AUTOSAR_AP_EXP_PlatformDesign
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932 × 419 px
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Figure 14.1: AUTOSAR IAM
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-description@2 · erstellt am 2026-10-07
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Klassifikation: Konzeptionelles Architektur- und Taxonomiediagramm (Metamodell-Klassifikation von Sicherheitsdomänen).
- Architektur-Kontext: AUTOSAR Adaptive Platform (AP), Functional Cluster Identity and Access Management (IAM, Spezifikationskapitel 14 in
AUTOSAR_AP_EXP_PlatformDesignsowieAUTOSAR_AP_SWS_IdentityAndAccessManagement). - Funktionaler Zweck: Veranschaulichung des fundamentalen Sicherheitsprinzips von IAM: Die strikte Trennung zwischen anfragenden Subjekten (Identities / „Subject“) und den geschützten Zielobjekten (Resources / „Object“), auf deren Basis Zugriffsentscheidungen (Access Control Policies) getroffen und durchgesetzt werden.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
Das Diagramm gliedert das AUTOSAR IAM hierarchisch in zwei orthogonale Kernzweige:
- AUTOSAR IAM (Wurzelknoten): Zentrales Sicherheitsframework der Adaptive Platform zur Autorisierung und Zugriffskontrolle nach dem Prinzip der minimalen Rechte (Principle of Least Privilege).
- Identities („who requests“ – Subjekt-Ebene):
Repräsentiert Entitäten, die Anfragen an die Plattform oder an andere Dienste initiieren.
- Applications: Lokale POSIX-Prozesse bzw. Adaptive Applications (AA). Diese werden typischerweise über systemnahe Identifikatoren (z. B. Linux/QNX UID/GID, Security Credentials, Manifest-Identitäten) instanziiert und identifiziert.
- Hosts: Externe Knoten bzw. Netzwerkteilnehmer (z. B. andere ECUs/Plattformen im Fahrzeugnetzwerk), die via SOME/IP oder DDS über Netzwerk-Boundaries hinweg als Client agieren.
- Resources („what is requested by the identity“ – Objekt-Ebene):
Repräsentiert die durch IAM geschützten Schnittstellen und Ausführungskontexte:
- AP Foundation APIs: Plattform-Cluster-Schnittstellen wie
ara::crypto,ara::per(Persistency),ara::tsync(Time Synchronization),ara::diag. - Services: Service-Oriented Architecture (SOA) Schnittstellen (
ara::com), aufgeschlüsselt bis auf Interface-, Methoden-, Event- und Field-Ebene (Deployment-spezifisch z. B. SOME/IP Method-IDs, Event-IDs). - Applications' capabilities: Benutzerdefinierte, von Applikationen definierte Privilegien und funktionale Schnittstellen, die vor unberechtigter Interaktion geschützt werden müssen.
- AP Foundation APIs: Plattform-Cluster-Schnittstellen wie
- Beziehungslogik:
- Disjunkte 1:N-Abbildung von AUTOSAR IAM auf Subjekte (Identities) und Objekte (Resources).
- Eine Autorisierungsentscheidung (Policy Evaluation) bindet eine verifizierte Identität über Zugriffsrechte (Grants/Capabilities) an die angeforderte Ressource.
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
Obwohl das Diagramm statischer Natur ist, definiert es die Operanden des dynamischen IAM-Regelkreises:
- Request Trigger: Eine
Identity(AA oder via Proxy empfangene Nachricht von einem externenHost) fordert Zugriff auf eineResourcean (z. B. Aufruf einerara::com-Methode oder Öffnen einesara::per-Key-Value-Storage). - Policy Enforcement Point (PEP): Der jeweilige Functional Cluster (z. B. Binding-Layer von
ara::comoderara::crypto) fängt den Zugriff ab und extrahiert die Identität des Aufrufers sowie den Ressourcen-Bezeichner. - Policy Decision Point (PDP): Das IAM-Subsystem gleicht die Anfrage gegen die hinterlegten Access Control Lists (ACLs) bzw. Security Grants ab.
- Entscheidung & Enforcement:
- Permit: Der Funktionsaufruf bzw. IPC-Transfer wird synchron an die Ressource weitergeleitet.
- Deny: Der Zugriff wird abgeblockt; Rückgabe eines Fehlercodes (z. B.
ara::core::ErrorCodemit entsprechendem Security-Fehler wieAccessDenied) oder Audit-/Security-Logging (z. B. via IVS / Intrusion Detection System Managerara::idsm).
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Manifest-Modellierung (ARXML):
- Applikationsentwickler müssen Zugriffe explizit in den
Execution ManifestsundService Instance Manifestsdeklarieren. - Modellierung von
ProcessToMachineMapping, Zuweisung vonSecurityGrantszuGrantDesignRulesund Verknüpfung mitServiceInterfacesbzw. Cluster-spezifischen Capabilities (z. B.CryptoGrant,PersistencyGrant).
- Applikationsentwickler müssen Zugriffe explizit in den
- POSIX-Mapping & OS-Level Enforcement:
- Jede Adaptive Application benötigt dedizierte User/Group IDs (
UID/GID) auf OS-Ebene. - Der IAM-Stack setzt bei lokalen Interaktionen oft auf OS-spezifische IPC-Mechanismen (z. B. UNIX Domain Sockets mit
SO_PEERCREDoder QNX Security Credentials), um Spoofing derIdentityzu verhindern.
- Jede Adaptive Application benötigt dedizierte User/Group IDs (
- Granularität:
- Berechtigungen dürfen nicht pauschal („Wildcards“) vergeben werden.
AP Foundation APIsundServicesmüssen feingranular pro Methode/Event konfiguriert werden, um Angriffsflächen bei kompromittierten Prozessen zu minimieren.
- Berechtigungen dürfen nicht pauschal („Wildcards“) vergeben werden.
- Host-Identitäten (Off-Board / Cross-ECU):
- Für
Hostserfolgt die Identitätsfeststellung nicht lokal über OS-Credentials, sondern über kryptografische Transport- und Protokollmechanismen (z. B. TLS, SecOC, MACsec, SOME/IP-Transformation-Layer).
- Für
Zugeordnete Anforderungen
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