AUTOSAR_AP_EXP_IdentityAndAccessManagement
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290 × 287 px
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Figure 3.3: Access Control by Policy Enforcement
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-description@2 · erstellt am 2026-10-07
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Diagrammtyp: Konzeptionelles Architektur- und Interaktionsdiagramm (Prinzipdarstellung zweier Zugriffsszenarien).
- Architektur-Kontext: AUTOSAR Adaptive Platform (AP), Functional Cluster Identity and Access Management (IAM).
- Technischer Zweck: Schematische Gegenüberstellung des Grundprinzips der zugriffssteuernden Richtliniendurchsetzung (Policy Enforcement). Das Diagramm illustriert die Abschirmung einer geschützten Instanz (Ressource/Service) gegenüber autorisierten und nicht-autorisierten Interaktionsversuchen durch einen Policy Enforcement Point (PEP).
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
- Entität A (Ressource / Service Provider): Zielinstanz (z. B. Adaptive Application, Server-Prozess oder geschützter Functional Cluster), die ein Service-Interface (Methoden, Events, Fields) oder Systemressourcen bereitstellt.
- Entität B (Autorisierter Client / Subject): Initiator/Aufrufer mit gültigen Sicherheitsattributen (entsprechende Zuweisung von Rechten/Intents im Execution-/Service-Instance-Manifest).
- Entität C (Unautorisierter Client / Subject): Initiator/Aufrufer ohne erforderliche Berechtigung (fehlende, ungültige oder explizit verweigerte Berechtigung für Ressource A).
- PEP (Policy Enforcement Point): Logische Kontroll- und Filterschicht im Interaktionspfad (typischerweise verankert im Kommunikations-Framework
ara::com, dem Transport-Binding oder dem OS/Kernel-IPC-Layer). - Beziehungen:
- Szenario links (B → A via PEP): Durchgehender gerichteter Pfad. PEP gewährt Durchleitung (Permit).
- Szenario rechts (C → A via PEP): Unterbrochener gerichteter Pfad, terminiert an einer Verweigerungsstelle (rotes Kreuz). PEP blockiert die Interaktion vor Erreichen von A (Deny).
- Vertikale Trennlinie: Disjunkte Darstellung zweier alternativer Laufzeitszenarien.
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Interaktions-Initiierung: Client B (links) bzw. Client C (rechts) setzt einen Service-Request ab (z. B. Methodenaufruf, Service Discovery über
FindService, Event-Abonnement oder IPC-Payload). - Abfangvorgang (PEP): Der PEP fängt die Nachricht vor der Zustellung an Entität A ab.
- Entscheidungskonsultation: Der PEP prüft die Anfrage gegen das konfigurierte Regelwerk (entweder durch lokalen Regelspeicher/Cache oder Abfrage des Policy Decision Point / PDP unter Einbezug der Prozessidentität).
- Ausführungspfad:
- Erfolgreicher Pfad (Links): Verifikation liefert positives Ergebnis. Der PEP leitet die Nachricht unverändert an Entität A weiter. A empfängt und verarbeitet den Aufruf.
- Abgewiesener Pfad (Rechts): Verifikation scheitert. Der PEP terminiert den Kontrollfluss. Die Nachricht wird verworfen (Drop); Entität A wird zu keinem Zeitpunkt involviert oder unterbrochen.
- Rückmeldung / Audit: Je nach Profil und Konfiguration erhält C einen Zugriffsfehler (z. B.
ara::core::ErrorCodefür Zugriffsverweigerung) oder die Anfrage schlägt stumm fehl. Parallel kann der abgewiesene Versuch als Security Event (IdsM / QDM) protokolliert werden.
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Transparenz auf Serverseite (A): Entwickler von Service Providern müssen keine proprietäre Autorisierungslogik im Applikationscode implementieren; die Abschirmung erfolgt deklarativ und infrastrukturseitig über das IAM-Framework.
- Fehlerbehandlung auf Clientseite (B & C): Client-Implementierungen müssen fehlschlagende IPC-/Service-Transaktionen, die durch Zugriffsverweigerungen des PEP hervorgerufen werden, deterministisch behandeln (
ara::core::Resultbzw. Exceptions beiara::com-Aufrufen abfangen). - ARXML-Konfiguration: Die Autorisierung wird über Manifeste gesteuert (Bindung von
ServiceInstanceDeploymentan Prozessidentitäten, Definition von Grants/Intents im Manifest-Design). Fehlt die Zuordnung zur Entwicklungszeit, blockiert der PEP die Kommunikation im Zielsystem zur Laufzeit standardmäßig (Default-Deny-Prinzip). - Echtzeit & Latenz: Der PEP liegt im kritischen Pfad der Interprozess- und Inter-ECU-Kommunikation; die Implementierung erfordert deterministische Auswertungszeiten (z. B. Caching von Berechtigungsnachweisen zur Vermeidung wiederholter PDP-Lookups).
Zugeordnete Anforderungen
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