AUTOSAR_CP_SWS_StandardTypes
FIG-b4c761fd3a1d14ef
569 × 443 px
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Figure 8.1: Layout of Std_Return_Type
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-description@2 · erstellt am 2026-10-07
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Diagrammtyp: Bitfeld- und Speicherlayout (8-Bit-Datenstruktur-Repräsentation).
- Technischer Zweck: Spezifikation der normativen Bitbelegung des fundamentalen Datentyps
Std_ReturnType(uint8) gemäßSWS_Std_00015. - Funktionale Einordnung: Plattformweiter Standard für API-Rückgabewerte in der AUTOSAR Classic Platform. Er dient als einheitliche Statusschnittstelle zwischen Basissoftware-Modulen (BSW), der Laufzeitumgebung (RTE) und Applikations-Software-Components (SWCs) für synchrone und asynchrone Funktionsaufrufe.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
- Entität: Typdefinition
Std_ReturnType(abgebildet auf Basis-Typuint8). - Bitfeld-Gliederung (1-basierte Zählung im Diagramm / 0-basierte C-Bit-Indizes):
- Bit 1 bis Bit 6 (LSB-Bereich, Bits [0..5]): 6 Bits für standardisierte und anwenderspezifische Fehlercodes (Wertebereich
0x00bis0x3Fbzw. 0 bis 63 dezimal).0x00:E_OK(Erfolgreiche Ausführung).0x01:E_NOT_OK(Generischer Einzelfehler).0x02–0x3F(2–63): Frei verfügbar für BSW-spezifische Fehler und in ARXML definierteApplicationError-Codes von Client/Server-Operationen.
- Bit 7 und Bit 8 (MSB-Bereich, Bits [6..7]): 2 Bits exklusiv reserviert für die RTE (
Reserved by RTE, Wertebereich0x40,0x80,0xC0).
- Bit 1 bis Bit 6 (LSB-Bereich, Bits [0..5]): 6 Bits für standardisierte und anwenderspezifische Fehlercodes (Wertebereich
- Schnittstellen-Bezug: Trennung zwischen anwendungsbezogenen Fehlerzuständen (
ApplicationError) und infrastrukturellen RTE-Übertragungs- bzw. Statusfehlern.
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf (falls zutreffend)
- Status-Rückgabe im API-Call (
Rte_Call_<p>_<o>):- Normaler / Anwendungsfehler-Pfad: Der Server liefert
E_OKoder einenApplicationError([0..63]) in Bits 0..5 zurück; Bits 6 und 7 bleiben0. - RTE-Infrastrukturfehler-Pfad: Erkennt die RTE einen Kommunikations- oder Laufzeitfehler (z. B. Timeout
RTE_E_TIMEOUT, Datenverlust, nicht verbundener Port oder unerlaubter Exclusive-Area-Zugriff), setzt sie Status-Flags in den reservierten Bits 6 und 7 (bzw. liefert vordefinierte RTE-Fehlerwerte wie0x80). - Überlagerung (Overlayed Errors): Die RTE kann infrastrukturelle Zustände überlagern, ohne den definierten Anwendungsfehler-Nummernraum von 0 bis 63 zu kollidieren.
- Normaler / Anwendungsfehler-Pfad: Der Server liefert
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Einschränkung für Modul- und SWC-Entwickler: Eigene Fehlercodes in BSW-Modulen oder ARXML-Modellierungen (
ApplicationError) dürfen strikt nur Werte zwischen2und63(0x02bis0x3F) annehmen. Werte ≥ 64 (0x40) verletzen die Spezifikation und kollidieren mit RTE-Infrastruktur-Flags. - Bitmaskierung bei der Fehlerbehandlung:
- Zur Auswertung des reinen Anwendungsfehlers muss gegen
0x3Fgemaskt werden:app_error = return_value & 0x3F;. - Zur Erkennung von RTE-Infrastrukturfehlern muss der MSB-Bereich geprüft werden:
is_rte_error = (return_value & 0xC0) != 0;.
- Zur Auswertung des reinen Anwendungsfehlers muss gegen
- Typsicherheit & Portabilität (
SRS_BSW_00004):Std_ReturnTypemuss auf allen Mikrocontroller-Architekturen exakt 8 Bit (uint8) umfassen; Bitshift- und Maskierungsoperationen setzen dieses statische Layout deterministisch voraus.
Zugeordnete Anforderungen
Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.