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AUTOSAR_SWS_Diagnostics FIG-72d582ae306ddb67 932 × 531 px 1 Release(s)

Figure 7.1: Component view on Diagnostic Management

SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck: 72d582ae306ddb674b1fa73ce7aeb70ccfb3241c686254bfbcab4e9629807e5f
✦ KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-series@1 · erstellt am 2026-10-08

1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext

Das Diagramm ist ein Architektur- und Komponentenüberblick der AUTOSAR Adaptive Platform für das funktionale Cluster Diagnostic Management (DM: DiagnosticManagement). Es illustriert die funktionale Schichtung zwischen Application Layer und UDS Transport Layer sowie die Zuordnung von Diagnoseservern zu konkreten Applikationen innerhalb modularer Software Cluster über standardisierte Diagnoseadressen.

2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen

Das Diagramm definiert folgende Komponenten, Entitäten und Schnittstellen:

  • Software Cluster und Applikationen:
    • Software Cluster A umfasst die Entität Application A.
    • Software Cluster B umfasst zwei getrennte Entitäten: Application B.1 und Application B.2.
  • Diagnostic Management (DM: DiagnosticManagement):
    • Beinhaltet im Application Layer den Diagnostic Server A (zugeordnet zu Cluster A via diagnostic Address_A) und den Diagnostic Server B (zugeordnet zu Cluster B via diagnostic Address_B). Die Clustergrenzen umschließen die jeweiligen Diagnoseserver visuell.
    • Beide Diagnoseserver sind über bidirektionale Schnittstellen mit den Applikationen ihres Clusters verbunden (Diagnostic Server A mit Application A; Diagnostic Server B separat mit Application B.1 und Application B.2).
    • Transport Protocol Manager: Zentrale Komponente unterhalb der Server, angebunden über dedizierte Kanäle je Diagnoseadresse.
  • Schnittstellen und Transportschicht:
    • UDS Transport Protocol API: Horizontale Schnittstelle zwischen Transport Protocol Manager und den UDS-Transport-Handlern.
    • DoIP_TransportProtocolHandler: Liegt innerhalb von DM: DiagnosticManagement, ist bidirektional an die UDS Transport Protocol API gekoppelt und kommuniziert extern über Ethernet.
    • Custom_TransportProtocolHandler: Liegt außerhalb des Hauptblocks von DM: DiagnosticManagement, bindet an ein separates physikalisches Medium an und ist alternativ über eine gestrichelte Pfadverbindung (alternatively) an die UDS Transport Protocol API angebunden.

3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf

Der Ablauf der Diagnosekommunikation gestaltet sich wie folgt:

  1. Eingehende Diagnose-Frames treffen primär über Ethernet beim DoIP_TransportProtocolHandler ein (bzw. alternativ über einen externen Bus am Custom_TransportProtocolHandler).
  2. Der Handler dekodiert die Transportschichtdaten und übergibt die Diagnosenachricht über die UDS Transport Protocol API an den Transport Protocol Manager.
  3. Anhand der Zieladresse (diagnostic Address_A bzw. diagnostic Address_B) routet der Transport Protocol Manager die Anforderung selektiv an den adressierten Diagnostic Server A oder Diagnostic Server B.
  4. Der adressierte Diagnoseserver leitet den Dienstaufruf an die Zielapplikation (Application A in Cluster A bzw. Application B.1 / Application B.2 in Cluster B) weiter.
  5. Antworttelegramme werden von den Applikationen an den zuständigen Diagnoseserver übergeben, vom Transport Protocol Manager an den aktiven Transport-Handler vermittelt und über das entsprechende Netzwerk versendet.

4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise

  • Pro Software Cluster ist genau eine logische Diagnoseadresse definiert (diagnostic Address_A, diagnostic Address_B), über die der zugehörige Diagnoseserver adressiert wird.
  • Ein Diagnoseserver kann mehrere Applikationen innerhalb desselben Software Clusters bedienen (Application B.1, Application B.2), wohingegen Software Cluster A eine 1:1-Zuordnung zeigt.
  • Die UDS-Transportschicht unterstützt DoIP als integrierten Standard-Handler über Ethernet sowie optional/alternativ anbindbare Custom-Handler.
  • Die strikte Adresstrennung entkoppelt Software Cluster auf Diagnoseebene und ermöglicht unabhängige Diagnosekontexte auf einer Adaptive-Plattform-Instanz.

Versionsvergleich KI-generiert · gemini-3.8-flash (via agy)

R20-11 → R21-11 keine inhaltliche Änderung Vorgänger: FIG-b34043968ebacaa2

Keine inhaltlichen Änderungen erkennbar.

R21-11 → R22-11 normative Änderung Nachfolger: FIG-0fd5f46e518bfe28
  • Neuer Protokollpfad SOVD eingeführt: Hinzufügen der Komponenten SOVD API Handler (neben Transport Protocol Manager) und HTTP_Handler (neben DoIP_TransportProtocolHandler) mit durchgängiger bidirektionaler Kopplung.
  • HTTP_Handler: Anbindung an das physikalische Netzwerk Ethernet über bidirektionalen Pfeil.
  • Adressierungs- und Routing-Beziehungen: Ergänzung von subcomponent_A und subcomponent_B als Routing-Verbindungen vom SOVD API Handler zu Diagnostic Server A bzw. Diagnostic Server B.
  • UDS Transport Protocol API: Auf die linke Seite (Bereich UDS / TP-Manager) verkürzt, deckt den neuen SOVD-/HTTP-Pfad nicht ab.
  • Custom_TransportProtocolHandler: Zusammen mit dem gestrichelten Pfad alternatively auf die linke Seite unterhalb der verkürzten UDS-API versetzt.
  • Schichtenmodell: Rechter unterer Pfeil von UDS Transport Layer in das allgemeinere Transport Layer umbenannt.

Zugeordnete Anforderungen

Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.

Aus dem Dokument extrahierter Text & Kontext

Beschriftungen im Schaubild:

DoIP_TransportProtocolHandler | Diagnostic Server A | Software Cluster A | diagnostic Address_A | Custom_TransportProtocolHandler | Application Layer | Software Cluster B | diagnostic Address_B | UDS Transport Protocol API | Diagnostic Server B | Transport Protocol Manager | UDS Transport Layer | Application A Application | B.1 | Application | B.2 | alternatively | DM: DiagnosticManagement | Ethernet

Vorkommen in AUTOSAR-Releases (2)

Release Dokument Seite Nr. Bildunterschrift im Dokument
R21-11 AUTOSAR_SWS_Diagnostics S. 48 7.1 Figure 7.1: Component view on Diagnostic Management
R21-11 AUTOSAR_SWS_Diagnostics S. 48 7.1 Figure 7.1: Component view on Diagnostic Management