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AUTOSAR_EXP_ARAComAPI FIG-9f6436e4e1f34c62 932 × 531 px 3 Release(s)

Figure 6.1: Auto Updating of Proxy Instance

SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck: 9f6436e4e1f34c625d427463243c67c23cfe0f5e7c403cb84fd2cba1d142e0a7
✦ KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-series@1 · erstellt am 2026-10-08

1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext

  • Diagrammtyp: Zeitdiskretes Phasendiagramm / Zustandssequenz (T0–T4) zur Illustration des dynamischen Lebenszyklusverhaltens einer Service-Verbindung.
  • Architektur-Kontext: AUTOSAR Adaptive Platform, Funktionscluster ara::com (Communication Management).
  • Funktionaler Zweck: Veranschaulichung des transparenten Wiederverbindungs- und Rekonfigurationsmechanismus (Auto-Updating) einer clientseitigen Proxy-Instanz bei temporärem Ausfall und Wiederverfügbarkeit (OfferService) einer Service-Instanz ohne expliziten Eingriff der Applikationsschicht.

2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen

  • Entitäten & Akteure:
    • ara::com App (Client): Adaptive Application (Process), die als Service-Konsument agiert und die Proxy-Instanz instanziiert hält.
    • Proxy: Generierte typsichere C++-Proxy-Klasse (<ServiceName>Proxy), Schnittstelle der Applikation zur Service-Kommunikation.
    • Service Binding / Endpunkt (Farbcodierung Blau/Orange): Interne Laufzeit-Ressource des Kommunikationsstacks (z. B. SOME/IP-Endpunkt, IPC-Socket/Shared-Memory-Deskriptor), die die logische Assoziation zwischen Proxy und physischer Service-Instanz kapselt.
    • Service Instance (Server/Provider): Bereitstellende Server-Komponente (Skeleton), die den Service im System anbietet.
  • Schnittstellen & Interaktionen:
    • Methodenaufruf: callMethod() – synchrone oder zukunftsbasierte (ara::core::Future) Methodeninvokation.
    • Zustandssignalisierung: up (Service angeboten / aktiv) vs. down (Service gestoppt, abgestürzt oder Timeout bei Service Discovery).
    • Auto-Update-Mechanismus: Internes Event des Middleware-Laufzeitsystems zur Aktualisierung der internen Proxy-Deskriptoren auf die neu angekündigte Service-Instanz.

3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf

  • T0 (Nominalbetrieb):
    • Zustand: Service Instance signalisiert up.
    • Aktion: Applikation ruft callMethod() über Proxy auf.
    • Ergebnis: success – Transport über aktive Binding-Struktur (blau).
  • T1 (Verbindungsverlust / Provider-Ausfall):
    • Zustand: Service Instance wechselt auf down (z. B. Prozessbeendigung, SOME/IP StopOfferService oder Link-Loss).
    • Proxy behält initial das bestehende (nun veraltete) Binding.
  • T2 (Fehlgeschlagener Aufruf im Down-Zustand):
    • Aktion: Applikation setzt callMethod() ab.
    • Ergebnis: failed – Middleware detektiert fehlende Verbindung/Timeout und meldet Fehler (Exception bzw. fehlerhafter ara::core::Result / Future-State) an die Applikation.
  • T3 (Auto-Update bei Re-Offer):
    • Trigger: Service Instance startet neu und sendet erneutes Service-Offer (up).
    • Aktion: Der ara::com-Stack führt im Hintergrund ein Auto Update Proxy Instance aus; der Proxy bindet transparent an den neuen Service-Endpunkt (orangefarbenes Binding).
  • T4 (Re-Synchronisation & Wiederherstellung):
    • Zustand: Service ist up, Proxy intern rekonfiguriert.
    • Aktion: Erneuter Aufruf von callMethod() durch die Applikation.
    • Ergebnis: success – Aufruf wird ohne erneutes manuelles FindService oder Re-Instanziieren des Proxys über das neue Binding erfolgreich abgewickelt.

4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise

  • Applikationsdesign & Fehlerbehandlung:
    • Fehlgeschlagene Aufrufe (callMethod : failed in T2) müssen defensiv über Fehlercodes/Exceptions abgefangen werden; ein Fehlschlag bedeutet nicht zwangsläufig die Notwendigkeit, das Proxy-Objekt zu terminieren.
    • Vermeidung redundanter Re-Discovery-Logik: Die Applikation muss bei temporären Service-Ausfällen den Proxy nicht zwingend zerstören und neu über FindService anlegen, da die Middleware das Re-Binding intern auflösen kann.
  • Zustandsbehaftung (Stateful Services):
    • Das automatische Update erneuert ausschließlich die Kommunikationsstrecke. Serverseitige Session-, Authentifizierungs- oder Konfigurationszustände gehen bei einem Neustart der Service-Instanz verloren und müssen von der Applikation nach T3 reinitialisiert werden.
  • Einschränkung der Relevanz & Standard-Evolution:
    • Das dargestellte Auto-Update-Feature war spezifisch in frühen Adaptive-Releases (R17-03 bis R18-03) als Erklärungsmodell verankert. In späteren Releases (ab R18-10 / R19-11) wurde das explizite Find-Service- und Lifecycle-Management über HandleType und Subscription-Status-Handling verbindlicher geschärft, um Race Conditions und unkontrollierte Service-Rebinds in deterministischen sicherheitskritischen Umgebungen (ASIL) zu unterbinden.

Versionsvergleich KI-generiert · gemini-3.8-flash (via agy)

R19-03 → R19-11 keine inhaltliche Änderung Vorgänger: FIG-4458bf8454b62982

Keine inhaltlichen Änderungen erkennbar.

R21-11 → R22-11 keine inhaltliche Änderung Nachfolger: FIG-4458bf8454b62982

Keine inhaltlichen Änderungen erkennbar.

Zugeordnete Anforderungen

Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.

Aus dem Dokument extrahierter Text & Kontext

Beschriftungen im Schaubild:

Service Instance | ara::com App | Proxy | up callMethod : success | Service Instance | ara::com App | Proxy | Service Instance | ara::com App | Proxy | callMethod : failed | Service Instance | ara::com App | Proxy | up callMethod : success | down | down | Service Instance | ara::com App | Proxy | up | Auto Update Proxy Instance | T0 | T1 | T2 | T3 | T4

Vorkommen in AUTOSAR-Releases (5)

Release Dokument Seite Nr. Bildunterschrift im Dokument
R19-11 AUTOSAR_EXP_ARAComAPI S. 31 6.1 Figure 6.1: Auto Updating of Proxy Instance
R20-11 AUTOSAR_EXP_ARAComAPI S. 32 6.1 Figure 6.1: Auto Updating of Proxy Instance
R20-11 AUTOSAR_EXP_ARAComAPI S. 32 6.1 Figure 6.1: Auto Updating of Proxy Instance
R21-11 AUTOSAR_EXP_ARAComAPI S. 32 6.1 Figure 6.1: Auto Updating of Proxy Instance
R21-11 AUTOSAR_EXP_ARAComAPI S. 32 6.1 Figure 6.1: Auto Updating of Proxy Instance