AUTOSAR_AP_EXP_SWArchitecture
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Figure 11.11: Scenario: Set Value Of Time Base
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-series@1 · erstellt am 2026-10-08
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Diagrammtyp: UML-Sequenzdiagramm (Interaktionsdiagramm).
- Architektur-Kontext: AUTOSAR Adaptive Platform (AP), Release R23-11; Domäne Communication, Subcluster Time Synchronization (
ara::tsync). - Funktionaler Zweck: Veranschaulichung des Master-Szenarios zur manuellen/programmatischen Aktualisierung einer Zeitbasis (Time Base). Es spezifiziert die Entkopplung zwischen der modifizierenden Applikationsebene (
Adaptive Application), dem autoritativen Zeitgeber (Master: Time Synchronization) und den abhängigen Zeitempfängern (Slaves: Time Synchronization) über ein Master-Slave-Verteilungsmodell (z. B. gPTP / IEEE 802.1AS oder CAN-TSync).
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
- Akteure & Lifelines:
:Adaptive Application: Nutzer- oder Plattform-Applikation (Instanz), die als Zeitautorität agiert (z. B. Anbindung an GNSS oder externe Master-Clock).Master: Time Synchronization(Stereotyp«aapFunctionalCluster»): Funktionaler Cluster der Adaptive Platform in der Rolle des Zeit-Masters für eine dedizierte Time Base.Slave 1: Time Synchronization&Slave 2: Time Synchronization(Stereotyp«aapFunctionalCluster»): Funktionale Cluster bzw. TSync-Instanzen auf verbundenen Knoten/Maschinen in der Rolle von Zeit-Slaves.
- Schnittstellen & Interaktionen:
SetTime(): Synchrone Kontrollschnittstelle (ARA-C++-API) zwischen Applikation und Master-Cluster zur Modifikation des Zeitbasiswerts.sync(): Asynchrone Verteilungsmeldungen (Netzwerk-PDUs/Frames, z. B. PTP Sync / Follow_Up), gerichtet vom Master an die registrierten bzw. am Bus lauschenden Slave-Instanzen.
- Kardinalitäten & Topologie:
- 1:1-Beziehung zwischen steuernder Applikation und Time Master.
- 1:n-Topologie (Multicast/Broadcast) zwischen Master-Cluster und beliebig vielen Time Slaves im Netzwerkverbund.
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Trigger / Setzen der Zeit:
- Die
:Adaptive Applicationstößt synchron die MethodeSetTime()auf dem lokalenMaster: Time Synchronizationan. - Der Master aktualisiert intern die lokale Repräsentation der spezifischen Time Base (inkl. Statusbits, z. B. Sync-Status, UserData, Drift-/Offset-Kompensation).
- Die
- Propagation / Verteilung:
- Der Master initiiert unmittelbar nach Übernahme des neuen Zeitwerts asynchrone
sync()-Zyklen. sync()wird parallel bzw. sequenziell über das zugrundeliegende Kommunikationsmedium anSlave 1undSlave 2emittiert (z. B. Generierung von Egress-Timestamps und Follow-Up-Nachrichten gemäß IEEE 802.1AS).
- Der Master initiiert unmittelbar nach Übernahme des neuen Zeitwerts asynchrone
- Slave-seitige Aktualisierung:
- Die Slaves empfangen
sync(), berechnen die Laufzeitkorrektur (Propagation Delay) und passen ihre lokalen virtuellen Zeitbasen an.
- Die Slaves empfangen
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- API & Zugriffsrechte:
SetTime()erfordert typischerweise spezifische IAM-Berechtigungen (Identity and Access Management) im Execution Management; unberechtigte Applikationen dürfen keine globalen Zeitbasen manipulieren.- Das Setzen erfolgt nicht atomar über alle Netzknoten, sondern unterliegt der netzwerkbedingten Propagation-Latenz.
- Jitter, Sprünge & Monotonie:
- Das Setzen einer Zeitbasis via
SetTime()kann zu diskontinuierlichen Zeitschritten (Vorwärts- oder Rückwärtssprünge) führen. Applikationen auf Slave-Knoten, die monoton steigende Clocks voraussetzen (ara::core::SteadyClock), dürfen nicht an sprunghafte Synchronized Time Bases gekoppelt werden. - Time Synchronization-Treiber/Stacks müssen entsprechende Rate-Adaption- oder Slew-Algorithmen konfigurieren, falls harte Zeitsprünge vermieden werden müssen.
- Das Setzen einer Zeitbasis via
- Konfiguration (Manifeste):
- Im ARXML-Modell müssen
TimeBaseResource,TimeMasterConfigurationundTimeSlaveConfigurationexakt zueinander referenziert sein. - Zuweisung der Netzwerk-Bindings (Ethernet / CAN) und Zuordnung der Hardware-Timestamping-Fähigkeiten der Netzwerkadapter für deterministische Synchronisationsgenauigkeit.
- Im ARXML-Modell müssen
Zugeordnete Anforderungen
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