AUTOSAR_AP_SWS_StateManagement
FIG-d8636e9ecd580394
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Figure 7.33: Example for StateMachineState VerifyUpdate for an Agent
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-series@1 · erstellt am 2026-10-08
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Diagrammtyp: UML-Zustandsdiagramm (State Machine Diagram) zur Spezifikation des Verhaltens eines State Management Agents im Metamodell der AUTOSAR Adaptive Platform (AP).
- Technischer Zweck: Visualisierung des Systemverhaltens bei Software-Aktualisierungen (UCM – Update and Configuration Management). Dargestellt ist das Zusammenspiel zwischen dem Verifikationszustand (
VerifyUpdate), dem regulären Startzustand (Initial State), den zugeordneten Aktionslisten (ActionLists) zur Steuerung von Funktionsgruppen (Function Groups) sowie der Isolation externer Einflüsse (Sperrung von externen Zustandsanforderungen und Netzwerk-Handles). - Funktionale Einordnung: Das Diagramm konkretisiert die Anforderungen
RS_SM_00001(Steuerung von Applikations- und Funktionsgruppenzuständen) undRS_SM_00005(UCM-Unterstützung) gemäßSWS_SM_00637undSWS_SM_00638.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
<<StateMachine>> State Machine X: Kapselnder Zustandsautomat eines dedizierten SM-Agents zur Überwachung und Steuerung einer Funktionsdomäne oder Maschine.- Pseudozustand (Initial / Decision Point): Startknoten (schwarzer Vollkreis) mit deterministischer Verzweigung beim Bootvorgang – abhängig vom Boot-Flag/Reset-Grund (regulärer Start vs. UCM-Verifikationsstart).
<<StateMachineState>> Initial State: Regulärer Betriebszustand nach dem Initialisieren des Agents.<<StateMachineState>> VerifyUpdate: Spezifischer Verifikationszustand zur Absicherung und Validierung neu eingespielter Softwarepakete vor der finalen Aktivierung.<<ActionList>>: Metamodell-Element zur sequenziellen Ausführung von Systemkommandos beim Zustandswechsel:- In
Initial State:FG_1::On: Aktiviert Funktionsgruppe 1.FG_2::Off: Deaktiviert Funktionsgruppe 2.SYNC: Synchronisationsbarriere (Execution Management Barrier). Nachfolgende Aktionen werden erst nach positiver Quittierung der vorherigen Transitionen ausgeführt.FG_3::Off: Deaktiviert Funktionsgruppe 3 nach erfolgreichemSYNC.
- In
VerifyUpdate:FG_1::Verify,FG_2::Verify,FG_3::Verify: Versetzt alle relevanten Funktionsgruppen simultan in den Verifikationszustand (Start minimaler Selbsttests/Diagnoseprozesse).
- In
- Externe Schnittstellen & Entitäten (Blockierte Interaktionen):
<<ServiceInterface>> RequestState: Port/Schnittstelle für externe Zustandsanfragen viaara::com. Im ZustandVerifyUpdatemit Status Blocked versehen (Schnittstelle weist Anfragen zurück oder ignoriert sie).<<NmNetworkHandle>> Partial Network Y: Netzwerkmanagement-Handle (ara::nm) zur Aktivierung/Freigabe von Teilnetzen. Im ZustandVerifyUpdatemit Status Blocked versehen (Unterdrückung von Buskommunikation/Wakeup-Requests).
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Systemstart / Verzweigung:
- Beim Systemstart ermittelt der State Management Agent (via UCM-Persistenz oder Boot-Argumente), ob ein Software-Update verifiziert werden muss.
- Regulärer Pfad: Eintritt in
Initial State. DieActionListschaltetFG_1aufOnundFG_2aufOff, wartet an derSYNC-Barriere auf die Bestätigung durch das Execution Management (EM) und setzt erst danachFG_3aufOff. - Update-Verifikationspfad (
SWS_SM_00637): Direkter Eintritt in den ZustandVerifyUpdate.
- Ausführung in
VerifyUpdate:- Die zugehörige
ActionListfordert fürFG_1,FG_2undFG_3den ZustandVerifybeim EM an, sodass nur verifikationsrelevante Prozesse gestartet werden.
- Die zugehörige
- Isolationsmechanismus (
SWS_SM_00638):- Solange
VerifyUpdateaktiv ist, werden eingehendeRequestState-Methodenaufrufe über das<<ServiceInterface>>explizit verworfen, verzögert oder mit einem Fehler quittiert (Blocked). - Das Teilnetzwerk (
Partial Network Y) bleibt inaktiv; Anforderungen am<<NmNetworkHandle>>werden unterdrückt (Blocked), um unzulässigen Busverkehr während ungetesteter Softwarestände zu verhindern.
- Solange
- Transition nach Verifikation:
- Nach erfolgreichem Abschluss der Integritäts- und Funktionsprüfung (Rückmeldung an UCM) schaltet der Automat über die Transition von
VerifyUpdatenachInitial Stateum, womit die Blockaden aufgehoben und die Standard-Betriebszustände über die reguläreActionListetabliert werden.
- Nach erfolgreichem Abschluss der Integritäts- und Funktionsprüfung (Rückmeldung an UCM) schaltet der Automat über die Transition von
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- SM-Konfiguration (ARXML):
- Entwickler müssen für jeden Agenten sicherstellen, dass
VerifyUpdateals gültiger Zustand im State-Machine-Modell deklariert ist. - In der Manifest-Modellierung müssen die Triggereigenschaften so konfiguriert werden, dass externe
RequestState-Trigger sowie Network-Handle-Requests in diesem Zustand maskiert bzw. geblockt werden.
- Entwickler müssen für jeden Agenten sicherstellen, dass
- Synchronisationsverhalten (
SYNC):SYNCerzwingt blockierendes/synchrones Warten auf das Execution Management. Entwickler müssen Timeouts in der ActionList-Abarbeitung absichern, um Deadlocks bei hängenden Prozessen inFG_1oderFG_2zu vermeiden.
- Applikations-Design (Clients von
RequestState):- Adaptive Applications müssen darauf vorbereitet sein, dass Serviceaufrufe an
RequestStatewährend der Verifikationsphase abgewiesen werden (Rückgabe spezifischer Error-Codes wie z. B.SM_SERVICE_NOT_AVAILABLEoder Ablehnung der Zustandsanforderung).
- Adaptive Applications müssen darauf vorbereitet sein, dass Serviceaufrufe an
- Partielles Netzwerk & Diagnose:
- Da
Partial Network Yblockiert ist, dürfen Verifikationsprozesse keine externe Buskommunikation auf diesem Handle voraussetzen. Etwaige Diagnoserückmeldungen an UCM müssen über lokale IPC-Kanäle oder dedizierte UCM-Verbindungen abgewickelt werden.
- Da
Zugeordnete Anforderungen
Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.