AUTOSAR_AP_SWS_StateManagement
FIG-d6a397a71e0080ac
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Figure 7.27: ErrorRecoveryTable
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-series@1 · erstellt am 2026-10-08
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Diagrammtyp: Tabellarisches Konfigurations- und Zuordnungsmodell (Lookup-/Mapping-Tabelle für Zustandsübergänge).
- Architektur-Kontext: AUTOSAR Adaptive Platform (AP), Functional Cluster State Management (SM) (
AUTOSAR_SWS_StateManagement, Kapitel 7 Functional Specification). - Technischer Zweck: Definition deterministischer, unbedingter Fehler-Wiederherstellungsübergänge (unconditional recovery transitions) innerhalb einer SM-Zustandsmaschine (StateMachine). Die Tabelle verknüpft platform- bzw. prozessseitig detektierte Laufzeitfehler (gemeldet durch Execution Management / EM oder Platform Health Management / PHM) direkt mit definierten Folgezuständen (z. B. Notlauf, Degradierung, Prozess-Restart, Safe State).
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
- Dargestellte Datenstruktur:
ErrorRecoveryTable: Konfigurations-Artefakt im State-Management-Metamodell zur Abbildung von Fehlerereignissen auf Zielzustände.Error Code(Spalte 1): Diskrete numerische Fehlerbezeichner (uint32/Integer-Werte:11,12,111,23,24) sowie das Wildcard-SchlüsselwortANYzur Erfassung beliebiger sonstiger oder nicht explizit aufgeführter Fehlerursachen. Im Metamodell korrespondieren die numerischen Fehlercodes mit Attributen des TypsProcessExecutionError.executionError.Next State(Spalte 2): Zielzustands-Identifikatoren der Zustandsmaschine in symbolischer Namensform (Recovery,Startup,Suspend,Off,Shutdown), die nach Auftreten des zugehörigen Fehlers eingenommen werden müssen.
- Beziehungen & Kardinalitäten:
- N : 1-Relation: Mehrere disjunkte Fehlerursachen können auf denselben Folgezustand abgebildet werden (z. B. führen sowohl Fehler
11als auch111zuNext State = Recovery). - Default-/Catch-All-Zuordnung: Der Eintrag
ANYerfasst alle nicht gesondert definierten Fehlercodes und weist ihnen deterministisch den ZielzustandShutdownzu. - 1 : 1-Eindeutigkeit: Jedem definierten
Error Codesowie dem SammelbegriffANYist innerhalb der Tabelle genau ein deterministischerNext Statezugewiesen.
- N : 1-Relation: Mehrere disjunkte Fehlerursachen können auf denselben Folgezustand abgebildet werden (z. B. führen sowohl Fehler
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Fehlerdetektion & Signalisierung (Trigger): Ein Prozess terminiert fehlerhaft, verletzt Watchdog-/Deadline-Vorgaben oder meldet einen Ausfall an PHM/EM. EM/PHM meldet das resultierende
ExecutionError-Ereignis asynchron an den State Management Cluster. - Tabellen-Lookup: SM fängt das Ereignis ab und evaluiert die
ErrorRecoveryTableder betroffenen Zustandsmaschine anhand des empfangenen numerischen Fehlercodes. - **Unbedingter Zustandsübergang (Unconditional Transition):**
- Stimmt der Fehlercode mit einem spezifischen Tabelleneintrag überein (
11,12,111,23,24), feuert der Zustandsübergang unmittelbar in den zugehörigen symbolischen Zielzustand (Recovery,Startup,Suspend,Off). - Ist der gemeldete Fehlercode nicht explizit hinterlegt, greift der Sammel- bzw. Wildcard-Eintrag
ANY, und das System wechselt unmittelbar in den ZustandShutdown. - Reguläre Transition-Guards oder Einträge aus der
TransitionRequestTablewerden dabei umgangen.
- Stimmt der Fehlercode mit einem spezifischen Tabelleneintrag überein (
- Folgeaktionen: SM leitet Aktionen zur Fehlerbehebung bzw. Stilllegung ein (z. B. Anforderung neuer Function-Group-Zustände via
ara::exec, gezielter Neustart oder kontrolliertes Herunterfahren). - Abbruch-/Fehlerfall: Nur falls weder ein passender spezifischer Fehlercode noch ein
ANY-Eintrag vorhanden ist, greift das plattformspezifische Default-Verhalten (z. B. Übergang in einen globalen Machine-Safe-State oder System-Reset).
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Konfiguration im Execution- & SM-Manifest (ARXML):
- Systemintegratoren müssen alle relevanten Exit-Codes und Health-Fehler (
ProcessExecutionError) lückenlos auf gültigeModeDeclaration-Zustände mappen. - Lücken in der Tabelle führen bei nicht abgefangenen Fehlern zu undefiniertem Verhalten oder unkontrollierten Platform-Resets.
- Systemintegratoren müssen alle relevanten Exit-Codes und Health-Fehler (
- Prioritätsmodell gegenüber
TransitionRequestTable:- Einträge der
ErrorRecoveryTablebesitzen strikten Vorrang vor regulären externen Zustandsanfragen (z. B. von derSMControlApplicationoder via Network Management).
- Einträge der
- Vermeidung von Reset-/Restart-Schleifen (Safety-Design nach ISO 26262):
- Applikations- und Stack-Entwickler müssen sicherstellen, dass wiederkehrende Fehler nicht in unendlichen Übergangszyklen enden (z. B. ständiges Wiederanlaufen über denselben Folgezustand). Zustandsmaschinen müssen Zähler- oder Eskalationsstrategien für persistente Fehler vorsehen.
- API-Vertrag:
- Adaptive Applications müssen ihre internen Fehlerbehandlungsroutinen und Prozess-Rückgabewerte auf die numerischen Definitionen der
Execution Error-Tabelle der jeweiligen Machine- und Function-Group-Konfiguration abstimmen.
- Adaptive Applications müssen ihre internen Fehlerbehandlungsroutinen und Prozess-Rückgabewerte auf die numerischen Definitionen der
Zugeordnete Anforderungen
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