AUTOSAR_PRS_SecOcProtocol
FIG-74506a420404c1ee
932 × 656 px
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Figure 5.3: Verification of MAC
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-series@1 · erstellt am 2026-10-08
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
UML-Aktivitätsdiagramm zur Darstellung des Kontrollflusses bei der kryptografischen Verifikation eines Message Authentication Code (MAC) im Kontext des AUTOSAR Secure Onboard Communication (SecOC) Protokolls (AUTOSAR_PRS_SecOcProtocol). Das Diagramm modelliert den Entscheidungspfad und die Fehlerbehandlung auf Empfängerseite (RX) bei erfolgreicher Verifikation, Synchronisationsinkrementierung oder finalem Verifikationsfehlschlag.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
Das Diagramm umfasst:
- Initialzustand (Initial Node): Einstiegspunkt für den Vorgang
MAC Verification. - Entscheidungsknoten (Decision Node / Raute): Verzweigung basierend auf dem Verifikationsergebnis und dem Zählerzustand.
- Aktionen (Action States):
Attempts++: Inkrementierung des Zählers für Synchronisations-/Verifikationsversuche.most significant bits of FreshnessVerifyValue ++1: Erhöhung der höherwertigen Bits (MSB) des Freshness-Verifikationswerts zur Re-Synchronisation.Drop message: Verwerfen der empfangenen Nachricht bei endgültigem Fehlschlag.
- Endzustände / Ausgänge:
continue(grün markierter Endzustand): Erfolgreicher Abschluss nach bestandenem MAC-Check.step back(gelb markierter Endzustand): Rückkehr zur erneuten Verifikation nach Anpassung des Freshness-Werts.abort(rot markierter Endzustand): Abbruch der Verarbeitung nach Verwerfen der Nachricht.
- Parameter und Schwellenwerte:
Attempts: Lokale Zählvariable der Synchronisationsversuche.SecOCFreshnessValueSyncAttempts: Konfigurierter Schwellenwert für die maximal zulässige Anzahl an Synchronisationsversuchen.FreshnessVerifyValue: Vollständiger Freshness-Wert für die Verifikation.
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Der Prozess beginnt am Initialknoten mit der Aktion
MAC Verification. - Am nachfolgenden Verzweigungsknoten wird das Verifikationsergebnis ausgewertet:
- Pfad
passes: Die Verifikation ist erfolgreich. Der Kontrollfluss verzweigt direkt zum regulären Abschlusszustandcontinue, woraufhin die Nachricht weiterverarbeitet wird. - Pfad
fails && [Attempts < SecOCFreshnessValueSyncAttempts]: Schlägt die Verifikation fehl und liegt die Anzahl bisheriger Versuche unter dem SchwellenwertSecOCFreshnessValueSyncAttempts, wird der Versuchszähler inkrementiert (Attempts++). Anschließend werden die Most Significant Bits des Verifikations-Freshness-Werts inkrementiert (most significant bits of FreshnessVerifyValue ++1). Der Kontrollfluss endet im Zustandstep back, der einen erneuten Verifikationszyklus initiiert. - Pfad
fails && [Attempts >= SecOCFreshnessValueSyncAttempts]: Schlägt die Verifikation fehl und hat die Anzahl der Versuche den GrenzwertSecOCFreshnessValueSyncAttemptserreicht oder überschritten, wird die AktionDrop messageausgeführt und die Ausführung im Zustandabortbeendet.
- Pfad
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
Das Diagramm spezifiziert normativ das Verhalten des SecOC-Empfängers bei MAC-Prüfungen mit Freshness-Synchronisationsfenster. Für die Implementierung bedeutet dies:
- Es muss ein Zähler
Attemptspro Verifikationsvorgang geführt und gegen den KonfigurationsparameterSecOCFreshnessValueSyncAttemptsgeprüft werden. - Bei Freshness-Diskrepanzen dürfen wiederholte Verifikationsschleifen nur bis zum Erreichen von
SecOCFreshnessValueSyncAttemptsdurchlaufen werden, um Replay-Angriffe und Denial-of-Service durch Rechenlast zu begrenzen. - Bei jedem Wiederholungsversuch innerhalb des Fensters werden gezielt die MSBs von
FreshnessVerifyValueum 1 erhöht, bevor eine erneute MAC-Berechnung/Prüfung stattfindet. - Nach Überschreiten des Schwellenwerts ist die PDU zwingend zu verwerfen (
Drop message) und der Prozess abzubrechen (abort).
Zugeordnete Anforderungen
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