AUTOSAR_EXP_SWArchitecture
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Figure 9.68: Users of the SupervisedEntity interface
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-description@2 · erstellt am 2026-10-07
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Diagrammtyp: UML-Komponenten- und Schnittstellendiagramm (AUTOSAR Adaptive Platform Architekturmodell).
- Technischer Zweck: Spezifikation der architektonischen Abhängigkeiten zwischen zentralen daemon-basierten Functional Clustern (FC) der Adaptive Platform Core Services und dem Functional Cluster Platform Health Management (PHM) über das Interface
SupervisedEntity. - Funktionale Einordnung: PHM überwacht die korrekte zeitliche und logische Ausführung kritischer Plattform-Daemons (Alive-, Deadline- und Logical Supervision). Das Diagramm visualisiert, dass nicht nur reguläre Adaptive Applications (AAs), sondern die fundamentalen System-Daemons selbst als Supervised Entities agieren und Checkpoints an PHM melden.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
- Schnittstelle (Interface / Port):
«aapAPI,aapPortInterface» SupervisedEntity: Abstrahiert eine zu überwachende Entität.- Operation:
+ ReportCheckpoint()zur zyklischen oder ereignisdiskreten Übermittlung von Checkpoint-IDs an das PHM.
- Operation:
- Bereitstellende Komponente (Provider / Realization):
«aapFunctionalCluster» Platform Health Management(daemon-based): Realisiert das Interface (gekennzeichnet durch die gestrichelte Realisierungsbeziehung mit geschlossenem, nicht ausgefülltem Pfeil). Der PHM-Daemon nimmt Checkpoints entgegen und bewertet Transitions- sowie Timing-Bedingungen.
- Nutzende Komponenten (Consumers / Clients):
- Alle Clients sind mit dem Stereotyp
«aapFunctionalCluster»versehen, arbeitendaemon-basedund nutzen die Schnittstelle über eine Abhängigkeit («use»,«aapRequiredPort»):- State Management (SM): Koordiniert Zustände und Funktionsgruppen (Function Groups).
- Execution Management (EM): Startet, stoppt und überwacht OS-Prozesse.
- Diagnostic Management (DM): Behandelt UDS-/DoIP-Diagnosesitzungen und Fehlerspeicher.
- Update and Configuration Management (UCM): Steuert Software-Updates und Paketinstallationen.
- Cryptography (Crypto): Stellt kryptografische Basisfunktionen und Key-Storage bereit.
- Time Synchronization (TS): Synchronisiert Systemzeiten (z. B. via gPTP / IEEE 802.1AS).
- Alle Clients sind mit dem Stereotyp
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Initialisierung: Beim Hochfahren instanziiert jeder Daemon einen Port bzw. ein Interface-Binding für
SupervisedEntityüber die lokale PHM-Client-Bibliothek (Library-basierter IPC-Wrapper). - Checkpoint-Trigger: Im laufenden Betrieb erreicht ein Daemon deterministische Stellen in seinem Kontrollfluss (z. B. Beenden einer State-Transition in SM, Vollzug eines Prozessstarts in EM, Abarbeitung eines Diagnoserequests in DM oder Sync-Zyklus in TS).
- Synchroner/Asynchroner Aufruf: Der Daemon setzt
ReportCheckpoint(CheckpointId)ab. Der Aufruf wird über atomare Interprozesskommunikation (Shared Memory / atomare Ringpuffer / IPC-Sockets) an den PHM-Daemon transferiert. - Verarbeitung im PHM: PHM gleicht den Checkpoint mit dem hinterlegten Überwachungsmodell ab:
- Alive Supervision: Zählung von Checkpoints innerhalb eines definierten Zeitfensters.
- Deadline Supervision: Überprüfung der Min/Max-Laufzeit zwischen zwei definierten Checkpoints.
- Logical Supervision: Validierung des Ausführungspfads anhand des konfigurierten Kontrollflussgraphen (Transition Ring).
- Fehlerbehandlung: Bei Verletzung (Deadline-Überschreitung, unerlaubte Transition, Ausbleiben) löst PHM eine Recovery Action aus (z. B. Notification an SM, Request an EM zum Prozessneustart oder Triggerung des Hardware-Watchdogs via Platform Watchdog Driver).
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Architektur- und Threading-Restriktionen:
- Da die Clients fundamentale Daemons sind, muss der IPC-Pfad zu
ReportCheckpoint()strikt blockierungsfrei (non-blocking / lock-free) sein, um Priority Inversion oder Deadlocks (z. B. zwischen EM und PHM) auszuschließen. - Zirkuläre Abhängigkeiten beachten: EM startet PHM; PHM überwacht EM. Fehler im Boot-Bootstrap müssen über Timeout-Fallback-Mechanismen außerhalb von PHM abgefangen werden.
- Da die Clients fundamentale Daemons sind, muss der IPC-Pfad zu
- ARXML-Modellierung & Manifest-Konfiguration:
- Für jeden Daemon muss im Execution Manifest / Service Instance Manifest ein entsprechender
SupervisedEntity-Port typisiert und dessenCheckpoint-IDs numerisch eindeutig vergeben werden. - Definition der Health-Monitoring-Regeln (Supervision Rules) und Schwellwerte im PHM-Konfigurationsmanifest.
- Für jeden Daemon muss im Execution Manifest / Service Instance Manifest ein entsprechender
- Einschränkungen für Plattform-Integratoren:
- Nicht jeder Checkpoint darf im Hot-Path (z. B. Krypto-Streaming oder High-Rate TS-Pakete) gemeldet werden; Overhead durch Kontextwechsel und Cache-Invalidierung erfordert selektive Instrumentierung auf Makroebene (z. B. Zyklus-Ende oder Zustandswechsel).
Zugeordnete Anforderungen
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