AUTOSAR_AP_EXP_SWArchitecture
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671 × 488 px
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Figure 11.16: Scenario: Read Persistent Data with Unique ID
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-series@1 · erstellt am 2026-10-08
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Diagrammtyp: UML-Sequenzdiagramm (Interaktionsdiagramm mit kombinierten Fragmenten
altundref). - Technischer Zweck & Einordnung: Spezifikation des standardisierten Leseablaufs für persistente Schlüssel-Wert-Daten (Key-Value Storage, KVS) in der AUTOSAR Adaptive Platform (AP, Release R23-11). Das Szenario zeigt das Zusammenwirken zwischen der Anwendungsschicht (
ara::per), dem Betriebssystem (POSIX-Dateisystem/Storage) sowie den optionalen Manifest-gesteuerten Mechanismen zur Fehlererkennung/-korrektur (Redundanz) und transparenten Entschlüsselung viaara::crypto.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
- Akteure & Lifelines:
:Adaptive Application(Akteur/Prozess): Aufrufende funktionale Instanz im User-Space der Adaptive Platform.«aapFunctionalCluster» :Persistency(Funktionaler Cluster): Implementierung derara::per-Spezifikation, fungiert als Vermittler, Cache- und Speicher-Manager.:Operating System(Akteur/Infrastruktur): Unterlagerte POSIX-kompatible Betriebssystem-Schnittstelle (Dateisystem-/Blocktreiber-Ebene).«aapFunctionalCluster» :Cryptography(Funktionaler Cluster): Kryptografiesubsystem (ara::crypto) zur sicheren Schlüsselverwaltung und symmetrischen Block-/Stream-Entschlüsselung.
- Stereotypen:
«aapFunctionalCluster»: Kennzeichnet standardisierte funktionale Cluster der AUTOSAR Adaptive Platform.«aapInformative»: Kennzeichnet Interaktionen bzw. Methodenaufrufe explizit als informativ und nicht-normativ.
- Schnittstellen & Interaktionspunkte:
OpenKeyValueStorage(): KeyValueStorage: Statische Factory-Methode der C++-API (ara::per::OpenKeyValueStorage) zur Instanziierung/Bindung eines Storage-Handles basierend auf dem Applikations-Manifest.GetValue(key): Typsichere Abfragemethode amKeyValueStorage-Objekt zum Auslesen des Werts für einen eindeutigen Identifier (key).- OS-Systemaufrufe:
«aapInformative» open()zum Öffnen des korrespondierenden Storage-Deskriptors und«aapInformative» read()zum Laden der Rohdatenblöcke, explizit mit dem Stereotyp«aapInformative»versehen. - Krypto-Schnittstelle: Interaktionsreferenz
Initialize Cipherund synchrone BlocktransformationProcessBlock()über den Cipher-Kontext vonara::crypto.
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Initialisierung des Storage-Handles:
- Die
:Adaptive Applicationsetzt den synchronen AufrufOpenKeyValueStorage()an:Persistencyab. :Persistencyöffnet die zugrundeliegende Persistenzdatei/Datenbank über den OS-Systemaufrufopen(). Ein Handle aufKeyValueStoragewird an die Applikation zurückgegeben.
- Die
- Datenanforderung:
- Die Applikation triggert
GetValue(key)an:Persistency. :Persistencyführt einen synchronen Blocklesevorgang überread()am:Operating Systemaus.
- Die Applikation triggert
- Bedingte Datenintegritätsprüfung & Fehlerkorrektur (
alt[Redundancy enabled in the Manifest]):- Falls Redundanzmechanismen (z. B. M-out-of-N-Replikation, Prüfsummen/ECC) im Manifest konfiguriert sind, verzweigt der Ablauf in die Referenz
Detect and Correct Data Errors. Etwaige Bitkipper oder Dateikorruptionen werden intern repariert.
- Falls Redundanzmechanismen (z. B. M-out-of-N-Replikation, Prüfsummen/ECC) im Manifest konfiguriert sind, verzweigt der Ablauf in die Referenz
- Bedingte Entschlüsselung (
alt[KeySlotMapping exists in Manifest and keySlotUsage = encryption]):- Ist dem Storage oder dem Key im Manifest ein
KeySlotmit Verwendungszweckencryptionzugeordnet, initiiert:Persistencyüber die ReferenzInitialize Cipherden passenden Entschlüsselungskontext in:Cryptography. - Über
ProcessBlock()werden die verschlüsselten Rohdaten synchron an:Cryptographyübergeben und im Speicher dechiffriert.
- Ist dem Storage oder dem Key im Manifest ein
- Rückgabe:
:Persistencydeserialisiert die validierten bzw. entschlüsselten Nutzdaten und liefert den Wert synchron an die:Adaptive Applicationzurück.
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Normative Einstufung: Das Sequenzdiagramm entstammt dem erläuternden Konzeptdokument
AUTOSAR_AP_EXP_SWArchitecture. Während die anwendungsseitigen Methoden (ara::per::OpenKeyValueStorage,GetValue) normative C++-API-Vorgaben der SWS Persistency sind, stellt die Ergänzung des Stereotyps«aapInformative»an den Aufrufenopen()undread()formal klar, dass die konkrete Interaktion mit dem Betriebssystem nicht normiert ist. - Entwickler- & Integrationshinweise:
- Plattform-Implementierern steht die konkrete Wahl der Betriebssystemmechanismen frei (z. B. Dateisystem-I/O, Datenbank-Engines, Speicherabbildungen), solange das kontraktuelle Verhalten der
ara::per-Schnittstellen eingehalten wird. - Anwendungsentwickler dürfen sich nicht auf konkrete POSIX-Dateideskriptoren oder dateisystemspezifische Blocklesevorgänge verlassen.
- Manifestgesteuerte Mechanismen für Redundanz (
Detect and Correct Data Errors) und Krypto-Transformation (ProcessBlock()) bleiben integrale, standardisierte Plattformdienste.
- Plattform-Implementierern steht die konkrete Wahl der Betriebssystemmechanismen frei (z. B. Dateisystem-I/O, Datenbank-Engines, Speicherabbildungen), solange das kontraktuelle Verhalten der
Zugeordnete Anforderungen
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