AUTOSAR_AP_SWS_OperatingSystemInterface
FIG-a8699a5cb59e62b4
215 × 298 px
1 Release(s)
Figure 5.2: Interfaces required by Operating System Interface
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
a8699a5cb59e62b46d5e9b8b42c73ffee655349eaec1524c162ab3fa94546eda
✦
KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-series@1 · erstellt am 2026-10-08
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Klassifikation: UML-Komponentendiagramm / Schnittstellen-Abhängigkeitsdiagramm.
- Funktionale Einordnung & Zweck: Das Diagramm spezifiziert die architekturelle Schnittstellenabhängigkeit des Functional Clusters Operating System Interface (OSI) gemäß
AUTOSAR_AP_SWS_OperatingSystemInterface(Kapitel 5.2, R23-11/R24-11). Es dokumentiert die strikt vertikale Bindung nach unten: Der Cluster hat keinerlei funktionale Anforderungen oder Abhängigkeiten zu anderen Functional Clustern der AUTOSAR Adaptive Platform (vgl. Tabelle 5.2: „No required interfaces“), sondern stützt sich ausschließlich auf die standardisierten Low-Level-Dienste des unterlagernden Host-Betriebssystems.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
- Komponenten & Entitäten:
«aapFunctionalCluster» Operating System Interface: Der funktionale Cluster der AUTOSAR Adaptive Platform (AP), der das Betriebssystem-Interface normiert und standardisierte Schnittstellen für Prozesse und Plattform bereitstellt.Operating System: Das zugrunde liegende Host-Echtzeitbetriebssystem (RTOS / OS-Kernel, z. B. Linux mit PREEMPT_RT, QNX Neutrino, PikeOS, VxWorks).«aapInternal» Single-Process POSIX API: Ein internes Schnittstellenelement der Plattformarchitektur. Es repräsentiert die normative Teilmenge von POSIX-Systemaufrufen (orientiert an IEEE Std 1003.13 / Subsets wie PSE51 Single-Process), die innerhalb eines einzelnen Prozesskontexts ausgeführt werden.
- Beziehungen:
- Nutzungsbeziehung (
«use»Dependency): Gerichtete gestrichelte Pfeillinie vonOperating System InterfaceaufSingle-Process POSIX API. Der Cluster konsumiert diese Programmierschnittstelle zur Laufzeit. - Schnittstellenrealisierung (Interface Realization): Gestrichelte Linie mit geschlossener, nicht ausgefüllter Dreiecksspitze von
Operating Systemzur SchnittstelleSingle-Process POSIX API. Das Host-Betriebssystem bzw. dessen C-Runtime-Bibliothek (libc/libpthread) implementiert und exponiert diese API.
- Nutzungsbeziehung (
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Interaktionsmuster: Statisches Strukturmodell ohne sequenzielle Trigger. Zur Laufzeit erfolgt die Interaktion über synchrone In-Process-Funktionsaufrufe (Direct C-APIs / Wrapper) und Trap-/Syscall-Mechanismen in den Kernel-Space.
- Signal- & Fehlerpfade:
- Das OS signalisiert Status und Fehler über klassische POSIX-Fehlersemantik (Rückgabewert ungleich 0 bzw.
-1mit Setzen vonerrnoim Thread-Local-Storage). - Bei blockierenden OS-Primitives (z. B. Semaphoren, Mutexe, Condvars) erfolgt die Thread-Zustandsverwaltung direkt durch den OS-Scheduler ohne Beteiligung übergeordneter AP-Cluster.
- Das OS signalisiert Status und Fehler über klassische POSIX-Fehlersemantik (Rückgabewert ungleich 0 bzw.
- Autonomie: Da keine horizontalen Callbacks oder Inter-Cluster-Kommunikationspfade (z. B. zu Execution Management oder Diagnostics) im Diagramm verankert sind, agiert das Subsystem rein reaktiv auf API-Aufrufe innerhalb des Applikations-/Prozess-Threads.
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- OS-/BSP-Integratoren & Plattform-Entwickler:
- Das gewählte RTOS muss mindestens das in der Spezifikation definierte POSIX-Subset vollständig und echtzeitfähig implementieren (u. a. POSIX-Threads
pthread_*, Clocks/Timersclock_*, Signals, Scheduling-AttributeSCHED_FIFO/SCHED_RR). - Die Realisierung der
Single-Process POSIX APIerfordert Prozessisolation (Memory Protection via MMU); APIs, die Multi-Process-Management erzwingen (wie unkontrolliertesfork()/exec()im unprivilegierten Applikationskontext), sind in diesem Scope restriktiert.
- Das gewählte RTOS muss mindestens das in der Spezifikation definierte POSIX-Subset vollständig und echtzeitfähig implementieren (u. a. POSIX-Threads
- Stack- & Applikations-Entwickler:
- Keine Cluster-Kopplung: Der OSI-Stack kann autark gebootet und initialisiert werden, ohne dass andere Adaptive-Services laufen müssen (kein Deadlock-Potential bei Initialisierungsreihenfolgen).
- API-Vertrag: Entwickler innerhalb des Single-Process-Modells dürfen sich ausschließlich auf die genormten POSIX-Signaturen verlassen; proprietäre OS-Erweiterungen (nicht-standardisierte Syscalls) verletzen die Konformität und Portabilität von Adaptive Applications.
Zugeordnete Anforderungen
Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.