Figure 9: 8 Crypto Service Manager Queues Layout
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1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
UML-Klassendiagramm / Metamodell-Ausschnitt zur ECU-Konfigurationsbeschreibung (ECUC Parameter Configuration) des Crypto Service Managers (CSM) innerhalb der AUTOSAR Classic Platform. Das Diagramm spezifiziert die strukturelle Modellierung und Konfigurationsparameter für Queues (CsmQueues), die Pufferung von Krypto-Jobs sowie deren Bindung an unterlagerte Krypto-Schnittstellenkanäle (CryIfChannel) und CSM-Hauptfunktionen (CsmMainFunction).
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
Das Metamodell definiert folgende Konfigurationselemente und deren Beziehungen:
CsmQueues(EcucParamConfContainerDef, Multiplizität 0..1): Wurzel- bzw. Sammlungs-Container für die Queue-Konfiguration des CSM.CsmQueue(EcucParamConfContainerDef, Multiplizität 1..* via Komposition+subContainervonCsmQueues): Repräsentiert eine einzelne Warteschlange für Krypto-Aufträge.CsmQueueSize(EcucIntegerParamDef, Komposition+parametervonCsmQueue): Definiert die Kapazität der Queue mit einem Wertebereich vonmin = 1bismax = 4294967295(32-Bit Unsigned Integer).CsmChannelRef(EcucReferenceDef, Komposition+referencevonCsmQueue): Referenz mitrequiresSymbolicNameValue = true, die über+destinationauf einen ZielcontainerCryIfChannel(EcucParamConfContainerDef, Multiplizität 0..*) im Crypto Interface verweist.CsmQueueMainFunctionRef(EcucReferenceDef, Multiplizität 1..1, Komposition+referencevonCsmQueue): Verbindliche Referenz, die über+destinationauf einen ZielcontainerCsmMainFunction(EcucParamConfContainerDef, Multiplizität 0..*) verweist.
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
Als statisches ECUC-Metamodell-Klassendiagramm stellt das Diagramm keine direkten Laufzeit- oder Sequenzabläufe dar. Das konfigurierte statische Verhalten bildet jedoch die Grundlage für die asynchrone Job-Verarbeitung: Eingehende Krypto-Jobs werden in die über CsmQueue konfigurierte Warteschlange eingereiht (begrenzt durch CsmQueueSize). Die Abarbeitung und Entnahme der gepufferten Aufträge erfolgt zyklisch im Kontext der über CsmQueueMainFunctionRef assoziierten periodischen Hauptfunktion (CsmMainFunction), welche die Jobs anschließend an den über CsmChannelRef zugewiesenen Kanal der Krypto-Schnittstelle (CryIfChannel) weiterleitet.
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
Das Diagramm definiert verbindliche Vorgaben für BSW-Konfiguratoren und CSM-Modulentwickler:
- Ist das Feature Queuing aktiviert bzw. der Container
CsmQueuesvorhanden, muss mindestens eineCsmQueuekonfiguriert werden (Multiplizität 1..*). - Jede Instanz von
CsmQueuemuss exakt eine ReferenzCsmQueueMainFunctionRef(Multiplizität 1..1) auf eine gültigeCsmMainFunctionbesitzen, um die zeitliche Abarbeitung sicherzustellen. - Die Queue-Tiefe
CsmQueueSizemuss mindestens 1 betragen; eine Dimensionierung auf 0 ist unzulässig. - Die Referenz
CsmChannelReferfordert einen symbolischen Namen (requiresSymbolicNameValue = true), womit kryptografische Aufrufe typsicher und symbolisch aufgelöst an das Crypto Interface (CryIf) geroutet werden.
Zugeordnete Anforderungen
Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.