AUTOSAR_AP_SWS_ExecutionManagement
FIG-76514b2cecf12762
841 × 897 px
2 Release(s)
Figure 7.12: Interaction between states
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
76514b2cecf1276218d83ee7a7fdca9dd691225f52d0ff9326f2c6093024c0b2
✦
KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-series@1 · erstellt am 2026-10-08
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
Architektur- und Zustandsinteraktionsdiagramm der AUTOSAR Adaptive Platform zur Darstellung des Zusammenspiels zwischen State Management (SM), Execution Management (EM) und einem Prozess (Process). Es visualisiert horizontal über die Zeitachse die Korrelation von Funktionsgruppenzuständen (FG1 State), prozessbezogenen Lebenszykluszuständen im EM (Process State) sowie internen Ausführungszuständen (Execution State).
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
- State Management (SM): Übergeordnete Instanz zur Arbitrierung von Eingangsdaten (via
ara::comaus Fahrzeugmanagement, Diagnose, Fehlermanagement etc.) mit dem AufrufSetState(State)an EM und dem Rückgabewertreturn (success). - Execution Management (EM): Verwaltet Funktionsgruppenübergänge (
FG1 State:FG1:State1->FG1:State2->FG1:State3) und den Prozesslebenszyklus (Process State:Idle,Starting,Running,Terminating,Terminated). Steuert Prozessanlage (Start(),create process,allocate resources), Einplanung (schedule) und Beendigung viaSIGTERM. Registriert die Prozessbeendigung viaEXIT_SUCCESS. - process: Beinhaltet die internen Zustände des
Execution State(Initializing,RunningundTerminating). Meldet den Ausführungsstatus an EM ausschließlich überReportExecutionState(Running). - Schnittstellen & Pfeilarten: Durchgezogene Pfeile stellen Trigger dar (
trigger), gestrichelte Pfeile Bestätigungen bzw. synchrone/asynchrone Rückmeldungen (confirm).
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- State Management arbitriert Anforderungen und ruft synchron
SetState(State2)auf EM auf. - Der FG1-Übergang von
FG1:State1nachFG1:State2veranlasst im Process State den Übergang vonIdle(Referenz im Execution Manifest) nachStarting(Execute); EM erzeugt den Prozess (Start(),create process,allocate resources). - Nach Bereitstellung der Prozessressourcen wechselt der Process State nach
Running(Schedule), und EM plant den Prozess ein (schedule). - Der Process wechselt von
InitializingnachRunningund setzt den AufrufReportExecutionState(Running)an EM ab. - EM quittiert daraufhin den Zustandsaufruf an SM mit
return (success). - SM ruft anschließend
SetState(State3)auf. Da der Prozess laut Execution Manifest nur fürFG1:State2konfiguriert ist, wechselt der Process State nachTerminating(Terminate), und EM sendet das SignalSIGTERMan den Process. - Der Process wechselt nach
Terminating(store data, free resources, exit) und beendet sich eigenständig ohne Meldung eines Terminating-Zustands an EM. - Das Beenden des Prozesses wird mit dem Exit-Code
EXIT_SUCCESS(process terminated) an EM gemeldet; der Process State wechselt nachTerminated(process resources freed), und EM schließt den Funktionsgruppenwechsel an SM mitreturn (success)ab.
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
Das Diagramm legt die Interaktionskette und Schnittstellenanforderungen für Adaptive Applications fest:
- Applikationen müssen nach der Initialisierungsphase aktiv
ReportExecutionState(Running)melden, damit EM den Funktionsgruppenübergang an SM erfolgreich quittiert. - Bei Aufforderung zur Beendigung über
SIGTERMerfolgt keine RückmeldungReportExecutionState(Terminating)mehr; die Applikation bereinigt ihre Ressourcen, terminiert und liefertEXIT_SUCCESSan die Plattform zurück. - EM wertet den Exit-Status
EXIT_SUCCESSzur Bestätigung der ordnungsgemäßen Prozessbeendigung aus.
Zugeordnete Anforderungen
Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.