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AUTOSAR_SWS_ExecutionManagement FIG-b8e359602eb06324 841 × 902 px 1 Release(s)

Figure 7.13: Dependency resolution during state change

SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck: b8e359602eb06324381331422940c82812fa5b644f45adae41e19e0fa30807a2
✦ KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-series@1 · erstellt am 2026-10-08

1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext

  • Klassifikation: Zeitverlaufs- / Timing-Diagramm synchronisierter diskreter Zustände für Funktionsgruppen und Prozesse.
  • Technischer Zweck & funktionale Einordnung: Spezifikation des deterministischen Verhaltens von Execution Management (EM) in der AUTOSAR Adaptive Platform (AP) während einer Funktionsgruppen-Zustandstransition (FunctionGroupState Wechsel) für zwei Szenarien von Ausführungsabhängigkeiten (ExecutionDependency gemäß SWS_EM_02245):
    1. Abhängigkeit auf den Zustand "Running" bei Neustart eines Prozesses aufgrund geänderter Startparameter (StartupOptions).
    2. Abhängigkeit auf den Zustand "Terminated" bei einem vorbedingenden MultiReferenceProcess, der sich im Altzustand selbst beendet hat (Self Termination), jedoch für den Zielzustand erneut konfiguriert ist.

2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen

  • Akteure & Entitäten (AUTOSAR Adaptive Manifest-Modell, TPS_MANI_03149):
    • FunctionGroup (FG2): Funktionsgruppe mit den Zuständen FG2:Off, FG2:Running und FG2:Fallback.
    • Process A: MultiReferenceProcess, zugeordnet zu FG2:Running und FG2:Fallback mit divergierenden StartupOptions.
    • Process B: Zielzustandsspezifischer Prozess, zugeordnet zu FG2:Fallback.
    • Process C: MultiReferenceProcess, zugeordnet zu FG2:Running und FG2:Fallback, führt während FG2:Running eine Selbstterminierung (Self Termination) durch; annotiert mit different StartupOptions beim Übergang zu FG2:Fallback.
    • Process D: Zielzustandsspezifischer Prozess, zugeordnet zu FG2:Fallback.
  • Zustände des Lebenszyklus:
    • Diskrete Prozesszustände: Idle, Running, Terminated.
    • Transitionsphasen (schraffierte Blöcke): Synchronisationsfenster des EM bei Funktionsgruppenwechseln.
  • Beziehungen & Abhängigkeiten:
    • ExecutionDependency (B auf A): Bedingung ProcessState == Running.
    • ExecutionDependency (D auf C): Bedingung ProcessState == Terminated.
    • Multi-State-Mapping: Process A und Process C referenzieren mehrere Zustände derselben Funktionsgruppe.

3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf

  1. Szenario 1: Abhängigkeit auf "Running" (Prozesse A und B):
    • Initialphase: EM startet Process A beim Wechsel von FG2:Off nach FG2:Running. Process B bleibt in Idle.
    • Zustandswechsel (FG2:Running → FG2:Fallback): Process A benötigt abweichende StartupOptions.
    • Konfliktvermeidung (Roter Sperrpfad ×): Keine vorzeitige Auflösung gegen CurrentStates, da Process A rekonfiguriert werden muss.
    • Normativer Ablauf (Schwarzer Pfad): EM terminiert Process A (SIGTERM), instanziiert ihn mit den neuen StartupOptions neu; erst nach Erreichen von Running startet EM Process B.
  2. Szenario 2: Abhängigkeit auf "Terminated" (Prozesse C und D):
    • Initialphase & Selbstterminierung: EM startet Process C beim Wechsel nach FG2:Running. Während FG2:Running aktiv ist, beendet sich Process C regulär selbst (Self Termination) und geht in den Zustand Terminated über. Process D verbleibt in Idle.
    • Zustandswechsel (FG2:Running → FG2:Fallback): Da Process C als MultiReferenceProcess auch für FG2:Fallback konfiguriert ist und sich im Zustand Terminated befindet, muss EM ihn gemäß Spezifikation für den Zielzustand neu starten.
    • Konfliktvermeidung (Roter Sperrpfad ×): Würde EM die Abhängigkeit von Process D gegen CurrentStates evaluieren, wäre Process C bereits Terminated und Process D würde sofort gestartet. Da Process C im Zielzustand jedoch erneut ausgeführt werden muss, wäre die Vorbedingung während dessen Laufzeit verletzt.
    • Normativer Ablauf (Schwarzer Pfad): EM startet Process C für FG2:Fallback neu. Erst nachdem Process C im Kontext des Zielzustands ausgeführt wurde und erneut den Zustand Terminated erreicht hat, wird die Abhängigkeit positiv evaluiert und EM startet Process D (Wechsel von Idle nach Running).

4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise

  • Normative Spezifikationsbezüge: SWS_EM_02245 (Dependency resolution against RequestedStates), SWS_EM_01060, SWS_EM_01066, RS_EM_00101, RS_AP_00131.
  • Regeln für MultiReferenceProcesses:
    • Für jeden MultiReferenceProcess, der mindestens einen der RequestedStates referenziert und sich im Zustand Idle oder Terminated befindet, ist ein Neustart durch EM zwingend vorgeschrieben.
    • Dies gilt uneingeschränkt auch für Prozesse, die sich im vorherigen Funktionsgruppenzustand bereits selbst beendet haben (Self Termination).
  • Auflösung von Abhängigkeiten auf "Terminated":
    • Eine ExecutionDependency auf den Zustand Terminated darf bei einem Zustandsübergang erst dann als erfüllt bewertet werden, wenn der vorbedingende Prozess innerhalb des Gültigkeitsbereichs der RequestedStates seinen Lebenszyklus beendet hat.
    • Ein vor dem Zustandswechsel eingetretener Terminated-Status eines für den Zielzustand erneut konfigurierten Prozesses erfüllt die Abhängigkeit nicht vorab.
  • Integrationshinweise:
    • Entwickler von kurzlebigen Initialisierungs-, Migrations- oder Setup-Tasks (Self Termination) müssen sicherstellen, dass deren Multi-State-Konfiguration im Manifest bewusst gewählt wird. Eine versehentliche Referenzierung im Zielzustand erzwingt eine erneute Ausführung vor dem Start nachfolgender Prozesse.

Versionsvergleich KI-generiert · gemini-3.8-flash (via agy)

R19-11 → R20-11 normative Änderung Vorgänger: FIG-8cefe5b8ed7c826d
  • Erweiterung des Diagramms um die Prozesse Process C und Process D inklusive ihrer Zustandsachsen und Zeitverläufe.
  • Ergänzung der Prozesszuordnungen in der Funktionsgruppen-Zustandsleiste: Process C ist nun FG2:Running und FG2:Fallback zugeordnet; Process D ist FG2:Fallback zugeordnet.
  • Einführung des Verhaltensmusters der Selbstterminierung (Self Termination) bei Process C während der Phase FG2:Running.
  • Hinzufügen der Ausführungsabhängigkeit dependency on process C "Terminated" für Process D.
  • Hinzufügen der Auflösungslogik für Process D: Roter Sperrpfad mit Sperrkreuz (×) gegen die unzulässige vorzeitige Auflösung gegen CurrentStates sowie schwarzer Strich-Punkt-Pfad zur Freigabe des Starts von Process D erst nach Re-Exekution und erneutem Erreichen von Terminated durch Process C im Zielzustand FG2:Fallback.
  • Ergänzung des Hinweisfelds different StartupOptions bei Process C während der Zustandstransition nach FG2:Fallback.
R20-11 → R21-11 redaktionell Nachfolger: FIG-0b6d7716ddb84582
  • Entfernung des Hinweisfelds different StartupOptions inklusive Hinweislinie bei Process C während des Zustandsübergangs nach FG2:Fallback.

Zugeordnete Anforderungen

Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.

Erkannte Spezifikationsbelege & Anforderungen auf dieser Seite

Aus dem Dokument extrahierter Text & Kontext

Beschriftungen im Schaubild:

t | Function Group 2 State | Idle Running Terminated | Idle Running Terminated | A | dependency on process A | “Running“ | different StartupOptions | Process State | Idle Running Terminated D | Idle Running Terminated | C | dependency on process C | “Terminated“ | different StartupOptions | FG2:Off FG2:Fallback FG2:Running | A B C D | B | Self Termination

Vorkommen in AUTOSAR-Releases (2)

Release Dokument Seite Nr. Bildunterschrift im Dokument
R20-11 AUTOSAR_SWS_ExecutionManagement S. 58 7.13 Figure 7.13: Dependency resolution during state change
R20-11 AUTOSAR_SWS_ExecutionManagement S. 58 7.13 Figure 7.13: Dependency resolution during state change