AUTOSAR_AP_EXP_SWArchitecture
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511 × 370 px
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Figure 11.6: Scenario: Recover from Supervision Failure
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-description@2 · erstellt am 2026-10-07
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Klassifikation: UML-Sequenzdiagramm (Interaktionsdiagramm mit Interaktionsreferenz
ref). - Technischer Zweck: Spezifikation des standardisierten Recovery-Mechanismus bei Verletzung einer Laufzeitüberwachung (Supervision Failure) innerhalb der AUTOSAR Adaptive Platform (AP, Release R23-11, Dokument
AUTOSAR_AP_EXP_SWArchitecture). - Funktionale Einordnung: Kollaboration zwischen den drei zentralen Functional Clustern
Platform Health Management(PHM),State Management(SM) undExecution Management(EM) zur koordinierten Fehlerreaktion und Überführung betroffener Prozesse oder Funktionsgruppen in einen definierten Zustand.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
- Akteure / Lifelines:
«aapFunctionalCluster» :Platform Health Management: Verantwortlich für Alive-, Deadline-, Logical- und Health-Channel-Supervision von Prozessen.«aapFunctionalCluster» :State Management: Systemspezifische Steuerinstanz (Policy Manager) für Systemzustände und Function Group States (FG States).«aapFunctionalCluster» :Execution Management: Laufzeitumgebung zur Prozess-Instanziierung, -Zustandssteuerung und Durchsetzung von FG-Zustandsübergängen.
- Schnittstellen & Operationen:
Offer(): Service-Angebot / Registrierung des Recovery-Interfaces durch SM gegenüber PHM (typischerweise viaara::comoder Cluster-interne IPC).supervisionFailed(): Lokales Fehlerereignis / Trigger in PHM (z. B. Checkpoint-Verletzung, Timeout, Transitionsfehler).handleFailedSupervision(): PHM-interne Auswertung zur Zuordnung der konfigurierten Recovery-Aktion (SupervisionAction).RecoveryHandler(): Callback-/Event-Aufruf von PHM an SM zur Übermittlung des Fehlers und Kontextes.determineDesiredFGState(): desiredState: SM-interne Entscheidungslogik zur Bestimmung des neuen Zielzustands der Function Group.ref Change System State: Wiederverwendbare Interaktionsreferenz, die das standardisierte Protokoll zwischen SM und EM zur Durchführung von Zustandsübergängen kapselt.
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Initialisierungsphase:
- SM signalisiert PHM über
Offer()die Bereitschaft zur Entgegennahme von Recovery-Benachrichtigungen.
- SM signalisiert PHM über
- Fehlerdetektion & Behandlung:
- PHM detektiert eine Überwachungsverletzung über den Trigger
supervisionFailed(). - PHM führt intern
handleFailedSupervision()aus und ermittelt anhand des Manifests die definierte Recovery-Strategie. - PHM delegiert die Fehlerreaktion via synchronen oder asynchronen Aufruf
RecoveryHandler()an SM.
- PHM detektiert eine Überwachungsverletzung über den Trigger
- Zustandsbestimmung & Ausführung:
- SM wertet den Vorfall aus und berechnet mit
determineDesiredFGState()den nächsten Soll-Zustand (desiredState) der betroffenen Function Group(s). - Ist ein Zustandswechsel erforderlich (z. B. Übergang in SafeState, Restart der FG, Deaktivierung degraded Features), initiiert SM das Szenario
Change System State(ref), in welchem EM angewiesen wird, die entsprechenden Prozesse zu terminieren bzw. neu zu starten. Bleibt der Soll-Zustand identisch mit dem Ist-Zustand, endet der Pfad ohne weitere EM-Interaktion.
- SM wertet den Vorfall aus und berechnet mit
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Architektonische Trennung (Separation of Concerns): PHM übernimmt strikt die Fehlererkennung und -qualifikation, besitzt aber keine System-Entscheidungshoheit bezüglich Zustandswechseln. Das SM fungiert als alleinige Instanz (Policy Authority) für Zustandsübergänge.
- Manifest-Konfiguration (ARXML):
- Für beaufsichtigte Prozesse müssen
Supervision-Elemente (Alive, Deadline, Logical) mit einerRecoveryNotificationanstelle harter Watchdog-Resets verknüpft sein. - Die Bindung zwischen
PlatformHealthManagementundStateManagementmuss über die entsprechenden Service- oder Schnittstellen-Deployments konsistent konfiguriert sein.
- Für beaufsichtigte Prozesse müssen
- API-Vertrag & Fehlertoleranz:
- Der
RecoveryHandlerim SM muss deterministisch und nicht-blockierend reagieren, um die Einhaltung der maximal zulässigen Fehlerreaktionszeit (Fault Reaction Time / Safe State Transition gemäß ISO 26262) zu gewährleisten. - Entwickler des State Managements müssen Strategien für zyklische oder wiederholte
RecoveryHandler-Aufrufe vorhalten (z. B. Eskalation nach maximaler Retry-Anzahl von Prozess-Neustarts zu sicherem ECU-Reset/Degradation).
- Der
Zugeordnete Anforderungen
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