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AUTOSAR_AP_TPS_ManifestSpecification FIG-85a0e34fb6d75703 320 × 186 px 1 Release(s)

Figure 3.70: Specification of the FirewallStateSwitchInterface

SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck: 85a0e34fb6d75703d85cdbafc1cf031f657def9076aec4e3cbe2de82eb60291d
✦ KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-series@1 · erstellt am 2026-10-08

1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext

  • Diagrammtyp: UML-Klassendiagramm / Metamodell-Ausschnitt (AUTOSAR M2 Metamodel) aus der Spezifikation AUTOSAR_TPS_ManifestSpecification (Release R22-11).
  • Architektur-Einordnung: AUTOSAR Adaptive Platform (AP), Teildomäne Security, Network Management und Mode Management.
  • Technischer Zweck: Modellierung der Schnittstelle FirewallStateSwitchInterface im Software- und Manifest-Design. Sie dient der formalen Kapselung und Bereitstellung von Zustandsautomaten (State Machines) zur dynamischen Umschaltung von Firewall-Zuständen (z. B. Filterregeln, Sicherheitszonen, Betriebsmodi wie Default-Deny, Diagnostic, Operational) über standardisierte Port-basierte Interaktion.

2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen

  • FirewallStateSwitchInterface:
    • Generalisierung / Basisklasse: PortInterface (im Diagrammkopf kursiv annotiert). Spezialisiertes Interface für die Service- und Prozesskommunikation im Adaptive-Manifest.
    • Rolle: Container für zustandsbehaftete Firewall-Steuerungen auf Software-Architekturebene.
  • ModeDeclarationGroupPrototype:
    • Klassifikation / Stereotyp: «AtpPrototype» (AUTOSAR Template Profile Prototype Pattern).
    • Rolle: Instanziiert eine ModeDeclarationGroup, welche die diskreten Zustände/Modi (z. B. BLOCKED, RESTRICTED, FULL_ACCESS) eines Firewall-Zustandsautomaten deklariert.
  • Beziehung & Kardinalität:
    • Komposition: Strenge Werteaggregation (ausgefüllte Raute an FirewallStateSwitchInterface). Die Lebensdauer der Prototypes ist an das Interface gebunden.
    • Rollenname: +firewallStateMachine (Sichtbarkeit: public).
    • Multiplizität: 0..*. Ein FirewallStateSwitchInterface kann keine, eine oder mehrere unabhängige Firewall-Zustandsautomaten aggregieren (z. B. getrennte Automaten für Interface-Zonen: Cellular, Ethernet-Backbone, Diagnostics).

3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf

  • Trigger: Zustandsänderungen werden durch autorisierte funktionale Einheiten initiiert (typischerweise State Management ara::sm / State Client oder ein Security Management Modul).
  • Interaktionsmuster (AP-Moduswechsel):
    1. Mode Switch Request: Der Mode-Requester stößt einen Zustandswechsel über den typisierten Port an (SetState / Switch-Trigger).
    2. Asynchrone Abarbeitung: Der Moduswechsel wird asynchron über ara::core::Future/Promise-Muster oder Ereignisnotifikation vollzogen.
    3. Regel-Commit: Der zuständige Plattform-Service (z. B. Firewall Daemon, der Linux-Kernel-Netfilter/nftables/eBPF verwaltet) lädt und aktiviert das dem Zielmodus zugeordnete Regelsatz-Paket.
    4. Quittierung / Acknowledge: Nach erfolgreicher atomarer Aktivierung des Filtersatzes im Stack wechselt die Mode-Machine in den neuen Status.
  • Fehlerpfade & Abbruch:
    • Schlägt das Laden eines Regelsatzes fehl (z. B. Inkonsistenz, Speicherengpass), verbleibt das System im definierten sicheren Zustand (Fail-Secure / Default-Block) und meldet eine Violation über Security Events / IdsM bzw. Platform Health Management (ara::phm).

4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise

  • Manifest-Modellierung (ARXML):
    • Zuordnung im Execution- / Service-Instance-Manifest: Ein ProvidedPortPrototype oder RequiredPortPrototype eines Software-Komponenten-Typs muss FirewallStateSwitchInterface referenzieren.
    • Jeder ModeDeclarationGroupPrototype unter +firewallStateMachine muss zwingend auf eine gültige ModeDeclarationGroup zeigen (Konsistenzprüfung gem. TPS_MANI_03295 & TPS_MANI_03321).
  • Multi-State-Machine-Design:
    • Bei Kardinalität > 1 (mehrere firewallStateMachine-Einträge) müssen Entwickler orthogonale Zustandsräume definieren, um Race Conditions oder widersprüchliche IP-Filterregeln zwischen den Sub-Automaten auszuschließen.
  • IAM & Zugriffsbeschränkungen:
    • Ports, die auf FirewallStateSwitchInterface basieren, müssen per Identity and Access Management (IAM) strikt geschützt werden. Unprivilegierten Applikationen darf kein schreibender Port-Zugriff gewährt werden, da Manipulationen an der Firewall State Machine die Fahrzeug-Netzwerksicherheit kompromittieren.
  • Generator-Vertrag:
    • Der Codegenerator leitet aus diesem Metamodell-Element die typisierten Port-Klassen bzw. Skeleton/Proxy-Strukturen ab, über welche die Mode-Deklarationen C++-seitig als Enums/Zustandstypen bereitgestellt werden.

Versionsvergleich KI-generiert · gemini-3.8-flash (via agy)

R22-11 → R23-11 keine inhaltliche Änderung Vorgänger: FIG-b3757549d69ff2c3

Keine inhaltlichen Änderungen erkennbar.

R23-11 → R24-11 keine inhaltliche Änderung Nachfolger: FIG-5a69e77acf5f46e7

Keine inhaltlichen Änderungen erkennbar.

Zugeordnete Anforderungen

Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.

Erkannte Spezifikationsbelege & Anforderungen auf dieser Seite

Aus dem Dokument extrahierter Text & Kontext

Beschriftungen im Schaubild:

PortInterface | FirewallStateSwitchInterface | AtpPrototype | ModeDeclarationGroupPrototype | +firewallStateMachine 0..*

Vorkommen in AUTOSAR-Releases (1)

Release Dokument Seite Nr. Bildunterschrift im Dokument
R23-11 AUTOSAR_AP_TPS_ManifestSpecification S. 165 3.70 Figure 3.70: Specification of the FirewallStateSwitchInterface