Figure 7.4: Global Supervision Status
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1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
UML-Zustandsdiagramm (State Machine Diagram) zur Modellierung des globalen Überwachungsstatus (Global Supervision Status) innerhalb des Platform Health Management (PHM) der AUTOSAR Adaptive Platform. Das Diagramm definiert die Zustände und Zustandsübergänge bei der Aggregation lokaler Überwachungsergebnisse über den gesamten Lebenszyklus einer Funktionsgruppe oder Plattforminstanz hinweg.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
Das Diagramm spezifiziert fünf Hauptzustände, drei Verzweigungsknoten (Choice/Junction-Pseudozustände) sowie einen initialen Pseudozustand:
- Initialzustand: Schwarzer Vollkreis mit initialer Transition (1).
- Zustände:
GLOBAL_STATUS_DEACTIVATED: Ruhezustand der Überwachung vor Aktivierung oder nach Rückführung.GLOBAL_STATUS_OK: Regulärer Betriebszustand mit fehlerfreier Überwachung.GLOBAL_STATUS_FAILED: Fehlerzustand bei Nichterfüllung lokaler Überwachungskriterien (tolerierbare oder noch nicht eskalierte Fehler).GLOBAL_STATUS_EXPIRED: Kritischer Fehlerzustand nach Ablauf von Fehlerakzeptanz- oder Reaktionszeiten.GLOBAL_STATUS_STOPPED: Gestoppter End- oder Haltezustand der Überwachung.
- Verzweigungen: Rauten zur bedingten Weiterleitung basierend auf dem aggregierten Ergebnis lokaler Checkpoints und Supervisions.
- Schnittstellen: Übergänge sind abstrakt als nummerierte Transitionen (1) bis (20) modelliert.
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Initialisierung: Eintritt über Pseudozustand (1) in
GLOBAL_STATUS_DEACTIVATED. - Aktivierung & Verzweigung aus Deaktiviert: Transition von
GLOBAL_STATUS_DEACTIVATEDführt auf zwei kaskadierte Rauten:- Bei fehlerfreier Prüfung Übergang (2) nach
GLOBAL_STATUS_OK. - Bei initialem Fehler Übergang (3) nach
GLOBAL_STATUS_FAILED. - Bei abgelaufener Frist Übergang (4) nach
GLOBAL_STATUS_EXPIRED. - Bei direktem Abbruch/Stopp Übergang (5) nach
GLOBAL_STATUS_STOPPED.
- Bei fehlerfreier Prüfung Übergang (2) nach
- Übergänge aus GLOBAL_STATUS_OK:
- Rückkehr nach Deaktivierung über (6) nach
GLOBAL_STATUS_DEACTIVATED. - Fehlerdetektion über (7) direkt nach
GLOBAL_STATUS_FAILED. - Verzweigungsraute aus
GLOBAL_STATUS_OKführt über (8) nachGLOBAL_STATUS_EXPIREDoder über (9) nachGLOBAL_STATUS_STOPPED.
- Rückkehr nach Deaktivierung über (6) nach
- Übergänge aus GLOBAL_STATUS_FAILED:
- Erholung über (10) zurück nach
GLOBAL_STATUS_OK. - Verzweigungsraute aus
GLOBAL_STATUS_FAILEDführt über (11) nachGLOBAL_STATUS_EXPIREDoder über (12) nachGLOBAL_STATUS_STOPPED. - Re-Deaktivierung über (14) nach
GLOBAL_STATUS_DEACTIVATED.
- Erholung über (10) zurück nach
- Übergänge aus GLOBAL_STATUS_EXPIRED:
- Eskalation über (13) nach
GLOBAL_STATUS_STOPPED. - Re-Deaktivierung über (15) nach
GLOBAL_STATUS_DEACTIVATED. - Wiederherstellung über (17) nach
GLOBAL_STATUS_FAILEDoder über (18) nachGLOBAL_STATUS_OK.
- Eskalation über (13) nach
- Übergänge aus GLOBAL_STATUS_STOPPED:
- Rückführung über (16) nach
GLOBAL_STATUS_DEACTIVATED. - Wiederaufnahme/Fehlerzustand über (19) nach
GLOBAL_STATUS_FAILED. - Direkte Reaktivierung über (20) nach
GLOBAL_STATUS_OK.
- Rückführung über (16) nach
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
Normativ bindende Spezifikation des Zustandsautomaten für Implementierer des Platform Health Management (PHM). Softwarekomponenten müssen die Statuswerte exakt abbilden und die definierten Transitionen anhand konfigurierter Bedingungen (Wächterbedingungen, Checkpoint-Resultate, Fristen) durchlaufen. Zu beachten ist, dass aus jedem aktiven Zustand Pfade in finale/deaktivierte Zustände existieren, einschließlich zyklischer Reaktivierungspfade direkt aus GLOBAL_STATUS_STOPPED.
Zugeordnete Anforderungen
Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.