AUTOSAR_AP_EXP_SWArchitecture
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Figure 8.1: Type model of building blocks
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-series@1 · erstellt am 2026-10-08
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Diagrammtyp: Statisches UML-Klassendiagramm / Metamodell-Strukturdiagramm (Typmodell).
- Architektur-Kontext:
- Definiert die hierarchische Dekomposition und das Metamodell der Basiselemente (Building Blocks) der AUTOSAR Adaptive Platform (AP) gemäß
AUTOSAR_EXP_SWArchitecture. - Dient der formalen Strukturierung der Plattform-Architektur: Es ordnet funktionale Fähigkeiten groben Domänen zu (Category) und zerlegt diese in standardisierte funktionale Einheiten (Functional Clusters), welche sich wiederum in Spezifikations-Verträge (Interfaces) und Implementierungsbausteine (Components) gliedern.
- Definiert die hierarchische Dekomposition und das Metamodell der Basiselemente (Building Blocks) der AUTOSAR Adaptive Platform (AP) gemäß
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
- Entitäten:
Category:- Oberste architektonische Gruppierungsebene (z. B. Platform Management, Foundation, Services).
- Bündelt thematisch verwandte Funktionsbereiche der Adaptive Platform.
Functional Cluster:- Zentrale architektonische Funktionseinheit der Adaptive Platform (z. B. Execution Management, Communication Management, Persistency, Diagnostics).
- Kann architektonisch entweder als Foundation Cluster (bibliotheksbasiert, im Prozesskontext der Applikation) oder als Service Cluster (separater Daemon/Adaptive Application) realisiert sein.
Interface:- Spezifiziert die normativen Zugriffspunkte und Kontrakte des Functional Clusters.
- Umfasst C++-Programmierschnittstellen (Standard-APIs im Namensraum
ara::*), Manifest-/Modell-Definitionen (ARXML) sowie IPC-/Netzwerk-Service-Verträge.
Component:- Repräsentiert die konkrete Software-Implementierungseinheit innerhalb des Clusters (z. B. Shared Libraries, Hintergrund-Dienste/Daemons, Treiberabstraktionen oder interne Hilfsmodule).
- Beziehungen & Kardinalitäten (Kompositionen):
- **
Category◆–1..*→Functional Cluster:**- Strenge Komposition: Eine
Categorybesteht aus mindestens einem oder mehrerenFunctional Clusters. Ein Functional Cluster existiert ausschließlich im Kontext seiner zugeordneten Kategorie.
- Strenge Komposition: Eine
- **
Functional Cluster◆–1..*→Interface:**- Strenge Komposition: Ein
Functional Clusterkapselt und exponiert mindestens ein normativesInterface(Kardinalität 1..*).
- Strenge Komposition: Ein
- **
Functional Cluster◆–1..*→Component:**- Strenge Komposition: Ein
Functional Clusterbesteht zur Implementierungszeit aus mindestens einer oder mehrerenComponents(Kardinalität 1..*).
- Strenge Komposition: Ein
- **
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Klassifikation: Reines statisches Strukturmodell (Typmodell). Es existieren keine dynamischen Sequenzen, Zustandsübergänge oder Signalflüsse im Diagramm selbst.
- Laufzeitbezug der Entitäten:
- Interaktion: Applikationen (
Adaptive Applications) binden zur Laufzeit gegen dieInterfaceseinesFunctional Clusters. - Ausführungspfade:
- In-Process: Direkter synchroner Aufruf über statisch/dynamisch gelinkte Bibliotheken (
Component) des Clusters (Foundation-Pattern). - Inter-Process (IPC): Asynchroner/synchroner Aufruf via
ara::combzw. OS-IPC an den zuständigen Cluster-Daemon (Component), z. B. bei State- oder Execution-Management.
- In-Process: Direkter synchroner Aufruf über statisch/dynamisch gelinkte Bibliotheken (
- Fehlerbehandlung: Fehler werden über cluster-spezifische
ara::core::Result<T>bzw.ara::core::ErrorCodesynchron oder via Callbacks/Futures asynchron an den Aufrufer propagiert; Systemfehler werden an das Diagnostic/Health Management weitergeleitet.
- Interaktion: Applikationen (
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Normative Verbindlichkeit:
- Das
Interfaceist normativ standardisiert (SWS-Dokumente der Adaptive Platform, z. B. SWS Execution Management). Die C++-Headersignatur unterara::*und die Datentypen stellen den unveränderlichen API-Vertrag dar. - Die Aufteilung in interne
Componentsist herstellerspezifisch (Plattform-Vendor/Stack-Implementierer-Freiheit), solange die Interface-Semantik und das geforderte Prozessmodell eingehalten werden.
- Das
- Auswirkungen auf Stack- & Plattform-Entwickler:
- Bei der Implementierung eines neuen Functional Clusters muss sichergestellt werden, dass sämtliche exponierten Interfaces die Anforderungen an Thread-Safety, Reentrancy und Lifecycle (Init/Deinit) der AUTOSAR AP erfüllen.
- Trennung von Deklaration (
Interface) und Realisierung (Component) erzwingt lose Kopplung und Austauschbarkeit modularer Cluster-Bestandteile (z. B. Austausch des Logging-Backends oder IPC-Treibers).
- Auswirkungen auf Applikations-Entwickler:
- Applikationen dürfen ausschließlich gegen die bereitgestellten
Interfacesprogrammieren. Direkte Zugriffe auf interneComponentsoder proprietäre Symbole eines Functional Clusters verletzen die Konformität und zerstören die Portabilität zwischen AUTOSAR-Adaptive-Distributionen.
- Applikationen dürfen ausschließlich gegen die bereitgestellten