AUTOSAR_AP_EXP_SWArchitecture
FIG-8abb85ad66b8f315
342 × 415 px
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Figure 9.30: Interfaces required by Network Management
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-series@1 · erstellt am 2026-10-08
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Klassifikation: UML-Komponenten- und Schnittstellendiagramm (statische Architekturansicht mit AUTOSAR-Adaptive-Stereotypen).
- Architektur-Kontext: AUTOSAR Adaptive Platform (ARA/AAP), Spezifikation
AUTOSAR_EXP_SWArchitecture(Release R21-11). - Technischer Zweck: Spezifikation der externen Schnittstellenabhängigkeiten des Functional Clusters Network Management (NM) zu anderen funktionalen Clustern und der Basisinfrastruktur (OS/Plattformebene).
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
Entitäten & Stereotypen
«aapFunctionalCluster» Network Management:- Konsument (Client).
- Realisiert die NM-Zustandsmaschine (z. B. UdpNm-Zustände wie Repeat Message, Normal Operation, Ready Sleep) und koordiniert den Netzwerkstatus der Adaptive Platform.
«aapAPI,aapNativeInterface» Log and Trace::Logger:- Öffentliche, standardisierte C++-Laufzeitschnittstelle (
ara::log::Logger). - Deklarierte Operationen:
+ IsEnabled(): Abfrage, ob das konfigurierte Log-Level aktiv ist.+ Log(MsgId, Params): Strukturiertes Logging mit Nachrichten-ID und Parametern.+ LogDebug(): LogStream,+ LogError(): LogStream,+ LogFatal(): LogStream,+ LogInfo(): LogStream,+ LogVerbose(): LogStream,+ LogWarn(): LogStream: Bereitstellung von typisierten Log-Streams für die jeweiligen Schweregrade.+ WithLevel(): LogStream: Dynamische Zuweisung des Log-Levels zur Laufzeit.
- Öffentliche, standardisierte C++-Laufzeitschnittstelle (
«aapInternal» TCP/IP Stack:- Nicht-öffentliche Plattform-/OS-Schnittstelle (
«aapInternal»). - Stellt Netzwerk-I/O-Dienste (L4/L3, typischerweise UDP/IP) für das Senden und Empfangen von NM-Botschaften bereit.
- Nicht-öffentliche Plattform-/OS-Schnittstelle (
«aapFunctionalCluster» Log and Trace:- Plattform-Cluster, der den Logging-Dienst kapselt und die physische Weiterleitung (z. B. via DLT – Diagnostic Log and Trace) abstrahiert.
Operating System:- Basis-Laufzeitumgebung (POSIX-kompatibles Betriebssystem gemäß PSE51/PSE52). Beherbergt den Netzwerk-Treiberstack und Kernel-Netzwerkpuffer.
Beziehungen & Kardinalitäten
- Verwendungsabhängigkeiten (
«use», gestrichelte Pfeile mit offener Spitze):Network Management→Log and Trace::Logger: Bindung an das standardisierte Application Interface des Logging-Clusters.Network Management→TCP/IP Stack: Direkte Nutzung der Netzwerk-Transportschicht für NM-PDUs.
- Schnittstellenrealisierungen (Interface Realization, gestrichelte Pfeile mit geschlossener Dreiecksspitze):
Log and Trace→Log and Trace::Logger: Der funktionale Cluster implementiert die native API.Operating System→TCP/IP Stack: Das Betriebssystem stellt den Netzwerk-Stack intern bereit.
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Initialisierung & Startup:
- NM erzeugt eine
Logger-Instanz mit spezifischer Context- und App-ID über die Laufzeitumgebung vonara::log. - NM öffnet Sockets über den
TCP/IP Stack(OS-Systemaufrufe wiesocket(),bind()auf dem konfigurierten NM-Port/Multicast-Adresse).
- NM erzeugt eine
- Zyklischer Betrieb & Ereignisbehandlung:
- PDU-Transfer (asynchron/synchron): Senden periodischer NM-Pakete über Non-blocking/Blocking UDP-Sockets (
sendto()); Empfang eingehender NM-Pakete via Socket-Events (epoll(),pselect(),recvfrom()). - Diagnose & Tracing: Zustandsübergänge der NM-State-Machine und Bus-Timeouts werden über RAII-basierte
LogStream-Objekte synchron in den lokalen Puffer vonara::loggeschrieben (z. B.logger.LogInfo() << "Entering Normal Operation";).
- PDU-Transfer (asynchron/synchron): Senden periodischer NM-Pakete über Non-blocking/Blocking UDP-Sockets (
- Shutdown / Bus-Sleep:
- Übergang in Bus-Sleep: Freigabe der OS-Socket-Deskriptoren, Absetzen finaler Shutdown-Logs vor Transition in den Standby.
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- API-Vertrag (
«aapAPI,aapNativeInterface»vs.«aapInternal»):Log and Trace: Die Interaktion erfolgt zwingend über den standardisierten C++-Headerara/log/logger.h. Entwickler dürfen keine plattformspezifischen Logging-Systemaufrufe (wiesyslogoderprintf) innerhalb des NM-Clusters nutzen.TCP/IP Stack: Da die Schnittstelle als«aapInternal»klassifiziert ist, existiert hierfür keine standardisierte funktionaleara::-Client-API im NM-Kontext. Der NM-Daemon interagiert plattformspezifisch – in der Praxis über die POSIX-Socket-API des Host-Betriebssystems oder vendor-spezifische OSAL-Treiber.
- Prozess- und Rechtemodell:
- Der NM-Cluster läuft als eigenständiger OS-Prozess. Für die Socket-Bindung (Raw-Sockets, Multicast-Joins oder reservierte Ports) sind entsprechende OS-Privilegien (z. B.
CAP_NET_RAW/CAP_NET_BIND_SERVICEunter Linux/QNX) im Deployment-Manifest zu konfigurieren.
- Der NM-Cluster läuft als eigenständiger OS-Prozess. Für die Socket-Bindung (Raw-Sockets, Multicast-Joins oder reservierte Ports) sind entsprechende OS-Privilegien (z. B.
- Thread-Sicherheit & Latenzen:
LogStream-Aufrufe müssen thread-safe und blockierungsfrei arbeiten, um das deterministische Timing der NM-Zustandsüberwachung (Überwachung vonNM_TIMEOUT,MSG_CYCLE_TIME) nicht zu verletzen.
Zugeordnete Anforderungen
Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.