AUTOSAR_AP_EXP_SOVD
FIG-815420487d37b91a
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Figure 3.1: Solution Approach for SOVD updates
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-description@2 · erstellt am 2026-10-07
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Diagrammtyp: Funktionale Architekturübersicht / Komponenten- und Schnittstellendiagramm (AUTOSAR Adaptive Platform Reference Architecture).
- Technischer Zweck: Spezifikation der architektonischen Einbindung von ASAM SOVD (Service-Oriented Vehicle Diagnostics) in die Update- und Diagnoseinfrastruktur der AUTOSAR Adaptive Platform (AP). Das Diagramm definiert die Koexistenz und das Routing zweier alternativer Update-Pfade:
- Fahrzeugweites Update (Vehicle Update) über die zentrale UCM-Master-Orchestrierung.
- Komponentenweites Update (Component Update) über den klassischen Diagnosepfad via Diagnostic Manager direkt an eine lokale UCM-Instanz.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
Entitäten & Klassifikation (gemäß Legende)
- Standardized by AUTOSAR (Rot):
UCM(Update and Configuration Management): Lokaler Funktionscluster zur Installation, Aktualisierung und Deinstallation von Software-Paketen auf einer Machine.UCM Master: Zentraler Funktionscluster zur Orchestrierung fahrzeugweiter Software-Updates (Vehicle Packages) über mehrere UCM-Instanzen hinweg.OTA Client(Kernkomponente): Applikation zur Abwicklung von Over-the-Air-Kampagnen.Driver Interface: Interaktionsschicht für Benutzer-/Fahrerzustimmung und Statusrückmeldung.Vehicle State Manager(VSM): Überwacht Fahrzeugsicherheitszustände (z. B. Stand, Ladezustand, Fahrbereitschaft).Diagnostic Manager: Standardisierter Funktionscluster zur Diagnoseabwicklung (ara::diag).
- Part of reference architecture (Blau):
SOVD Gateway: Zentraler Endpunkt im Fahrzeug, der externe SOVD-HTTP/REST-Anfragen terminiert, authentifiziert und intern verteilt.SOVD Interface: Adapter-/Schnittstellenschicht des OTA Clients zur Annahme von SOVD-Fahrzeug-Update-Befehlen.
- Proprietary Component (Orange):
Diagnostic Application: Herstellerspezifische Applikation, die Diagnoseanforderungen in UCM-Steuerbefehle übersetzt.
- External Component (Grün):
SOVD Client: Externer Tester (Werkstatttester, Flottenbackend, Off-Board-Diagnosewerkzeug).
Schnittstellen & Kommunikationsbeziehungen
- SOVD-Protokollebene (Blaue Pfeile):
SOVD Client→SOVD Gateway: Standardisierte REST/JSON-Kommunikation.SOVD Gateway→OTA Client (SOVD Interface):SOVD: Vehicle Update(Ressourcenbasierte Endpunkte für ganzheitliche Flotten-/Fahrzeug-Updates).SOVD Gateway→Diagnostic Manager:SOVD: Component Update(Ressourcenbasierte Endpunkte für Steuergeräte-/Komponenten-bezogene Flashvorgänge).
- Adaptive Platform Services (
ara::*):ara::ucm::VehiclePackageManagement:- Bereitgestellt von
UCM Master. - Konsumiert von
OTA Client(Kampagnenübergabe) undDriver Interface(Zustimmungsdialoge).
- Bereitgestellt von
ara::ucm::VehicleStateManager:- Interaktion zwischen
Vehicle State ManagerundUCM Masterzur Freigabe/Sperre von Update-Zuständen.
- Interaktion zwischen
ara::ucm::PackageManagement:- Bereitgestellt von
UCM. - Konsumiert von
UCM Master(im Vehicle-Update-Pfad) sowie vonDiagnostic Application(im Component-Update-Pfad).
- Bereitgestellt von
ara::diag:- Verbindung zwischen
Diagnostic ManagerundDiagnostic Applicationzur Ausführung diagnostischer Routinen/Services.
- Verbindung zwischen
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
Pfad 1: Vehicle Update (Zentral orchestriert)
- Trigger:
SOVD Clientadressiert den Vehicle-Update-Endpunkt amSOVD Gateway. - Forwarding:
SOVD Gatewayleitet die Payload an dasSOVD InterfacedesOTA Clientweiter. - Kampagnenstart:
OTA Clientruft Methoden desara::ucm::VehiclePackageManagementamUCM Masterauf (TransferVehiclePackage, etc.). - Zustandsprüfung:
UCM Masterfragt überara::ucm::VehicleStateManagerden Sicherheitsstatus amVehicle State Managerab (Inhibit-Bedingungen, z. B. Parkbremse aktiv, kein Fahrbetrieb). - Fahrerinteraktion: Synchron/asynchron holt der
UCM Masterüber dasDriver Interface(ara::ucm::VehiclePackageManagement) die Zustimmung des Nutzers ein. - Deployment:
UCM Masterdekomponiert das Vehicle Package und steuert überara::ucm::PackageManagementdie Ziel-UCM-Instanzen an (Phasen: Transfer → Process → Activate → Finish/Rollback).
Pfad 2: Component Update (Diagnosegetrieben)
- Trigger:
SOVD Clientinitiiert ein gezieltes Update einer einzelnen Komponente/Machine. - Routing:
SOVD Gatewaydispatcht an denDiagnostic Manager(SOVD: Component Update). - Applikationsaufruf:
Diagnostic Managerdelegiert den Request überara::diagan die zuständigeDiagnostic Application. - Lokale Ausführung:
Diagnostic Applicationfungiert als lokaler Client für denUCMund führt das Update direkt über dessen Service-Interfaceara::ucm::PackageManagementaus, unter Umgehung desUCM Master.
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Architektur-Entscheidung (Routing): Ein SOVD-basiertes Software-Update ist im System zwingend zu klassifizieren: Entweder als fahrzeugweites Manifest-Update über den
UCM Masteroder als lokales Komponenten-Update über den Diagnosepfad. Ein Mischbetrieb für dasselbe Package ist unzulässig. - Service-Deployment & ARA-Bindungen:
Diagnostic Applicationmuss als ara::com-Client fürara::ucm::PackageManagementund als Provider fürara::diag-Schnittstellen konfiguriert werden.- Der
UCM Masterbenötigt Service-Discovery-Zugriff auf alleUCM-Instanzen im Verbund sowie auf denVehicle State Manager.
- Sicherheitsanforderungen (Safety/Security):
- Updates über den
UCM Mastersind strikt an den Status desVehicle State Managergekoppelt; Entwickler von VSM-Modulen müssen deterministische Übergänge in Safe-States gewährleisten. - Das
SOVD Gatewaymuss Zugriffsrechte (Authentifizierung/Autorisierung) validieren, bevor Requests anOTA ClientoderDiagnostic Managerdurchgereicht werden.
- Updates über den
- Package-Manifeste: Artefakte für den
UCM Master-Pfad müssen als vollständige Vehicle Packages mit übergeordnetem Manifest vorliegen, während der Component-Update-Pfad isolierte Software Packages für die jeweilige Ziel-Machine erfordert.
Zugeordnete Anforderungen
Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.