AUTOSAR_AP_TPS_ManifestSpecification
FIG-c05343957b382535
788 × 187 px
1 Release(s)
Figure 10.53: Mapping to context provider
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
c05343957b3825352482510a9ed95c946ad6255d4687d45bdc55379f458fc714
✦
KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-series@1 · erstellt am 2026-10-08
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Diagrammtyp: UML-2.0-Klassendiagramm (AUTOSAR M2-Metamodell).
- Kontext & Zweck: Spezifiziert im AUTOSAR Adaptive Platform Manifest (
AUTOSAR_AP_TPS_ManifestSpecification, Kapitel 10, Bezug:RS_MANI_00069,TPS_MANI_01441). Das Diagramm definiert das Metamodell für das Deployment des Intrusion Detection System Managers (IdsM). Es modelliert die semantische und instanzbezogene Bindung eines Applikations- oder Plattform-Ports (PPortPrototype), der Sicherheitskontextdaten liefert (IdsmContextProviderInterface), an den zugehörigen Ausführungskontext (ProcessoderIdsPlatformInstantiation).
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
Metaklassen und Schnittstellenhierarchie (M2)
PortInterface(Generalisierung:ARElement,AtpBlueprint,AtpBlueprintable,AtpType):- Abstrakter Basistyp für alle Port-Schnittstellen im AUTOSAR-Metamodell.
IdsmAbstractPortInterface(spezialisiertPortInterface):- Abstrakte Basisschnittstelle für IdsM-spezifische Interaktionsmuster.
IdsmContextProviderInterface(spezialisiertIdsmAbstractPortInterface):- Konkretes Interface zur Definition von Kontext-Provider-Operationen für IdsM-Sicherheitsereignisse (Security Events).
PPortPrototype(spezialisiertAbstractProvidedPortPrototype):- Bereitgestellter Port an einem Executable/Software-Component-Prototype.
- Beziehung zu
PortInterface:+providedInterface 0..1 {redefines atpType}mit Stereotyp«isOfType». Typisiert den Port typischerweise mitIdsmContextProviderInterface.
Ausführungskontexte
AbstractExecutionContext:- Abstrakte Basisklasse für Rechen- und Ablaufkontexte auf der Adaptive Platform.
Process(spezialisiertAbstractExecutionContext):- Repräsentiert einen konkreten POSIX-Laufzeitprozess eines Executables auf einer Adaptive Machine.
NonOsModuleInstantiation:- Abstrakte Basisklasse für Plattformmodule außerhalb der Standard-POSIX-Prozessabstraktion.
IdsPlatformInstantiation(spezialisiertNonOsModuleInstantiation):- Konkrete Instanziierung des IdsM-Plattform-Stacks auf System-/Machine-Ebene.
Deployment & Mapping
UploadableDeploymentElement:- Basisklasse für Manifest-Elemente, die als Teil von Software-Paketen deploybar/aktualisierbar sind.
IdsmContextProviderMapping(spezialisiertUploadableDeploymentElement):- Zentrales Mapping-Element zur Bindung des Ports an den Laufzeitkontext.
- Assoziationen & Kardinalitäten:
+pPortPrototypeInExecutable [0..1]: Gerichtete Assoziation aufPPortPrototypemit Stereotypen«instanceRef,atpUriDef». Adressiert den Port instanzgenau innerhalb eines Executables über URI-basierte Modellreferenzen.+process [0..1]: Gerichtete Referenz auf den zugehörigen Applikationsprozess (Process).+idsPlatformInstantiation [0..1]: Alternative gerichtete Referenz auf eine plattformweite Instanz (IdsPlatformInstantiation).
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
Da es sich um ein statisches M2-Strukturmodell handelt, ist kein Sequenzablauf direkt im Diagramm enthalten. Das abgeleitete Laufzeitverhalten gestaltet sich wie folgt:
- Manifest-Parsen & Binding: Beim Starten der Machine bzw. des
Processdurch das Execution Management (EM) wertet der IdsM-Core dasIdsmContextProviderMappingaus. - Context Provider Resolution: Über die
instanceRef(pPortPrototypeInExecutable) wird der IPC-Endpunkt des Prozesses aufgelöst, der dasIdsmContextProviderInterfaceimplementiert. - Security Event Enrichment (IdsM-Laufzeit): Tritt ein Security Event auf, fordert der IdsM über die bereitgestellte Schnittstelle zusätzliche Umgebungsdaten (z. B. Task-/Thread-ID, Nutzerkontext, Prozessstatus) vom Context Provider an.
- Kontext-Zuordnung: Durch die Verknüpfung mit
ProcessoderIdsPlatformInstantiationwird das Event im IdsM eindeutig dem Verursacher bzw. Ausführungskontext zugeordnet, bevor ein Qualified Security Event (QSEv) serialisiert und via IdsR (IdsM Reporter) weitergeleitet wird.
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Exklusivität der Bindung (
TPS_MANI_01441):IdsmContextProviderMappingmuss semantisch konsistent konfiguriert werden: Der Port darf im selben Mapping nicht gleichzeitig anProcessundIdsPlatformInstantiationgebunden werden (gegenseitiger Ausschluss je nach Applikations- vs. Plattform-Kontext).
- Applikations-Entwicklung (Adaptive Application):
- Stellt eine Anwendung Sicherheitskontexte für IdsM bereit, muss ihr Software-Design einen
PPortPrototypemit Typisierung («isOfType») aufIdsmContextProviderInterfaceenthalten. Der entsprechende C++-Skelett-/Service-Handler muss implementiert werden.
- Stellt eine Anwendung Sicherheitskontexte für IdsM bereit, muss ihr Software-Design einen
- Manifest- & Integrations-Konfiguration:
- Das Mapping ist Teil des Execution Manifests bzw. Service Instance Manifests.
- Verwendung von
«instanceRef,atpUriDef»: Erfordert im ARXML eine vollständige Pfadauflösung (context-Hierarchie) bis zumPPortPrototypeim jeweiligen Executable.
- IdsM-Stack & Codegeneratoren:
- Generatoren nutzen dieses Mapping zur Erzeugung statischer Dispatch-Tabellen oder IPC-Proxies im IdsM-Daemon, um Kontext-Abfragen ohne dynamische Dienstsuche deterministisch an den jeweiligen OS-Prozess zu routen.
Zugeordnete Anforderungen
Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.