AUTOSAR_AP_TPS_ManifestSpecification
FIG-ca9abe74cd6b605d
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Figure 15.14: Mapping of the interaction between network management and state management
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-series@1 · erstellt am 2026-10-08
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Klassifikation: UML-Klassendiagramm / Metamodell-Ausschnitt (M2) der AUTOSAR Adaptive Platform (TPS Manifest Specification, R23-11).
- Technischer Zweck: Formale Definition des ARXML-Konfigurationsmodells zur deklarativen Kopplung zweier standardisierter Functional Clusters (FC): Network Management (NM) und State Management (SM).
- Architektur-Einordnung: Ermöglicht die systemweite Bindung von physikalischen/logischen Netzwerk-Zuständen bzw. Kanälen (
NmNetworkHandle) an übergeordnete Zustandssteuerungen (StateManagementStateRequest), um koordinierte Übergänge von Machine States oder Function Groups in Abhängigkeit von Busaktivitäten (z. B. Partial Networking, Network Wakeup/Sleep) im Deployment-Manifest zu etablieren.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
Metaklassen & Stereotypen
FunctionalClusterInteractsWithFunctionalClusterMapping(spezialisiertUploadableDeploymentElement):- Abstrakte Basis-Metaklasse für alle Manifest-Elemente, die Interaktionspfade zwischen AUTOSAR-Adaptive-Funktionsclustern definieren.
- Als
UploadableDeploymentElementist das resultierende Mapping Bestandteil eines Deployment-Pakets und auf die Adaptive Machine deploybar.
NmInteractsWithSmMapping(normiert durch[TPS_MANI_01447]):- Konkretes Mapping-Element, das die Brücke zwischen der NM-Domäne und der SM-Domäne schlägt.
NmNetworkHandle(spezialisiertReferrable):- Repräsentiert das logische Netzwerk-Handle bzw. den Kommunikationskanal im Adaptive Platform Network Management.
StateManagementStateRequest(spezialisiertIdentifiable):- Abstrakte Basisklasse für Zustandsanforderungen innerhalb des State Managements (z. B. Anforderung zum Wechsel einer Function Group oder eines Machine State).
Beziehungen & Kardinalitäten
- Generalisierung:
NmInteractsWithSmMapping⟶FunctionalClusterInteractsWithFunctionalClusterMapping(Vererbung der Deployment-Eigenschaften). - Assoziation
+nmNetworkHandle(0..1): Unidirektionale Referenz vonNmInteractsWithSmMappingauf die ZielinstanzNmNetworkHandle. - Assoziation
+stateRequest(0..1): Unidirektionale Referenz vonNmInteractsWithSmMappingauf die ZielinstanzStateManagementStateRequest. - Hinweis zur Kardinalität: Beide Enden sind optional (
0..1). Ein vollständig konfiguriertes Mapping zur Laufzeitkopplung erfordert semantisch die Belegung beider Referenzen.
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
Das Diagramm modelliert die statische Manifest-Struktur; zur Laufzeit steuert das Mapping folgende funktionale Kette:
- Netzwerk-Trigger (NM → SM):
- NM empfängt NM-PDUs über den Bus oder registriert einen externen Wake-up auf dem durch
NmNetworkHandleidentifizierten Kanal. - Das NM-Modul signalisiert die Netzwerkverfügbarkeit über die interne FC-Interaktionsschnittstelle (IPC / ara::com) an das State Management.
- NM empfängt NM-PDUs über den Bus oder registriert einen externen Wake-up auf dem durch
- Zustandsauswertung (SM):
- SM löst anhand des Mappings die referenzierte
StateManagementStateRequestaus. - Die SM-interne Rule-Engine evaluiert die Request und initiiert Transitions (z. B. Starten relevanter Function Groups via Execution Management
ara::exec).
- SM löst anhand des Mappings die referenzierte
- Kommunikationsanforderung (SM → NM):
- Im umgekehrten Pfad fordert SM über den verknüpften
StateManagementStateRequest-Pfad die Freigabe oder das Offenhalten desNmNetworkHandlean (Full Communication Request), um den Bus aktiv zu halten, solange abhängige Applikationen aktiv sind.
- Im umgekehrten Pfad fordert SM über den verknüpften
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- ARXML-Konfiguration & Validierung (
TPS_MANI_01447):- System-Integratoren müssen sicherstellen, dass in den Deployment-Manifesten (
ExecutionManifest/MachineManifest) Instanzen vonNmInteractsWithSmMappingexistieren, wenn Function Groups an den Kommunikationsstatus von Bussystemen gekoppelt werden sollen. - Fehlt das Mapping, verbleiben NM und SM isoliert; es erfolgt kein automatischer Zustandswechsel bei externem Bus-Wakeup.
- System-Integratoren müssen sicherstellen, dass in den Deployment-Manifesten (
- Code-Generierung & Stack-Implementierung:
- Der Manifest-Compiler des Plattform-Herstellers generiert aus
NmInteractsWithSmMappingdie internen Dispatch-Tabellen oder Routing-Handler zwischen dem NM-Daemon und dem SM-Daemon.
- Der Manifest-Compiler des Plattform-Herstellers generiert aus
- Applikations-Architektur:
- Adaptive Applications müssen den Busstatus nicht manuell per Polling über NM-Schnittstellen überwachen. Die Synchronisation erfolgt deklarativ über das State Management, welches die Applikations-Lebenszyklen steuert.
Zugeordnete Anforderungen
Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.