AUTOSAR_AP_EXP_PlatformDesign
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Figure 12.1: Overview NM
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-description@2 · erstellt am 2026-10-07
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Diagrammtyp: Strukturelles Block- und Architekturdiagramm (Komponentenebene AUTOSAR Adaptive Platform).
- Funktionaler Kontext: Spezifiziert die Architektur des Functional Clusters Network Management (NM) in der AUTOSAR Adaptive Platform (
AUTOSAR_AP_EXP_PlatformDesign, Kapitel Network Management) und dessen Einbindung in das Gesamtsystem:- Entkopplung der logischen Kommunikationsanforderungen des State Management (SM) von der physischen Netzwerktopologie.
- Kapselung der Partial Network (PN)-Verwaltung und deren Mapping auf mehrere heterogene oder redundante physische Übertragungskanäle (Ethernet/CAN).
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
- State Management (SM):
- Übergeordnete Kontrollinstanz der Adaptive Platform zur Steuerung von Function Groups und Plattform-Betriebszuständen; agiert als Service-Consumer für NM-Ressourcen.
- ara::com service interface for NM requests:
- Dienstorientierte IPC-Schnittstelle (Skeleton/Proxy-Muster via
ara::com). Stellt Methoden und Events/Fields bereit, über die SM Netzwerk-Handles anfordert (RequestNetwork), freigibt (ReleaseNetwork) und Zustandsänderungen überwacht.
- Dienstorientierte IPC-Schnittstelle (Skeleton/Proxy-Muster via
- NM Service (Functional Cluster):
- Network Handle Instances (Instance 1, 2, 3): Logische Repräsentanzen für Kommunikationsanforderungen seitens SM/Applikationen. Abstrakte Aggregationsebene für Teilnetzanforderungen.
- Partial Network State Machines (PNSM): Dedizierte Zustandsautomaten pro Teilnetz (
PN1,PN2,PN3), welche den logischen Lebenszyklus (z. B. No Communication, Full Communication) unabhängig vom physischen Trägermedium verwalten. - NM Instances (NM Instance 1, NM Instance 2): Kanalspezifische Controller-Instanzen (eine Instanz pro physischem Netzwerk/VLAN). Jede Instanz kapselt eine standardisierte Network State Machine (klassischer NM-Zustandsraum: Bus-Sleep Mode, Prepare Bus-Sleep Mode, Network Mode mit Repeat Message, Normal Operation, Ready Sleep).
- Beziehungen & Kardinalitäten (Mapping-Ebene):
- M:N-Mapping zwischen PNs und physischen Netzwerken:
Network 1bedientPN1undPN2.Network 2bedientPN2undPN3.PN2ist kanalübergreifend über beide physischen Netzwerke (Network 1undNetwork 2) aufgespannt und synchronisiert damit Teilnetzaktivitäten über Busgrenzen hinweg.
- M:N-Mapping zwischen PNs und physischen Netzwerken:
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Netzwerkanforderung (SM-getriggert):
- Request: SM setzt über das
ara::com-Interface einen Request für ein spezifischesNetwork Handleab. - PN-Aktivierung: Das Handle aktiviert die referenzierten logischen Teilnetze (z. B. Handle für
PN2). Die zugehörigePartial Network State Machinewechselt synchron in den Zustand Full Communication. - Kanal-Aggregation: Die PNSM fordert alle physischen Kanäle an, auf die sie gemappt ist (hier:
NM Instance 1undNM Instance 2). - Bus-Wakeup: Befindet sich ein Kanal im Bus-Sleep, erzwingt die NM-Instanz den Übergang in den Network Mode (Repeat Message → Normal Operation) und triggert das zyklische Senden von NM-PDUs mit gesetztem PN-Filterbit im Payload-Vektor.
- Request: SM setzt über das
- Externer Weckruf / PN-PDU-Empfang:
- NM-PDU trifft auf
Network 1ein. NM Instance 1parst den empfangenen PN-Vektor gegen die konfiguriertePnFilterMask.- Ist das Relevanz-Bit für
PN2gesetzt, wird die entsprechende PNSM aktiviert. - Bei konfigurierter Gateway-/Routing-Funktionalität weckt die PNSM von
PN2konsekutiv auchNM Instance 2aufNetwork 2auf.
- NM-PDU trifft auf
- Abschaltpfad (Release & Bus-Sleep):
- SM gibt das Handle via
ara::comfrei. - PNSM wechselt nach Ablauf von Haltefristen in den Zustand Ready Sleep.
- Eine physische
NM Instancegeht erst dann von Normal Operation über Ready Sleep nach Prepare Bus-Sleep über, wenn alle auf diesem Kanal gemappten PNs freigegeben sind (logisches ODER aller PNSMs des Kanals).
- SM gibt das Handle via
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Architektur & Applikations-Entkopplung:
- Applikationen und SM dürfen niemals direkte Hardware- oder Buskanalbezüge herstellen. Die Steuerung erfolgt ausschließlich über abstrakte
NetworkHandleIds bzw. PN-Cluster.
- Applikationen und SM dürfen niemals direkte Hardware- oder Buskanalbezüge herstellen. Die Steuerung erfolgt ausschließlich über abstrakte
- Konfigurationsverträge (Manifest / ARXML):
- PN-Vektor-Definition: Exakte Zuordnung der Byte- und Bit-Positionen im
User Datader NM-PDU (PnInfoOffset,PnFilterMask). Inkonsistenzen führen zu ungewolltem Dauer-Wachbleiben (Battery Drain) oder Kommunikationsabriss. - Kanalzuordnung: Die Zuordnung
NetworkHandle→PartialNetwork→EthernetCommunicationController/Vlanmuss im Execution/Service Deployment Manifest redundantfrei deklariert sein.
- PN-Vektor-Definition: Exakte Zuordnung der Byte- und Bit-Positionen im
- Laufzeit- & Echtzeit-Einschränkungen:
- Aufrufe über
ara::comzwischen SM und NM sind asynchron auszulegen; Statusrückmeldungen müssen über Events überwacht werden, da Bus-Zustandsübergänge (Transceiver-Wakeup, Ethernet PHY Link Up) signifikante Latenzen im zweistelligen Millisekundenbereich aufweisen.
- Aufrufe über
Zugeordnete Anforderungen
Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.