AUTOSAR_CP_SWS_FlexRayTransceiverDriver
FIG-a700a52757cad680
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Figure 10.4: FlexRay Transceiver Dio Access configuration structure
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-series@1 · erstellt am 2026-10-08
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Klassifikation: AUTOSAR ECUC-Metamodell-Diagramm (UML-Klassendiagramm auf M2/Konfigurationsebene).
- Architektur-Kontext: AUTOSAR Classic Platform, BSW-Schicht Microcontroller Abstraction Layer / Device Drivers bzw. Communication Stack, Modul
FrTrcv(FlexRay Transceiver Driver; Spezifikationsdokument:AUTOSAR_CP_SWS_FlexRayTransceiverDriver, Release R24-11). - Funktionaler Zweck: Festlegung der Hardware-Zugriffsart (
FrTrcvAccess) zur Steuerung und Statusabfrage des FlexRay-Transceiver-ICs. Das Modell entkoppelt die Transceiver-Statemaschine formal von der physikalischen Schnittstelle des Steuergeräts: Entweder direkte Pin-basierte Ansteuerung über das ModulDiooder busbasierte Registersteuerung über das ModulSpi.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
ECUC-Container & Parameter-Definitionen
FrTrcvAccess: EcucChoiceContainerDef(Multiplizität:1..1):- Root-Choice-Container zur exklusiven Selektion der Schnittstellenart pro Transceiver bzw. Kanal. Erzwingt genau eine der beiden Alternativen (
+choice).
- Root-Choice-Container zur exklusiven Selektion der Schnittstellenart pro Transceiver bzw. Kanal. Erzwingt genau eine der beiden Alternativen (
FrTrcvDioAccess: EcucParamConfContainerDef(Multiplizität:0..1, Rolle:+choice):- Konfigurationszweig für diskrete Pin-Steuerung via GPIO/DIO.
- Aggregiert über
+subContainerden Sub-Container:FrTrcvDioChannelAccess: EcucParamConfContainerDef(Multiplizität:1..*):- Modelliert jeden einzelnen Transceiver-Hardware-Pin (z. B.
STBN,EN,ERRN,WAKE). Mindestens ein Pin muss konfiguriert sein. - Parameter
FrTrcvHardwareInterfaceName: EcucStringParamDef(+parameter): Bezeichnet den Hardwaresignal-Namen am Transceiver-IC. - Referenz
FrTrcvDioSymNameRef: EcucChoiceReferenceDef(+reference): Referenziert symbolisch den korrespondierenden Kanal (DioChanneloderDioChannelGroup) aus der Konfiguration des AUTOSAR-Dio-Treibers.
- Modelliert jeden einzelnen Transceiver-Hardware-Pin (z. B.
FrTrcvSpiSequence: EcucParamConfContainerDef(Multiplizität:0..1, Rolle:+choice):- Konfigurationszweig für serielle Transceiver-Ansteuerung via SPI-Bus.
- Aggregiert über
+referencedie Referenz:FrTrcvSpiSequenceName: EcucReferenceDef(Multiplizität:1):- Spezifiziert mit
requiresSymbolicNameValue = truedie Referenz auf eine konkreteSpiSequenceinnerhalb desSpi-Treibers.
- Spezifiziert mit
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
Das Diagramm modelliert eine statische Konfigurationsstruktur; aus der Wahl der Zugriffsart resultieren jedoch grundlegend unterschiedliche dynamische Treiberpfade zur Laufzeit:
- Pfad
FrTrcvDioAccess(Synchron & latenzarm):- Treiberaufrufe zur Betriebsartenumschaltung (z. B.
FrTrcv_SetTransceiverMode) oder Statusprüfung führen zu direkten, synchronen Aufrufen der BSW-APIsDio_WriteChannel()bzw.Dio_ReadChannel(). - Kein asynchroner Kommunikations-Overhead; Zustandswechsel erfolgen innerhalb des Funktionskontexts unmittelbar.
- Treiberaufrufe zur Betriebsartenumschaltung (z. B.
- Pfad
FrTrcvSpiSequence(Asynchron/Sequenziell):- Treiberanforderungen stoßen eine SPI-Transaktion an (Aufruf von
Spi_AsyncTransmit()mit der durchFrTrcvSpiSequenceNamegebundenen Sequenz-ID). - Die Rückmeldung des Transceiver-Zustands erfolgt asynchron über den konfigurierten SPI-Sequenz-Ende-Callback (
SpiSequenceEndNotification) oder synchron via Polling des SPI-Status (Spi_GetSequenceResult).
- Treiberanforderungen stoßen eine SPI-Transaktion an (Aufruf von
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Exklusivität (
ChoiceContainer): Eine Mischung von DIO- und SPI-Steuerung innerhalb desselbenFrTrcvAccess-Containers ist metamodellseitig ausgeschlossen. Transceiver, die beispielsweise Modus-Steuerung per SPI und Interrupt/Wakeup-Signalisierung über DIO abwickeln, müssen gemäß SWS-Architektur über die spezifischen Wakeup-/Notification-Strukturen des Moduls gebunden werden. - Strikte Pre-Compile-Bindung: Gemäß
[ECUC_FrTrcv_00151]istFrTrcvSpiSequenceNameausschließlich zur Pre-Compile-Zeit konfigurierbar. Post-Build-Varianten (z. B. PB-S oder PB-L) können die SPI-Sequenzzuordnung nicht zur Laufzeit austauschen. Generatoren dürfen die Sequenz-IDs als statische Konstanten oder Makros in den C-Code einbetten. - Symbolic Name Value Contract: Durch
requiresSymbolicNameValue = truemuss der Konfigurations- und Codegenerator sicherstellen, dass das referenzierte SPI-Objekt über das standardisierte Präfix/Makro des ModulsSpi(z. B.SpiConf_SpiSequence_<Name>) aufgelöst wird. - DIO-Kanal-Mapping (
FrTrcvDioChannelAccess): Da die Multiplizität1..*beträgt, muss der Integrator für jeden vom Transceiver-Hardwaretyp geforderten Steuerpin ein eigenesFrTrcvDioChannelAccess-Element anlegen undFrTrcvHardwareInterfaceNameexakt nach Datenblatt/BSW-Treibervorgabe benennen, damit der Codegenerator die Zuordnung zwischen Treiber-Zustandslogik und denDio_ChannelType-Handles generieren kann.
Zugeordnete Anforderungen
Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.