AUTOSAR_AP_EXP_SWArchitecture
FIG-9ccd697ec24ff8e5
406 × 402 px
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Figure 9.78: Interfaces required by Update and Configuration Management (part 3)
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-description@2 · erstellt am 2026-10-07
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Klassifikation: UML-Komponentendiagramm / Schnittstellen-Strukturdiagramm nach dem AUTOSAR Adaptive Platform Metamodell-Profil (
aap*). - Technischer Zweck: Spezifikation der externen Schnittstellenabhängigkeiten des Functional Clusters (FC) Update and Configuration Management (UCM) im Rahmen der Software-Aktualisierung (Teil 3).
- Architektonische Einordnung: Zeigt die Entkopplung von UCM gegenüber State Management (SM) und Cryptography. UCM fungiert als Orchestrator für Software-Pakete, delegiert jedoch Systemzustandsänderungen und Fahrzeugsicherheits-Entscheidungen an SM via Service-Oriented Communication (
ara::com) und nutzt kryptografische Primitiven/Zertifikatsprüfungen über das native C++-API von Cryptography (ara::crypto).
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
Komponenten / Functional Clusters («aapFunctionalCluster»)
Update and Configuration Management(daemon-based): Zentraler Dämon zur Installation, Aktualisierung und Deinstallation von Adaptive Applications und Plattform-Software.State Management(daemon-based): Dämon zur Kontrolle von Maschinen- und Funktionsgruppenzuständen sowie Ausführungskontexten.Cryptography(daemon-based): Dämon/Subsystem zur Bereitstellung kryptografischer Operationen (X.509, Hash, Signaturen, Key Storage).
Schnittstellen & Ports
UpdateRequest:- Stereotypen:
«aapAraComServiceInterface, aapInterface»(dienstbasierte IPC-Schnittstelle überara::com). - Verbindung: Wird von
State Managementüber einen«aapProvidedPort»bereitgestellt und vonUCMüber einen«aapRequiredPort»(«use») konsumiert. - Methoden (stereotypisiert als
«aapAccessControlled, aapServiceMethod»):RequestUpdateSession(): Beantragt den Eintritt in den Update-Modus.PrepareUpdate(): Signalisiert SM das Herunterfahren/Einfrieren betroffener Funktionsgruppen/Prozesse vor dem Schreiben.VerifyUpdate(): Triggert die Funktions- und Ausführungsprüfung nach Installation/Aktivierung.PrepareRollback(): Signalisiert SM die Einleitung des Rückbaus auf den vorherigen Stand bei Validierungsfehlern.ResetMachine(): Fordert einen kontrollierten Neustart der Maschine (ECU) an (z. B. nach A/B-Partitionswechsel).StopUpdateSession(): Beendet die Update-Sitzung und gibt das System für den Normalbetrieb frei.
- Stereotypen:
CryptoStack:- Stereotypen:
«aapAPI, aapNativeInterface»(In-Process C++ Bindeglied/Client-Bibliothek zu kryptografischen Routinen). - Verbindung: Wird von
Cryptographyimplementiert und vonUCMvia direkter Funktionsaufrufe («use») konsumiert.
- Stereotypen:
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Sitzungsinitiierung (
RequestUpdateSession): UCM fordert bei SM eine Update-Sitzung an. SM prüft Vorbedingungen (z. B. Fahrzeugzustand „Parken“, kein aktiver Fahrbetrieb) und reserviert den Zustand exklusiv. - Paketvalidierung (
CryptoStack): UCM verifiziert Signatur, Zertifikatskette und Hashes der eingehenden Software-Pakete (Software Package) synchron/asynchron überara::crypto. - Zustandsumschaltung (
PrepareUpdate): UCM benachrichtigt SM. SM instruiert das Execution Management (EM), Zielprozesse kontrolliert zu beenden oder Funktionsgruppen zu deaktivieren. - Partitionierung / Neustart (
ResetMachine): Nach dem Schreiben der Artefakte triggert UCM einen Neustart via SM, um in die neue Software-Konfiguration (oder redundante Root-Partition) zu booten. - Verifikation (
VerifyUpdate): Nach Boot/Start prüft SM das erfolgreiche Anlaufen aller Prozesse (Health Monitoring) und meldet Erfolg an UCM zurück. - Abschluss oder Fehlerbehandlung:
- Gutfall: UCM ruft
StopUpdateSession(); SM schaltet vollständig in den Normalbetrieb zurück. - Schlechtfall: Schlägt die Verifikation fehl, ruft UCM
PrepareRollback(), wodurch SM die alten Funktionsgruppen reaktiviert bzw. einen Fallback-Reset anweist.
- Gutfall: UCM ruft
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Zugriffsschutz (IAM): Alle Methoden von
UpdateRequesttragen das Stereotyp«aapAccessControlled». Der UCM-Prozess muss im Adaptive Execution Manifest mit entsprechenden Rechten (Identity and Access Management / IAM-Policies) ausgestattet sein, um die Methoden an SM über IPC aufrufen zu dürfen. - Architektonische Trennung (Separation of Concerns): UCM besitzt keine Berechtigung, Prozesse direkt per POSIX-Signals (
SIGTERM/SIGKILL) zu stoppen oder System-Reboots (reboot()) auszulösen. Sämtliche Lifecycle-Aktionen müssen strikt über den Dienstvertrag von SM angefordert werden. - API-Vertrag & Fehlerbehandlung: Aufrufe an
UpdateRequestliefernara::core::Future<ara::core::Result<void>>zurück. UCM-Entwickler müssen Timeouts und Negativ-Quittungen (z. B. Ablehnung vonRequestUpdateSessionwegen unsicherem Fahrzeugzustand) deterministisch mit Fehler-Rollbacks abfangen. - Krypto-Bindung:
CryptoStackwird nativ als C++-API (ara::crypto::keys,ara::crypto::cryp) eingebunden. Krypto-Operationen für große Software-Images erfordern hardwarebeschleunigte Treiber (HSM/SHE-Anbindung) im Hintergrund desCryptography-Dämons, um Timeouts bei der Signaturprüfung zu vermeiden.
Zugeordnete Anforderungen
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