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AUTOSAR_ASWS_HealthMonitoring FIG-cb1f8a1d25f0001b 932 × 1192 px 1 Release(s)

Figure 6.5: Multiple Checkpoints for Alive Supervision in one SupervisedEntity for a given Supervision Mode

SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck: cb1f8a1d25f0001ba2900f8b23c6a12affd0e0f7c7ea44ed79ff820e722a2d43
✦ KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-description@2 · erstellt am 2026-10-07

1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext

  • Klassifikation: Konzeptionelles Struktur- und Konfigurationsdiagramm (UML-Objekt-/Metamodell-Abstraktion) der AUTOSAR Adaptive Platform (SWS Platform Health Management - PHM).
  • Technischer Zweck: Spezifikation der Mehrfachüberwachung von Checkpoints mittels Alive Supervision innerhalb einer einzelnen SupervisedEntity (SE3) für einen spezifischen Überwachungsmodus (SupervisionMode).
  • Funktionale Einordnung: Das PHM realisiert die funktionale Sicherheitsüberwachung (ISO 26262) für Adaptive Applications. Die Alive-Supervision verifiziert zur Laufzeit, ob periodische Funktionen oder Threads innerhalb deterministischer zeitlicher Frequenzkorridore ausgeführt werden.

2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen

  • SupervisedEntity (SE3):
    • Logische Gruppierungseinheit für sicherheitsrelevante Ausführungspfade innerhalb eines Prozesses der Adaptive Application.
    • Kapselt einen oder mehrere diskrete Überwachungspunkte.
  • Checkpoint (CP3-1, CP3-2):
    • Eindeutig identifizierbare Kontrollpunkte im Applikationscode, die über die Schnittstelle ara::phm::SupervisedEntity::ReportCheckpoint(CheckpointId) getriggert werden.
    • Kardinalität: 1 : N zwischen SupervisedEntity und Checkpoint.
  • Konfigurationsparameter je Checkpoint (Metamodell-Attribute):
    • ExpectedAliveIndications: Soll-Anzahl der Checkpoint-Meldungen innerhalb eines Bewertungsintervalls.
    • MinMargin: Maximal zulässige negative Abweichung (Unterschreitung der Soll-Aufrufe).
    • MaxMargin: Maximal zulässige positive Abweichung (Überschreitung der Soll-Aufrufe).
    • AliveReferenceCycle: Länge des Referenzüberwachungsfensters (ausgedrückt in Zyklen des PHM-Auswertungstakts).
    • FailedReferenceCyclesTolerance: Anzahl konsekutiv fehlerhafter Referenzzyklen, bevor ein Zustandstransfer nach ALIVE_FAILED bzw. ALIVE_EXPIRED ausgelöst wird.

3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf

  • Meldungsphase (Asynchron / Event-getrieben):
    • Die Applikation durchläuft den Kontrollfluss und meldet das Erreichen von CP3-1 bzw. CP3-2 via IPC an den PHM-Daemon (ReportCheckpoint).
  • Evaluierungsphase (Periodisch / Synchroner PHM-Zyklus):
    • Jeder Checkpoint wird unabhängig voneinander nach Ablauf seines jeweiligen AliveReferenceCycle bewertet.
    • Gültigkeitsbedingung für einen fehlerfreien Zyklus: $$\text{ExpectedAliveIndications} - \text{MinMargin} \le \text{ActualIndications} \le \text{ExpectedAliveIndications} + \text{MaxMargin}$$
  • Fehlerakkumulation & Statusübergang:
    • Schlägt ein Zyklus fehl, wird der zyklische Fehlerzähler inkrementiert.
    • Überschreitet der Zähler FailedReferenceCyclesTolerance, degradiert der Alive-Status des betroffenen Checkpoints (ALIVE_OK → ALIVE_FAILED).
    • Der lokale Zustand der SupervisedEntity wird reevaluiert und fließt in die globale Zustandsmaschine des PHM ein (Auslösung konfigurierter Recovery-Aktionen via State Management / Execution Management).

4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise

  • Unabhängige Parametrierung:
    • Mehrere Checkpoints innerhalb derselben SupervisedEntity können disjunkte Ausführungsfrequenzen überwachen (z. B. CP3-1 für eine 10-ms-Regelschleife, CP3-2 für eine 100-ms-Diagnoseübertragung).
  • Jitter & Scheduling-Toleranz:
    • MinMargin und MaxMargin müssen unter Berücksichtigung von OS-Scheduling-Latenzen, Thread-Präemption und Ausführungs-Jitter gewählt werden, um False Positives zu verhindern.
  • Konfigurationsbindung an SupervisionMode:
    • Alive-Supervision-Parameter sind an den jeweiligen SupervisionMode gebunden. Bei Moduswechseln können Parametersätze ausgetauscht oder einzelne Checkpoints inaktiv geschaltet werden.
  • API-Vertrag:
    • Entwickler müssen sicherstellen, dass ReportCheckpoint nicht aus Interrupt-Kontexten mit blockierendem IPC aufgerufen wird und die übergebene CheckpointId exakt der im ARXML-Manifest deklarierten ID entspricht.

Versionsvergleich KI-generiert · gemini-3.8-flash (via agy)

R21-11 → R22-11 keine inhaltliche Änderung Nachfolger: FIG-59c7599c8228d09d

Keine inhaltlichen Änderungen erkennbar.

Zugeordnete Anforderungen

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Vorkommen in AUTOSAR-Releases (1)

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R21-11 AUTOSAR_ASWS_HealthMonitoring S. 19 6.5 Figure 6.5: Multiple Checkpoints for Alive Supervision in one SupervisedEntity for a given Supervision Mode