AUTOSAR_AP_SWS_Diagnostics
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421 × 560 px
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Figure 7.5: Example of diagnostic event usage
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-series@1 · erstellt am 2026-10-08
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Diagrammtyp: Informelles architektonisches Software-Architekturdiagramm (Komponenten- und Interaktionsmodell) der AUTOSAR Adaptive Platform.
- Technischer Zweck: Visualisierung der funktionalen Entkopplung und Interaktion zwischen Diagnose-Monitoren fehlermeldender Applikationsinstanzen (Adaptive Applications) und der zentralen Diagnoseverwaltung (Diagnostic Management, DM) über den Functional Cluster
ara::diag. - Architektonische Einordnung: Umsetzung der Diagnose-Architektur gemäß
AUTOSAR_SWS_Diagnosticszur Erfüllung von SRS_Diag_04167 (Reporting of diagnostic events by applications). Es demonstriert, wie Diagnose-Ereignisse über diskrete Monitore erfasst und im zentralen DM-Cluster über eine zweistufige Verarbeitungsfolge (Event processing und DTC processing) verarbeitet werden.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
- Akteure & Komponenten:
Application A,Application B(Adaptive Applications): Eigenständige POSIX-User-Space-Prozesse, welche funktionale Algorithmen ausführen und spezifische Diagnose-Monitore kapseln.Monitor1(inApplication A),Monitor2,Monitor3(inApplication B): Explizite Software-Monitore innerhalb der Applikationen, welche spezifische Prüfungen durchführen und den Status an die Diagnoseverwaltung melden.ara::diag: Der Functional Cluster für Diagnose (vormals generisch Middleware) zur standardisierten prozessübergreifenden Kommunikation zwischen Applikationsmonitoren und DM.DM(Diagnostic Management Daemon): Zentraler Plattform-Daemon mit strukturierter zweistufiger interner Verarbeitung:Event processing: Erste Stufe zur Entprellung (Debouncing) und Aggregation der gemeldeten Diagnose-Ereignisse.DTC processing: Nachgelagerte Stufe zur Qualifikation, DTC-Statusbyte-Berechnung (ISO 14229-1), Umgebungsdatenspeicherung und Fehlerbehandlung.
- Entitäten & Kommunikationskanäle:
DiagEvent1,DiagEvent2,DiagEvent3: Konfigurierte Diagnose-Ereignisse (ohne Unterstrich benannt).
- Beziehungen & Kardinalitäten:
- Application zu Monitor (1 : n):
Application Aenthält einen Monitor (Monitor1),Application Benthält mehrere Monitore (Monitor2,Monitor3). - Monitor zu DiagEvent (1 : 1): Jeder Monitor ist genau einem Diagnose-Event zugeordnet (
Monitor1<->DiagEvent1,Monitor2<->DiagEvent2,Monitor3<->DiagEvent3). - Bidirektionale Interaktion (Monitor <-> DM): Die gestrichelten Doppelpfeile symbolisieren bidirektionalen Informationsaustausch (Status-Reporting von Monitor an DM sowie Rückmeldungen, Statusabfragen oder Freigabebedingungen von DM an den Monitor).
- Interner Ablauf im DM (Event processing -> DTC processing): Gerichteter Übergang von der Event-Verarbeitung zur DTC-Verarbeitung.
- Application zu Monitor (1 : n):
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Monitor-Plausibilisierung: Ein lokaler Monitor (
Monitor1,Monitor2oderMonitor3) führt zyklische oder ereignisbasierte Prüfungen durch. - Bidirektionale Interaktion über
ara::diag:- Der Monitor meldet das Prüfungsergebnis über die Schnittstelle
ara::diagan den DM (z. B. viaReportMonitorStatus()). - Über die bidirektionale Verbindung empfängt der Monitor Zustandsinformationen oder Freigabebedingungen (z. B. Enable Conditions, Operation Cycles).
- Der Monitor meldet das Prüfungsergebnis über die Schnittstelle
- Event processing (DM):
- Das gemeldete
DiagEventwird im ersten Schritt im DM entprellt (Debouncing) und vorverarbeitet.
- Das gemeldete
- Übergang zu DTC processing (DM):
- Nach erfolgreicher Qualifizierung des Events wird der interne Trigger an das DTC processing übergeben.
- DTC processing & Persistierung:
- Das DTC-Statusbyte wird gemäß ISO 14229-1 aktualisiert (z. B. Bits
testFailed,confirmedDTC). - Bei qualifiziertem Fehler werden Freeze Frames und Extended Data Records über den Persistency-Cluster (
ara::per) im NVM gesichert.
- Das DTC-Statusbyte wird gemäß ISO 14229-1 aktualisiert (z. B. Bits
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Monitor-Modell & API-Vertrag (
ara::diag): Applikationsentwickler implementieren Monitore als Instanzen vonara::diag::Monitor. Die Trennung verdeutlicht, dass Diagnoseüberwachungen an konkrete Monitore gebunden sind, welche überara::diagtypsicher an den DM angebunden werden. - Bidirektionalität: Die Doppelpfeile betonen, dass Diagnose in Adaptive AUTOSAR keine reine Einwegmeldung ist: Monitore müssen auf Status- und Kontrollsignale des DM (z. B. DTC-Unterdrückung, Deaktivierung durch Enable Conditions) reagieren können.
- Zweistufige Architektur (Event -> DTC): Entwickler müssen die Kaskadierung von Event zu DTC berücksichtigen. Debouncing und Fehlerqualifikation finden auf Event-Ebene statt, bevor DTC-Status und Fehlerspeicher aktualisiert werden. Mehrere Events können demselben DTC zugeordnet sein.
- Manifest-Konfiguration: Sowohl Monitore als auch
DiagEvent-Instanzen sowie die Verknüpfung von Event zu DTC müssen im Diagnostic Manifest formal modelliert werden (DiagnosticEvent,DiagnosticTroubleCode).
Zugeordnete Anforderungen
Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.