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AUTOSAR_AP_EXP_InterfacesGuidelines FIG-8e73a09b5413d9dd 478 × 230 px 2 Release(s)

Figure 5.2: Extended StateMachine TransitionRequestTable

SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck: 8e73a09b5413d9dd95aef138ead60f54a5254760c3223d486ffe8e6c2269181e
✦ KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-series@1 · erstellt am 2026-10-08

1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext

  • Klassifikation: Tabellarische Zustandsübergangstabelle / Zustandsübergangsmatrix (Transition Request Table bzw. State Transition Table) zur Spezifikation eines erweiterten endlichen Zustandsautomaten (Extended Finite State Machine, EFSM).
  • Funktionale Einordnung: Entwurfsmuster und Richtlinie innerhalb der AUTOSAR Adaptive Platform (AUTOSAR_AP_EXP_InterfacesGuidelines, R23-11) zur standardisierten, deklarativen Implementierung von Zustandsübergängen auf Applikations- und Service-Ebene. Es modelliert das Verhalten zustandsbehafteter Komponenten (z. B. Subsysteme wie Kamerasysteme), deren Betriebsmodi deterministisch von externen Netzwerk- oder Systemtriggern (z. B. Network Management / State Management) abhängen.

2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen

  • Tabellenstruktur / Datenmodell:
    • Transition Request: Eingangsvektor / Stimulus, welcher den Zustandswechsel anfordert.
    • Current State: Vorbedingung / Quellzustand vor Eintreffen des Triggers.
    • Next State: Folgezustand / Zielzustand nach erfolgreicher Transition.
  • **Zustände (States):**
    • Off: Inaktiver Ruhezustand des Subsystems.
    • Camera Active: Aktiver Betriebsmodus des Kamerasystems.
    • Metamodell-Entsprechung: Abgebildet über ModeDeclarationGroup bzw. ModeDeclaration oder anwendungsspezifische Aufzählungstypen (enum class).
  • Trigger-Entitäten:
    • Nh1_FullCom: Anforderungswert für „Network Handle 1 – Full Communication“.
    • Nh1_NoCom: Anforderungswert für „Network Handle 1 – No Communication“.
    • Schnittstellenbezug: Eintreffende Anforderung über Service-Schnittstellen (ara::com Field-Set, Event oder Method Call) oder Network-Management-/State-Management-Signale.
  • Beziehungen & Kardinalitäten:
    • Eindeutige deterministische Relation: Jedes Tupel aus (Transition Request, Current State) wird auf genau einen Next State gemappt (1:1-Zuordnung).

3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf

  • Auslöser (Trigger) & Pfade:
    1. Transition 1: Befindet sich das System im Zustand Off und empfängt die Anforderung Nh1_FullCom, erfolgt der Zustandswechsel nach Camera Active.
    2. Transition 2: Befindet sich das System im Zustand Camera Active und empfängt die Anforderung Nh1_NoCom, wechselt es zurück in den Zustand Off.
  • Synchronisations- & Ausführungscharakteristik:
    • Asynchroner Empfang: Trigger bzw. Requests treffen ereignisgesteuert (asynchron) über die Middleware-Schicht ein.
    • Synchrone Transition: Die TransitionRequestTable wird tabellenbasiert (z. B. Look-up) ausgewertet.
    • Undefinierte Zustände / Discard-Pfade: Trifft eine Anforderung ein, die für den aktuellen Zustand nicht in der Tabelle definiert ist (z. B. Nh1_NoCom im Zustand Off), liegt ein ungültiger Übergang vor. Dieser erfordert einen definierten Fallback (Ignorieren, Reject-Meldung oder Exception/Logging).

4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise

  • Dokumentenstatus: Als Bestandteil der EXP-Serie (Explanation/Guidelines) ist das Pattern nicht unmittelbar funktional zwingend über SWS-Requirements normiert, definiert jedoch die empfohlene Architektur-Best-Practice für adaptive Applikationen und Service-Interfaces.
  • Implementierungs-Empfehlung (C++14/C++17):
    • Bevorzugung tabellengesteuerter Implementierungen (std::array, flache Lookup-Tabellen oder constexpr-Hashtabellen) gegenüber tief verschachtelten switch-case-Strukturen zur Gewährleistung von O(1)-Laufzeitverhalten, Determinisierung und Testbarkeit.
  • Vollständigkeit & Robustheit:
    • Embedded-Entwickler müssen für fehlende Tupel (Trigger, State) eine explizite Fehlerbehandlungsstrategie implementieren (z. B. Rückgabe eines Fehlercodes, Logging via ara::log oder Meldung an das Diagnosesystem / PHM).
  • Zusammenspiel mit Adaptive State Management:
    • Soll der Zustandsübergang Prozesse oder Ressourcengruppen aktivieren/deaktivieren, muss die Tabelle direkt an ara::sm (State Management) bzw. ara::exec (Execution Management) angebunden werden, um Funktionsgruppen (Function Groups) konsistent umzuschalten.

Versionsvergleich KI-generiert · gemini-3.8-flash (via agy)

R23-11 → R24-11 normative Änderung Vorgänger: FIG-b71232a939d57586
  • Spalte Trigger Value: Umbenannt zu Transition Request.
  • Transition Off -> Camera Active: Auslöser von Nh1_NoCom zu Nh1_FullCom geändert.
  • Transition Camera Active -> Off: Auslöser von Nh1_FullCom zu Nh1_NoCom geändert.
  • Tabellenlayout: Entfernung der leeren Zwischenzeile unterhalb des Tabellenkopfs sowie Neugestaltung der Kopfzeile.

Zugeordnete Anforderungen

Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.

Vorkommen in AUTOSAR-Releases (2)

Release Dokument Seite Nr. Bildunterschrift im Dokument
R24-11 AUTOSAR_AP_EXP_InterfacesGuidelines S. 22 5.2 Figure 5.2: Extended StateMachine TransitionRequestTable
R25-11 AUTOSAR_AP_EXP_InterfacesGuidelines S. 22 5.2 Figure 5.2: Extended StateMachine TransitionRequestTable