AUTOSAR_AP_EXP_InterfacesGuidelines
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705 × 404 px
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Figure 5.5: StateMachine interactions
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-description@2 · erstellt am 2026-10-07
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Diagrammtyp: UML-Interaktions- und Komponentenübersichtsdiagramm auf Betriebssystemprozess-Ebene (Process & Interface Architecture Diagram).
- Architektur-Kontext: AUTOSAR Adaptive Platform (AP), Release R23-11; Spezifikation
AUTOSAR_AP_EXP_InterfacesGuidelines(Kapitel 5: State Management Architecture). - Funktionale Einordnung: Dargestellt ist das funktionale Zusammenspiel des Functional Clusters State Management (SM) (
ara::sm) als zentraler Mediator und Policy-Orchestrator. Es entkoppelt High-Level-Zustandsanforderungen von der direkten Ausführungssteuerung (Execution Management), Netzwerksteuerung (Network Management), Sicherheitsüberwachung (Platform Health Management) und Update-Orchestrierung (Update and Configuration Management).
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
Zentrale Steuerungseinheit
StateManagement(<<Process>>): Plattform-Serviceprozess, der die Anwendungs- und Plattformzustände verwaltet.<<StateMachine>>: Gekapselte Logik-/Regelinstanz innerhalb desStateManagement, welche eingehende Ereignisse arbitriert, Transitionsbedingungen validiert und Zielzustände ermittelt.
Externe Prozesse & Interaktionsschnittstellen
SMControl Application(<<Process>>):- Domänen-/Fahrzeugspezifische Applikation zur Anforderung übergeordneter Betriebszustände.
- Schnittstelle:
<<ara::com>> RequestState(Serviceorientierter RPC-/Field-Aufruf zur Zustandsanfrage an die State Machine).
Execution Manager(<<Process>>, EM /ara::exec):- Laufzeitumgebung für Prozess-Lifecycle, Function Groups und Machine States.
- Schnittstelle
<<StateClient>> SetState: Ausgehender Aufruf der SM viaara::exec::StateClient::SetState(), um Umschaltungen von Function Group States zu kommandieren. - Schnittstelle
<<StateClient>> UndefinedStateCallback: Rückkanal vom EM an die SM, falls eine Function Group einen undefinierten Fehlerzustand erreicht (z. B. Prozessabsturz oder Startup-Timeout).
PlatformHealth Manager(<<Process>>, PHM /ara::phm):- Laufzeitüberwachung (Alive-, Deadline- und Logical Supervision).
- Schnittstelle
<<RecoveryAction>> RecoveryHandler: Eingehender Trigger zur Einleitung deterministischer Wiederherstellungs- oder Degradierungsmaßnahmen (Safe State Transition).
Network Manager(<<Process>>, NM /ara::nm):- Verwaltung der physischen und partiellen Netzwerkzustände (PNCs).
- Schnittstelle
<<NetworkHandle>> SetNetworkRequestedState: Ausgehende Anforderung des SM zur Aktivierung/Deaktivierung spezifischer Netzwerkmodi (z. B. Full-Com / Request Bus). - Schnittstelle
<<NetworkHandle>> NetworkStateChangeNotifier: Eingehende Statusrückmeldung bei Bus-Zustandsänderungen.
UpdateAndConfiguration Manager(<<Process>>, UCM /ara::ucm):- Software-Update- und Paketverwaltung.
- Schnittstelle
<<ara::com>> UpdateRequest: Asynchrone Anforderung (gestrichelte Service-Assoziation), um das Gesamtsystem für Software-Aktualisierungen in einen dedizierten Update-State zu überführen.
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Triggering (Ereigniseingang):
- Regulär:
SMControl Applicationfordert viaara::com(RequestState) oder UCM viaUpdateRequesteinen Zustandswechsel an. - Reaktiv / Fehlerfall: PHM meldet über
RecoveryHandlereine verletzte Überwachungsbedingung; NM meldet überNetworkStateChangeNotifierexterne Bus-Wakeups oder Kommunikationsabrisse.
- Regulär:
- Zustandsarbitrierung:
- Die interne
<<StateMachine>>prüft Prioritäten, Guards und Abhängigkeiten (z. B. Darf Zustand X betreten werden, wenn UCM aktiv ist oder PHM einen Fehler meldet?).
- Die interne
- Zustandsumsetzung (Orchestrierung):
- Prozess-Lifecycle: SM setzt die Zielkonfiguration über
ara::exec::StateClient::SetStateab. EM startet/beendet die betroffenen Prozesse der referenzierten Function Group. - Kommunikationssteuerung: Parallel oder sequentiell fordert SM über
SetNetworkRequestedStatedie benötigten Netzwerk-Handles beim NM an.
- Prozess-Lifecycle: SM setzt die Zielkonfiguration über
- Rückmeldung & Fehlerbehandlung:
- EM quittiert den Abschluss der Transition asynchron (via
ara::core::Future). - Schlägt die Transition fehl (z. B. Prozesswechsel überschreitet Execution-Timeout), triggert EM
UndefinedStateCallback. SM initiiert daraufhin Notfall- oder Safe-State-Routinen.
- EM quittiert den Abschluss der Transition asynchron (via
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Trennung von Mechanism und Policy (Architektur-Grundsatz): Der Execution Manager implementiert keinerlei eigene Entscheidungslogik über Systemzustände; er führt ausschließlich Befehle aus. Sämtliche Transitions-Policies verbleiben im SM-Projektcode bzw. der dortigen State Machine.
- Keine direkten Abhängigkeiten zwischen Applikation und EM: Applikationen dürfen
ara::exec::StateClientnicht direkt verwenden, um Plattformzustände umzuschalten. Jegliche Zustandsanforderung muss serviceorientiert überara::coman das SM delegiert werden. - Asynchronität & Non-Blocking Design:
ara::exec::StateClient::SetState()liefert einenara::core::Future<void>. SM-Entwickler müssen diesen Zustand non-blocking über Event-Loops oder Callbacks auflösen, um Verklemmungen während langlaufender Prozessstarts zu verhindern.
- FHTI (Fault Handling Time Interval): Die Interaktion zwischen
PHM(RecoveryHandler) undSMist sicherheitskritisch (ASIL-relevant). Die Reaktionszeit des SM auf einen Recovery-Trigger bis zum Erreichen des definierten Safe State muss deterministisch innerhalb des spezifizierten Fehlertoleranz-Zeitintervalls liegen. - Manifest-Synchronisation: Die im SM deklarierten Zustandsmodelle müssen konsistent mit den
FunctionGroup- undModeDeclarationGroup-Definitionen im Adaptive-System-Manifest (Execution Manifest / Machine Manifest) parametriert sein.
Zugeordnete Anforderungen
Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.