AUTOSAR_EXP_SWArchitecture
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Figure 11.13: Scenario: Switch Firewall State Successfully
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-description@2 · erstellt am 2026-10-07
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Diagrammtyp: UML-Sequenzdiagramm (Interaction Diagram / Sequence Diagram) mit Interaktionsrahmen (Combined Fragment vom Typ
loop). - Architektur-Kontext: AUTOSAR Adaptive Platform (AP, Release R22-11), Cluster Security (Spezifikationskontext:
AUTOSAR_EXP_SWArchitecture, Kapitel 11.3.1 Firewall). - Technischer Zweck: Spezifikation des synchronen Ablaufs für einen erfolgreichen Zustandswechsel (State Switch) der Netzwerk-Firewall. Das Diagramm modelliert die Abstraktion zwischen applikationsseitiger Zustandsanforderung, logischer Regelsatzauswertung im Functional Cluster und der hardware-/treibernahen Regelaktivierung auf Kernel- bzw. Betriebssystemebene (OS Packet Filtering / Netfilter / eBPF).
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
- Lebenslinien & Akteure:
:Adaptive Application(Akteur / Lifeline): Applikativer Prozess im User Space (z. B. State Management oder Security Management), welcher den Zustandswechsel autorisiert anfordert.:Firewall(Klasse / Lifeline mit Stereotyp«aapFunctionalCluster»– im Diagramm trunkiert als«aapFunctionalCl...»): AUTOSAR Adaptive Functional Cluster für netzwerkbasierte Zugriffskontrolle und Regelsatzverwaltung.:Operating System(Akteur / Lifeline): Darunterliegendes POSIX-konformes Betriebssystem (Host-OS-Kernel / Network Stack), welches das physische Paketfiltern (z. B. viaiptables,nftables, Socket-Filter) implementiert.
- Schnittstellen & Methoden:
SwitchFirewallState(): Schnittstellenmethode des Firewall Functional Clusters zur Umschaltung des globalen oder schnittstellenspezifischen Firewall-Zustands (z. B. Normal Operation, Diagnostic Mode, Failsafe, Software Update).applyRule(): OS-spezifische Systemschnittstelle/Treiberaufruf zur Aktivierung, Modifikation oder Löschung einer konkreten Paketfilterregel im OS-Netzwerkstapel.
- Beziehungen & Kardinalitäten:
- 1-zu-n-Beziehung zwischen Zielzustand und Firewall-Regelsatz: Pro angefordertem Zustand existieren n konfigurierte Filterregeln (
[foreach FirewallRule]), die sequenziell auf das OS übertragen werden.
- 1-zu-n-Beziehung zwischen Zielzustand und Firewall-Regelsatz: Pro angefordertem Zustand existieren n konfigurierte Filterregeln (
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Trigger: Die
:Adaptive Applicationsendet den synchronen MethodenaufrufSwitchFirewallState()an den Cluster:Firewall. - Aktivierungsphase (:Firewall): Die Firewall validiert den Zustandsübergang und selektiert die im Manifest für den angeforderten Zustand definierten Paketfilterregeln (
FirewallRules). - Schleifenabarbeitung (
loop [foreach FirewallRule]):- Für jede Regel des neuen Zustands führt
:Firewalleinen synchronen/blockierenden AufrufapplyRule()gegen das:Operating Systemaus. - Das
:Operating Systemaktualisiert atomar oder sequenziell die Filtertabellen des IP-Stacks (Input/Output/Forward Chains).
- Für jede Regel des neuen Zustands führt
- Terminierung & Rückgabe: Nach vollständiger und erfolgreicher Abarbeitung aller Regeln des Zielzustands erfolgt der Kontrollfluss-Rücksprung (gestrichelte Pfeillinie) an die
:Adaptive Application. Das Umschalten gilt ab diesem Zeitpunkt als systemweit wirksam (committed).
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- API-Semantik & Blockierverhalten: Der Aufruf
SwitchFirewallState()ist blockierend ausgeführt. Applikationsentwickler müssen die Latenz berücksichtigen, da die Ausführungszeit linear mit der Anzahl n der zu kompilierenden/anzuwendenden OS-Regeln skaliert (O(n)-OS-Kontextwechsel/Syscalls). - OS-Abstraktion (Adaptive Platform Implementierer):
applyRule()stellt die Hardware-/Kernel-Abstraktionsgrenze dar. Je nach Ziel-OS muss der Firewall-Cluster POSIX-/Linux-Subsysteme (z. B. Netfilter-Netlink-Socketslibmnl/libnftnloderbpf()Syscalls) kapseln. - Fehlerbehandlung & Nicht-Atomarität: Im Fehlerfall (wenn eine einzelne
applyRule()-Operation fehlschlägt, z. B. aufgrund unzulässiger Portbereiche oder Ressourcenmangel im Kernel) muss die Stack-Implementierung definieren, ob ein Rollback auf den vorherigen Zustand erfolgt oder in einen sicheren Zustand (Failsafe Rule Set) geschaltet wird. - Privilegien & POSIX-Capabilities: Da die Firewall über das Betriebssystem Netzwerk-Hooks setzt, benötigt der Prozess des Firewall Functional Clusters privilegierte OS-Rechte (unter Linux z. B.
CAP_NET_ADMIN), während die aufrufendeAdaptive Applicationunprivilegiert bleibt und den Zugriff nur über AP-Interprozesskommunikation (IPC) anfordert.
Zugeordnete Anforderungen
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