AUTOSAR_AP_SWS_StateManagement
FIG-7069029136275998
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Figure 7.26: ActionList timeout
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-description@2 · erstellt am 2026-10-07
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Klassifikation: UML-Objektdiagramm / Konfigurations-Instanzdiagramm (ARXML-Manifest-Konfigurationssemantik).
- Architektur-Kontext: AUTOSAR Adaptive Platform (AP), Functional Cluster State Management (SM).
- Technischer Zweck: Veranschaulichung der hierarchischen Konfigurations- und Override-Semantik für die Laufzeitüberwachung (
maxActionListDuration) von Aktionslisten (ActionList) im State Management Manifest. Das Diagramm visualisiert das Auflösen von Standard-Timeouts auf Modulebene versus elementspezifischen Timeouts auf Instanzebene zur Vermeidung blockierender Zustandsübergänge.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
- Entitäten & Stereotypen:
«StmModuleInstantiation»: Repräsentiert die konkrete Prozess-/Modul-Instanziierung des State Managements auf einer Adaptive Machine.- Attribut:
maxActionListDuration : 300(Globaler Standard-Timeout-Schwellenwert in Zeiteinheiten/ms).
- Attribut:
«ActionList»: Ausführungseinheiten des State Managements, bestehend aus sequenziellen oder parallelen Einzelaktionen (z. B. Prozesssteuerungs-Kommandos via Execution Management, IPC-Aufrufe, Diagnostic Reset Requests).ActionList1: Keine lokale Dauer deklariert; referenziert/übernimmt den globalen Standardwert.ActionList2: Lokales AttributmaxActionListDuration : 60.ActionList3: Keine lokale Dauer deklariert; referenziert/übernimmt den globalen Standardwert.ActionList4: Lokales AttributmaxActionListDuration : 600.
- Beziehungen & Semantik:
- Assoziation (durchgezogene Linie): Strukturelle Zuordnung der konfigurierten
ActionList-Instanzen zur übergeordnetenStmModuleInstantiation(Kardinalität 1 : n). - Abhängigkeit
«overrides»(gestrichelte Linie): Explizite Übersteuerung des Modul-Defaults. Ist an einer spezifischenActionListein Wert konfiguriert, ersetzt dieser zwingend den Default-Wert derStmModuleInstantiation. - Effektive Werte:
ActionList1→ 300 (Default)ActionList2→ 60 (Override)ActionList3→ 300 (Default)ActionList4→ 600 (Override)
- Assoziation (durchgezogene Linie): Strukturelle Zuordnung der konfigurierten
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Trigger: Ein interner Zustandswechsel, eine Trigger-Bedingung oder eine externe Anforderung (z. B. via
StateClientoderRecoveryActionClient) stößt die Abarbeitung einerActionListan. - Timer-Initialisierung (SWS_SM_00667, SWS_SM_00668):
- SM prüft bei Ausführungsstart, ob an der konkreten
ActionListeinmaxActionListDurationdefiniert ist (SWS_SM_00667). - Falls vorhanden (z. B.
ActionList2= 60,ActionList4= 600), wird dieser Wert als Überwachungsintervall geladen. - Falls nicht vorhanden (z. B.
ActionList1,ActionList3), fällt SM aufStmModuleInstantiation.maxActionListDurationzurück (300, SWS_SM_00668). - Ein asynchroner Monitortimer wird gestartet und die Liste der Aktionen abgearbeitet.
- SM prüft bei Ausführungsstart, ob an der konkreten
- Synchrone / Asynchrone Aktionsabarbeitung:
- Einzelaktionen innerhalb der Liste können synchron oder asynchron sein (z. B. Warten auf Rückmeldung eines Service-Aufrufs via
ara::com).
- Einzelaktionen innerhalb der Liste können synchron oder asynchron sein (z. B. Warten auf Rückmeldung eines Service-Aufrufs via
- Terminierung vs. Timeout (SWS_SM_00669):
- Erfolgsfall: Schließen alle Aktionen der Liste vor Ablauf des effektiven Zeitfensters ab, wird der Timer gestoppt; der Zustandsübergang gilt als vollzogen.
- Timeout-Verletzung (SWS_SM_00669): Erreicht der Timer den Schwellenwert vor Abschluss aller Aktionen, feuert das Timeout-Ereignis. SM bricht die weitere reguläre Abarbeitung ab, meldet einen Fehler (Logging, Meldung an Platform Health Management / PHM bzw. Dem) und leitet konfigurierte Recovery-/Eskalationsmaßnahmen ein.
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- ARXML-Modellierung (Execution & State Management Manifest):
- Entwickler müssen auf Ebene
StmModuleInstantiationstets einen defensiven Baseline-Timeout vorgeben, um unüberwachte Endlosschleifen oder hängende IPC-Aufrufe bei unvollständig spezifiziertenActionList-Elementen abzufangen.
- Entwickler müssen auf Ebene
- Granulare Parametrierung:
- Schnelle, rein interne Zustandswechsel (z. B. Setzen interner Flags, lokale Variablenzuweisungen) sollten via
ActionList.maxActionListDurationrestriktiv konfiguriert werden (wieActionList2mit kurzem Timeout), um Fehler frühzeitig zu isolieren. - Verteilte Aktionen mit potentiellen Latenzen (z. B. Herunterfahren externer Prozesse, synchrone Flash-/Persistenz-Vorgänge) erfordern einen gezielten Override nach oben (wie
ActionList4), um Fehlauslösungen von Schutzmechanismen zu vermeiden.
- Schnelle, rein interne Zustandswechsel (z. B. Setzen interner Flags, lokale Variablenzuweisungen) sollten via
- Fehlerbehandlungskonzept:
- Der Timeout ist eine harte Deadline. Nachgeschaltete Applikationen und Plattformdienste dürfen sich nicht auf unvollständig ausgeführte Aktionslisten verlassen; das System muss für den Fall eines Timeouts transaktionale Sicherheit bzw. idempotente Rollback-/Notfall-Zustände vorsehen.
Zugeordnete Anforderungen
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