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AUTOSAR_AP_EXP_SWArchitecture FIG-9e27c537ddce5bdf 364 × 318 px 1 Release(s)

Figure 8.5: Example of Plugin Class Structure

SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck: 9e27c537ddce5bdfa39a340e63cf0f74ca3d2d4f16cf1b1bd460e990bbb30016
✦ KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-series@1 · erstellt am 2026-10-08

1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext

UML-Klassendiagramm zur Darstellung der Plugin-Klassenstruktur in der AUTOSAR Adaptive Platform (AP). Das Diagramm illustriert eine direkte, zweistufige Vererbungsarchitektur zwischen der standardisierten Plattformschicht („Adaptive Platform“) und den herstellerspezifischen Implementierungen („Provided by OEM“) ohne Zwischenschaltung generierter Schnittstellen.

2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen

Das Diagramm gliedert sich in zwei architektonische Ebenen:

  • Schicht Adaptive Platform: Enthält die abstrakte C++-Basisklasse XYPlugin (kursiv dargestellt) mit drei öffentlichen virtuellen Methoden: + GetID(): String, + Operation1(): void und + Operation2(): int.
  • Schicht Provided by OEM: Enthält zwei konkrete C++-Klassen in expliziten Namespaces: a::b::PluginA und c::d::PluginB. Beide Klassen deklarieren und implementieren vollständig alle Methoden der Basisklasse: + GetID(): String, + Operation1(): void sowie + Operation2(): int.
  • Beziehungen: Beide OEM-Klassen stehen über eine direkte Generalisierungs-/Vererbungsbeziehung (durchgezogene Linie mit offener/nicht ausgefüllter Dreiecksspitze) in direkter Ableitung von XYPlugin. Eine Schicht „Generated“ ist nicht vorhanden.

3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf

Als statisches Klassendiagramm wird kein dynamischer Interaktionsablauf spezifiziert. Die Vererbungshierarchie implementiert klassische C++-Objektpolymorphie: Die Adaptive Platform verwaltet Instanzen von a::b::PluginA bzw. c::d::PluginB über Zeiger oder Referenzen auf den Basistyp XYPlugin. Zur Laufzeit werden Methodenaufrufe für GetID(), Operation1() und Operation2() (mit Integer-Rückgabewert) über die virtuelle Funktionstabelle (vtable) direkt an die jeweilige OEM-Implementierung weitergeleitet.

4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise

Das Diagramm dient als architektonische Referenz für Plugin-Klassenstrukturen in AUTOSAR AP. Da keine Zwischengenerierung von Interfaces stattfindet, liegt die vollständige Implementierung inklusive der Plugin-ID-Rückgabe (GetID()) sowie beider Operationen (Operation1, Operation2) in der Verantwortung des OEMs. Entwickler müssen die vorgegebenen Namensräume (a::b bzw. c::d) einhalten und sicherstellen, dass die zurückgegebenen IDs systemweit eindeutig sind.

Aus dem Dokument extrahierter Text & Kontext

Beschriftungen im Schaubild:

Provided by OEM | Adaptive Platform | XYPlugin | + GetID(): String + Operation1(): void + Operation2(): int | a::b::PluginA | + GetID(): String + Operation1(): void + Operation2(): int | c::d::PluginB | + GetID(): String + Operation1(): void + Operation2(): int

Vorkommen in AUTOSAR-Releases (1)

Release Dokument Seite Nr. Bildunterschrift im Dokument
R25-11 AUTOSAR_AP_EXP_SWArchitecture S. 36 8.5 Figure 8.5: Example of Plugin Class Structure