Figure 7.2: Overview of ’lightweight’ StateMachine concept
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1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
Konzeptionelles Architektur- und Zustandsdiagramm zur Veranschaulichung des erweiterten „lightweight“ StateMachine-Konzepts im AUTOSAR Adaptive Platform Design (State Management). Das Diagramm stellt das Zusammenwirken zwischen State Management (<<SM>>), Execution Management (<<FC>> EM), Platform Health Management (<<FC>> PHM), Network Management (<<FC>> NM), Network Handles (nh1, nh2), einer externen Steuerungsapplikation (SMControlApplication) sowie den verwalteten Funktionsgruppen (<<FunctionGroup>>) und Prozessen dar.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
SMControlApplication(<<SM>>): Steuernde Applikation, sendet Steuerbefehle (<<control>>) an das State Management.- State Management (
<<SM>>): Beinhaltet die Kern-Zustandsmaschine<<StateMachine>>mit den ZuständenOff,Parking,DrivingundFallback. <<FC>> NM(Network Management): Verarbeitet Netzwerkanforderungen (<<request from network>>) von<<NetworkHandle>> nh1, leitet Netzanforderungen (<<request>> Nh1_Full) an die State Machine weiter und nimmt Anforderungen aus der Machine entgegen (<<request from Machine>>an<<NetworkHandle>> nh2).- Zustandsübergangstabelle: Definiert reguläre Transitionen über
Trigger Value,Current StateundNext State(Trigger 1 bis 5) sowie netzwerkbezogene Trigger-Zustände (Nh1_NoCom,Nh1_Full). - Fehlerbehandlungstabelle (
Execution Error/Next State): Ordnet dem FehlerANYden ZielzustandFallbackzu. <<ActionList>>: Bei Eintritt (entry / ActionList) ausgeführte Aktionsfolge, bestehend aus<<ActionItem>> SetState(fg1/s1),<<ActionItem>> SYNCsowie<<ActionItem>> NmRequest(nh2).<<FC>> EM(Execution Management): Führt State-Aktionen aus (<<performed by>>), steuert Prozesse (<<control>>) und verwaltet die Funktionsgruppen (<<manage>>).<<FC>> PHM(Platform Health Management): Überwacht Prozesse (<<supervise>>) und meldet Ausführungsfehler (<<report>> executionErrorbzw.executionError) an die Fehlerbehandlung des State Managements.<<FunctionGroup>> fg1/<<Process>>: Repräsentiert die überwachten und gesteuerten Prozessinstanzen.
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Steueranforderungen können über
SMControlApplication(<<control>>) oder netzwerkseitig über<<NetworkHandle>> nh1via<<request from network>>an<<FC>> NMund als<<request>> Nh1_Fullan die State Machine gelangen. - Anhand des Triggers und des aktuellen Zustands schaltet die Zustandsmaschine um (z. B. Trigger 1 von
OffnachParking). - Beim Zustandsübergang wird die zugeordnete
ActionListausgelöst (entry / ActionList). - Innerhalb der Aktionsliste werden Funktionsgruppen über das Execution Management geschaltet (
SetState(fg1/s1)viaEM) sowie Netzwerkanforderungen initiiert (<<ActionItem>> NmRequest(nh2)via<<performed by>>an<<FC>> NM, welches<<request from Machine>>annh2absetzt). - Das Execution Management führt das Umschalten der Funktionsgruppen und Prozesse durch (
<<manage>>,<<control>>). - Bei Ausführungsfehlern im Prozess meldet PHM via
<<supervise>>einenexecutionErroran das State Management (<<report>> executionError), was die Überführung in denFallback-Zustand bewirkt.
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
Architektur- und Verhaltensspezifikation für das State Management unter Einbindung des Network Managements. Entwickler müssen berücksichtigen, dass das State Management sowohl als Konsument von Netzwerkanforderungen (NmRequest) über NetworkHandle agiert als auch selbst über Aktionen der ActionList Netzanforderungen auslösen kann (NmRequest(nh2)). Die Interaktion mit dem Execution Management und die Fehlerbehandlung via PHM bleiben dabei synchronisiert integriert.
Zugeordnete Anforderungen
Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.