AUTOSAR_SWS_NetworkManagement
FIG-81ea8a711faffa51
750 × 692 px
1 Release(s)
Figure 7.2: State Chart Diagram
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-description@2 · erstellt am 2026-10-07
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Klassifikation: UML-Zustandsdiagramm (State Machine Diagram / Statechart nach UML 2.x) mit hierarchischen Verbundzuständen (Composite States) und Pseudozuständen (Initial State, Choice).
- Technischer Zweck: Spezifikation des dezentralen, direkt koordinierten Netzwerkmanagement-Zustandsautomaten (AUTOSAR Adaptive Platform Network Management
ara::nmbzw. generisches AUTOSAR NM-Zustandsmodell gemäßSWS_ANM_00005,SWS_ANM_00006, abgeleitet ausRS_Nm_00044). - Funktionale Einordnung: Deterministische Koordination des synchronisierten Schlafenlegens und Aufweckens aller Cluster-Knoten über periodische NM-PDUs (Heartbeat-Prinzip). Stellt sicher, dass das Übertragungsmedium (CAN/FlexRay/Ethernet) nur aktiv bestromt und belegt wird, solange mindestens ein Knoten aktiven Kommunikationsbedarf signalisiert (
Network requested).
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
- Top-Level-Modi & Zustände:
PowerOff: Initialer Pseudozustand vor Systemstart/Initialisierung.Bus Sleep Mode: Ruhezustand; Netzwerk- und NM-Kommunikation sind gestoppt, Transceiver befinden sich im stromsparenden Standby/Sleep-Modus.Prepare Bus Sleep Mode: Übergangszustand zur Beruhigung des Busses; keine eigene NM-PDU-Transmission, Warten auf Transceiver-Bereitschaft und Synchronisation.Network Mode(Composite State): Aktiver Kommunikationsmodus mit PDU-Freigabe, unterteilt in drei Sub-Zustände:RepeatMessageState: Initialer Sub-Zustand beim Eintritt in denNetwork Mode; dient der Knotenerkennung (Node Detection) und Cluster-Synchronisation via repetitiver NM-PDUs.Nomral Operation State[sic, Normal Operation State]: Zustand mit aktivem lokalem Kommunikationsbedarf; zyklisches Senden und Empfangen von NM-PDUs.Ready Sleep State: Zustand ohne lokalen Kommunikationsbedarf; passives Horchen auf externe NM-PDUs ohne eigene PDU-Transmission.
- Pseudozustände & Verzweigungen:
- Choice-Pseudozustand am Eingang von
Network Mode: Führt bei Eintritt immer deterministisch in denRepeatMessageState. - Choice-Pseudozustand am Ausgang des
RepeatMessageState: Verzweigung abhängig von der BedingungNetwork requestedvs.Network released.
- Choice-Pseudozustand am Eingang von
- Timer & Kontrollvariablen (Entitäten):
NM-Timeout timer: Cluster-Timeout zur Erkennung ausbleibender Netzwerkaktivität.Repeat Message timer: Monoflop-Timer zur Begrenzung der Verweildauer imRepeatMessageState.Wait Bus Sleep timer: Haltezeit zur Absicherung, dass alle Knoten transmissionsfrei sind, bevor der Bus-Sleep eingenommen wird.Repeat Message Request Bit(CBV / Control Bit Vector): In NM-PDU transportiertes Steuerbit (Repeat Meassage Request Bit Indication[sic]) zur erzwungenen Cluster-Re-Synchronisation.
- Schnittstellen-Ereignisse (Triggers / Actions):
- Lokale API-Anforderungen:
Network requested(z. B.RequestNetwork()),Network released(z. B.ReleaseNetwork()). - Bus- und Treiber-Events:
NM message received,NM message sent,NM-Timeout timer expired,Wait Bus Sleep timer expired,Repeat Message timer expired.
- Lokale API-Anforderungen:
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Initialisierung:
- Transition von
PowerOffinBus Sleep Mode.
- Transition von
- Aufwecken / Netzanforderung:
- Tritt
Network requestedimBus Sleep ModeoderPrepare Bus Sleep Modeauf, erfolgt der sofortige Übergang in denNetwork Mode. - Eintrittsaktion: Start von
NM-Timeout timerundRepeat Message timer; Aktivierung des Sub-ZustandsRepeatMessageState.
- Tritt
- Phase im
RepeatMessageState:- Zyklischer Ablauf: Bei
NM-Timeout timer expirederfolgt ein Neustart (Start NM-Timeout timer) und PDU-Versand. - Empfang (
NM message received) oder Versand (NM message sent) einer NM-PDU re-triggert denNM-Timeout timerglobal imNetwork Mode. - Nach Ablauf des
Repeat Message timer:- Ist
Network requestedaktiv → Wechsel inNormal Operation State. - Ist
Network releasedaktiv → Wechsel inReady Sleep State.
- Ist
- Zyklischer Ablauf: Bei
- Betrieb im
Normal Operation State:- Periodische Re-Triggerung des
NM-Timeout timerbei Timeout. - Gibt die Applikation das Netzwerk frei (
Network released), wechselt die State Machine asynchron inReady Sleep State. - Empfang einer NM-PDU mit gesetztem
Repeat Message Request Biterzwingt den Rücksprung inRepeatMessageStateunter Start desRepeat Message timer.
- Periodische Re-Triggerung des
- Abschaltpfad (Dezentraler Sleep-Konsens):
- Im
Ready Sleep Statesendet der Knoten keine eigenen NM-PDUs mehr. - Wird erneut lokaler Bedarf gemeldet (
Network requested), erfolgt der direkte Rücksprung nachNormal Operation State. - Bleiben fremde NM-PDUs über die Zeitspanne des
NM-Timeout timeraus (NM-Timeout timer expired), wird derNetwork Modeverlassen:- Transition in
Prepare Bus Sleep Mode. - Transition-Action:
Start Wait Bus Sleep timer.
- Transition in
- Läuft der
Wait Bus Sleep timerohne Neu-Anforderung (Network requested) ab (Wait Bus Sleep timer expired), wechselt der Automat in denBus Sleep Mode. Transceiver-Standby wird initiiert.
- Im
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Timing-Restriktionen & Parametrierung:
- Das Verhältnis der Timer muss strikt konfiguriert sein: $T_{\text{NM\_MessageCycle}} < T_{\text{NM\_Timeout}} < T_{\text{WaitBusSleep}}$.
- T_NM_Timeout muss Jitter, Sendeverzögerungen und CAN-Arbitrierungstoleranzen abdecken, um verfrühte Bus-Sleep-Übergänge zu verhindern.
- T_WaitBusSleep muss clusterweit auf allen ECUs identisch parametriert sein, um asynchrones Wiedereinschlafen bzw. Teilnetz-Desynchronisationen zu vermeiden.
- IPDUM- & Com-Kopplung (BswM / State Management):
- Im
Normal Operation StateundRepeatMessageStatesind die anwendungsbezogenen Kommunikationspfade (Com Tx/Rx) aktiv geschaltet. - Beim Eintritt in
Prepare Bus Sleep Modemüssen alle Applikations-PDUs (Tx) über die Kommunikationsschichten gesperrt werden, um ein parasitäres Wiederaufwecken des Busses durch Applikationsnachrichten zu unterbinden.
- Im
- Vermeidung von Endlosschleifen:
- Ein fehlerhaft gesetztes
Repeat Message Request Biteines defekten Knotens auf dem Bus ("Babbling Node") kann alle Teilnehmer dauerhaft imRepeatMessageStatebinden. Treiber- und Stack-Implementierer müssen RMR-Filter und Plausibilitätsprüfungen vorsehen.
- Ein fehlerhaft gesetztes
- API-Verhalten:
- Aufrufe von
ReleaseNetwork()schalten den Zustand nicht sofort inaktiv, sondern delegieren das Abschalten an das Auslaufen desNM-Timeout timerimReady Sleep State. Applikationscode darf nachReleaseNetwork()keine sofortige Bus-Inaktivität voraussetzen.
- Aufrufe von
Zugeordnete Anforderungen
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