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AUTOSAR_AP_TPS_ManifestSpecification FIG-91e1b051981710d0 432 × 309 px 1 Release(s)

Figure 3.71: Abstract base-class IdsmAbstractPortInterface

SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck: 91e1b051981710d0fa149a6b38bb0492ae1e76e216c7181b096b7cfb690e67fb
✦ KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-series@1 · erstellt am 2026-10-08

1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext

  • Diagrammtyp: UML-Klassendiagramm (M2-Metamodellauszug der AUTOSAR Adaptive Platform).
  • Technischer Zweck: Modellierung der Vererbungshierarchie für Port-Interfaces im Kontext des Intrusion Detection System Manager (IdsM).
  • Architektur-Kontext: Definition der spezialisierten Schnittstellentypen, über die Adaptive Applications oder Plattformdienste sicherheitsrelevante Ereignisse an den IdsM melden (SecurityEventReportInterface), Zeitstempel (IdsmTimestampProviderInterface) oder Kontextdaten (IdsmContextProviderInterface) bereitstellen, den Reporting-Modus des IdsM konfigurieren (IdsmReportingModeProviderInterface) sowie qualifizierte Sicherheitsereignisse vom IdsM empfangen (IdsmQualifiedEventReceiverInterface).

2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen

  • PortInterface (Abstrakte Basisklasse):
    • Stereotypen: «ARElement», «AtpBlueprint», «AtpBlueprintable», «AtpType».
    • Funktion: Grundlegendes Metamodellelement zur Modellierung von typisierten Port-Schnittstellen. Durch «ARElement» ist es als eigenständiges Artefakt in einem ARPackage deklarierbar.
  • IdsmAbstractPortInterface (Abstrakte Basisklasse):
    • Spezialisierung: Erbt via Generalisierung von PortInterface.
    • Funktion: Gemeinsamer abstrakter Basistyp für alle IdsM-spezifischen Port-Schnittstellen im Manifest-Metamodell.
  • Spezialisierte Schnittstellen (Konkrete Metaklassen):
    • IdsmQualifiedEventReceiverInterface: Spezialisiert IdsmAbstractPortInterface. Typisiert Ports für Empfängerkomponenten, die vom IdsM qualifizierte und aggregierte Security Events zur Weiterleitung oder Persistierung entgegennehmen.
    • IdsmReportingModeProviderInterface: Spezialisiert IdsmAbstractPortInterface. Typisiert Ports, über die der Reporting-Modus des IdsM bereitgestellt oder gesteuert wird (z. B. Umschaltung des Detaillierungsgrads oder Aktivierungsstatus der Berichterstattung).
    • SecurityEventReportInterface: Spezialisiert IdsmAbstractPortInterface. Typisiert Ports von On-Board-Sensoren (SWCs, OS, Netzwerk-Stacks), um Security Events direkt an den IdsM zu übermitteln.
    • IdsmTimestampProviderInterface: Spezialisiert IdsmAbstractPortInterface. Typisiert Ports, über die der IdsM Zeitstempel abfragt, um Sicherheitsereignisse manipulationssicher zu synchronisieren/datieren.
    • IdsmContextProviderInterface: Spezialisiert IdsmAbstractPortInterface. Typisiert Ports, über welche der IdsM erweiterte Laufzeit- und Umgebungskontexte (z. B. Fehlerspeicher-Zustand, Netzwerkstatus) zur Anreicherung gemeldeter Events anfordert.

3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf

Da es sich um ein statisches Metamodell-Klassendiagramm handelt, ist kein Sequenzfluss direkt dargestellt. Aus den Schnittstellen resultiert folgendes Laufzeitverhalten:

  1. Reporting-Modus-Steuerung: Über ein IdsmReportingModeProviderInterface erhält der IdsM Vorgaben zum aktiven Reporting-Modus, wodurch das Weiterleitungs- und Filterverhalten zur Laufzeit beeinflusst wird.
  2. Event-Triggering (asynchron/synchron): Eine Sensor-Komponente detektiert eine Sicherheitsanomalie (z. B. ungültige CAN-/Ethernet-Frames, Authentifizierungsfehler) und meldet das Event über einen RPort mit SecurityEventReportInterface an den IdsM (PPort).
  3. Kontext- und Zeitstempel-Abfrage:
    • Falls konfiguriert, ruft der IdsM synchron oder asynchron über ein IdsmTimestampProviderInterface einen qualifizierten Zeitstempel ab.
    • Der IdsM pollt bzw. ruft Callback-Methoden über ein IdsmContextProviderInterface auf, um systemspezifische Zustandsdaten vor der Persistierung/Weiterleitung zu erfassen.
  4. Qualifizierung & Weitergabe: Der IdsM filtert und aggregiert das Ereignis zu einem qualifizierten Security Event und gibt dieses über ein IdsmQualifiedEventReceiverInterface an registrierte Empfänger weiter.

4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise

  • Modellierung im ARXML-Manifest:
    • Entwickler dürfen IdsmAbstractPortInterface nicht direkt instanziieren (Abstraktionsgrad im Metamodell). Es müssen die konkreten Subtypen (SecurityEventReportInterface, IdsmContextProviderInterface, IdsmTimestampProviderInterface, IdsmReportingModeProviderInterface, IdsmQualifiedEventReceiverInterface) verwendet werden.
    • Diese Interfaces werden als Typen für RPortPrototype bzw. PPortPrototype in AdaptiveApplicationSwComponentType referenziert, um IdsM-Kommunikationsendpunkte zu modellieren.

Versionsvergleich KI-generiert · gemini-3.8-flash (via agy)

R23-11 → R24-11 normative Änderung Vorgänger: FIG-5c37527c55b50d06
  • IdsmQualifiedEventReceiverInterface: Neue Metaklasse als Spezialisierung von IdsmAbstractPortInterface hinzugefügt.
  • IdsmReportingModeProviderInterface: Neue Metaklasse als Spezialisierung von IdsmAbstractPortInterface hinzugefügt.
  • Generalisierungshierarchie / Layout: Anordnung der Spezialisierungen von horizontal unterhalb der Basisklasse zu einer vertikalen Kaskade rechts neben IdsmAbstractPortInterface umstrukturiert.
R24-11 → R25-11 keine inhaltliche Änderung Nachfolger: FIG-46929807268189af

Keine inhaltlichen Änderungen erkennbar.

Zugeordnete Anforderungen

Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.

Aus dem Dokument extrahierter Text & Kontext

Beschriftungen im Schaubild:

ARElement AtpBlueprint AtpBlueprintable | AtpType | PortInterface | IdsmAbstractPortInterface | IdsmTimestampProviderInterface | IdsmContextProviderInterface | SecurityEventReportInterface | IdsmReportingModeProviderInterface | IdsmQualifiedEventReceiverInterface

Vorkommen in AUTOSAR-Releases (1)

Release Dokument Seite Nr. Bildunterschrift im Dokument
R24-11 AUTOSAR_AP_TPS_ManifestSpecification S. 181 3.71 Figure 3.71: Abstract base-class IdsmAbstractPortInterface