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AUTOSAR_EXP_PlatformDesign FIG-737042163054e906 932 × 997 px 2 Release(s)

Figure 5: 3 Interaction between States

SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck: 737042163054e9064b72cf084fdfc388de5dad09774315ce9ae1e65a29861c57
✦ KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-series@1 · erstellt am 2026-10-08

1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext

  • Klassifikation: Hybrides Interaktions- und Zustandskorrelationsdiagramm (Swimlane-basierte Darstellung paralleler Zustandsautomaten mit synchronen/asynchronen Kontrollflüssen).
  • Architektur-Kontext: AUTOSAR Adaptive Platform (Release R18-10), Functional Cluster Execution Management (EM) in Kooperation mit State Management (SM).
  • Technischer Zweck: Spezifikation der hierarchischen Kausalitätskette zwischen:
    1. Function Group States (High-Level-Systemzustände, durch SM angefordert),
    2. Process States (Betriebssystem-Lebenszyklus aus Sicht des EM),
    3. Execution States (interne Software-Zustände des ausgeführten Prozesses).

2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen

  • Akteure & Funktionscluster:
    • State Management (SM): Führt die Arbitrierung externer Requests durch (z. B. Fahrzeugzustand, Diagnose, Fehlermanagement via ara::com) und bestimmt Zielzustände von Funktionsgruppen.
    • Execution Management (EM): Verantwortlich für Start-/Stopp-Orchestrierung, Ressourcenallokation und Überwachung auf OS-Ebene.
    • Process: Die konkrete Prozessinstanz im POSIX-Adressraum.
  • Zustandsebenen:
    • FG1 State: Diskrete Zustände einer Funktionsgruppe (FG1:State1, FG1:State2, FG1:State3), verwaltet durch EM.
    • Process State (EM-Sicht): Idle → Starting → Running → Terminating → Terminated.
    • Execution State (Prozess-Sicht): Initializing → Running → Terminating.
  • Schnittstellen & Interaktionspfade:
    • SetState(FunctionGroup, State) / return (success): Steuer- und Quittierungsschnittstelle zwischen SM und EM (asynchrones Pattern via Future/Callback).
    • ReportExecutionState(): IPC-Schnittstelle des Prozesses zum EM zur Statussignalisierung (Running, Terminating).
    • POSIX OS-Primitives:
      • Prozessinstanziierung: Start() / create process, Ressourcenlimitierung und Schedulieren (schedule).
      • Signalisierung: Terminate() (typischerweise SIGTERM, bei Timeout SIGKILL).
      • Synchronisation/Reaping: waitpid() zur Erkennung des Beendens und Freigabe von Kernelstrukturen.

3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf

Phase 1: Aktivierung / Hochlauf (Übergang zu FG1:State2)
  1. Trigger: SM empfängt Events/Requests, arbitriert diese und triggert EM via *SetState*(FG1, State2).
  2. Manifest-Lookup: EM ermittelt über das Execution Manifest, dass die Instanz für FG1:State2 konfiguriert ist (Idle (Execution Manifest references FG1:State2)).
  3. Prozessgenerierung: EM überführt den Process State von Idle nach Starting: erzeugt den OS-Prozess (create process), bindet Ressourcen ein und schedult den Prozess.
  4. Initialisierung: Der Prozess startet in Initializing (BSS/Data, lokale Variablen, Initialisierung interner Stacks/Services).
  5. Aktivmeldung: Nach Abschluss der Initialisierung ruft der Prozess ReportExecutionState(Running) auf.
  6. Zustandskonsolidierung: EM schaltet den Process State auf Running.
  7. Bestätigung: Sobald alle Prozesse der Gruppe stabil in Running sind, schließt EM die Transition ab (FG1:State2) und sendet return (success) an SM.
Phase 2: Deaktivierung / Herunterfahren (Übergang zu FG1:State3)
  1. Trigger: SM fordert Zustandswechsel auf FG1:State3 an (*SetState*(FG1, State3)).
  2. Terminierungssignal: EM initiiert den Shutdown des Prozesses über Terminate() und setzt den Process State auf Terminating.
  3. Bereinigung: Der Prozess geht in Terminating, sichert persistente Daten, gibt Ressourcen frei und kann optional ReportExecutionState(Terminating) an EM senden.
  4. Exit & Reaping: Der Prozess beendet sich. EM erkennt das Prozessende über waitpid (process terminated).
  5. Ressourcenfreigabe: EM überführt den Process State nach Terminated und gibt allozierte OS-Ressourcen frei (process resources freed).
  6. Abschluss: Nach Erreichen des Zielzustands bestätigt EM die Transition mit return (success) an SM.

4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise

  • Zustandssynchronisation: Die Transition einer Funktionsgruppe wird im EM erst dann erfolgreich abgeschlossen (return (success)), wenn alle zugeordneten Prozesse ihren Zielzustand (z. B. Running bzw. Terminated) erreicht haben.
  • Prozess-Meldepflicht: Prozesse müssen aktiv ihren Zustand an das EM via ReportExecutionState(Running) melden, damit das EM die Transition von Starting nach Running abschließen kann.
  • Graceful Degradation / Shutdown: Vor dem harten Beenden (waitpid) erhält der Prozess über Terminate() die Möglichkeit zum geordneten Herunterfahren und zur optionalen Statussignalisierung ReportExecutionState(Terminating).

Versionsvergleich KI-generiert · gemini-3.8-flash (via agy)

R18-03_R1.4.0 → R18-10-1 normative Änderung Vorgänger: FIG-5b942f9084b65a92
  • Schnittstelle / API-Methode: ReportApplicationState(Running) und ReportApplicationState(Terminating) umbenannt zu ReportExecutionState(Running) und ReportExecutionState(Terminating).
  • Zustandsebene: Application State umbenannt zu Execution State.
  • Swimlane / Komponente: Application Process umbenannt zu Process.
  • Text / Beschriftung: Im Zustand Idle wurde (Application Manifest references FG1:State2) präzisiert zu (Execution Manifest references FG1:State2).

Zugeordnete Anforderungen

Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.

Vorkommen in AUTOSAR-Releases (3)

Release Dokument Seite Nr. Bildunterschrift im Dokument
R18-10_R4.4.0_R1.5.0 AUTOSAR_EXP_PlatformDesign S. 29 5 Figure 5: 3 Interaction between States
R18-10_R4.4.0_R1.5.0 AUTOSAR_EXP_PlatformDesign S. 29 5 Figure 5: 3 Interaction between States
R18-10-1 AUTOSAR_EXP_PlatformDesign S. 29 5 Figure 5: 3 Interaction between States