AUTOSAR_AP_EXP_ARAComAPI
FIG-d9093ee7d681574d
932 × 531 px
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Figure 5.3: Communication Group Abstract for State Management
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-series@1 · erstellt am 2026-10-08
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Klassifikation: UML-Komponentendiagramm (Component Diagram mit Paket-Tag
cmp Later). - Dokumentenkontext: AUTOSAR Adaptive Platform (Release R22-11), Spezifikationsdokument
AUTOSAR_EXP_ARAComAPI(Explanation of ara::com API). - Funktionale Einordnung: Konzeptionelle Darstellung einer Gruppenabstraktion („Communication Group Abstract“) zwischen State Management (SM) und der Kommunikations-Middleware (COM /
ara::com). Der Paket-Präfixcmp Laterkennzeichnet ein weiterführendes Entwurfsmuster zur Entkopplung: State Management steuert und überwacht den Energie-/Ausführungsmodus (ApplicationPowerMode) nicht über direkte Punkt-zu-Punkt-Verbindungen zu jedem Prozess, sondern aggregiert über die Kommunikationsschicht für eine Gruppe aktiver Clients.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
- Komponenten / Akteure:
SM(State Management): Funktionale Cluster-Komponente der Adaptive Platform Foundation zur Orchestrierung von Maschinen-, Funktionsgruppen- und Applikationszuständen.COM(ara::com/ Communication Management): Middleware-Daemon bzw. Kommunikationsschicht, die als Vermittler und Aggregator für Kommunikationsgruppen fungiert.Active Client 1,Active Client 2,Active Client 3: Adaptive Applications (AAs) bzw. Service-Endpunkte, die zu einer gemeinsamen Ausführungs- oder Power-Gruppe gehören.
- Ports & Schnittstellen:
- Port
ApplicationPowerMode: AnSMund an den Clients modellierter Port zur Übertragung von Soll-/Ist-Zuständen des Leistungs- und Kommunikationsmodus.
- Port
- Beziehungen, Assoziationen & Datenflüsse:
SM↔COM: Bidirektionale Abhängigkeit (gestrichelte Linie mit Pfeilen an beiden Enden). Austausch von aggregiertenClient IDs(1:n-Menge) und dem zugehörigen GruppenmodusApplicationPowerMode.COM↔Active Client [1..3]: Bidirektionale Abhängigkeiten (gestrichelte Pfeile). 1:1-Zuordnung je Client über die individuelleClient IDzur individuellen Signalisierung und Rückmeldung desApplicationPowerMode.
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Top-Down-Modussteuerung (SM → COM → Clients):
- Trigger: State Management fordert einen Zustandswechsel für eine Applikationsgruppe an (z. B. Übergang in einen reduzierten Betriebsmodus / Suspend / Standby).
- Gruppenauflösung:
SMadressiert die Anforderung überCOMfür die Menge der zugeordnetenClient IDs. - Verteilung:
COMdispatcht dieApplicationPowerMode-Änderung parallel oder sequenziell an die registrierten Endpunkte (Active Client 1..3) unter Verwendung der jeweiligenClient ID.
- Bottom-Up-Quittierung & Registrierung (Clients → COM → SM):
- Client-Registrierung: Clients melden sich bei der Initialisierung mit ihrer eindeutigen
Client IDan der Kommunikationsgruppe inCOMan. - Statusquittung: Jeder Client bestätigt das Erreichen des angeforderten
ApplicationPowerModeasynchron anCOM. - Aggregation:
COMkonsolidiert die Rückmeldungen der einzelnenClient IDsund meldet den aggregierten Gruppenstatus anSMzurück.
- Client-Registrierung: Clients melden sich bei der Initialisierung mit ihrer eindeutigen
- Interaktionscharakter: Asynchrone Interprozess-Kommunikation (IPC / Skeleton-Proxy-Mechanismen), entkoppelt von synchronen blockierenden Aufrufen.
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Architekturmuster & Entkopplung: Applikationsentwickler implementieren keine proprietären SM-Steuerkanäle. Die Steuerung von Kommunikationsbereitschaft und Power-Modes erfolgt über standardisierte Middleware-Events/Zustände der Plattform.
- Status des Diagramms (
cmp Later/ EXP-Dokument): Als Bestandteil eines „Explanation“-Dokuments (EXP_ARAComAPI) und gekennzeichnet mitcmp Laterbesitzt das Schaubild informativen, designleitenden Charakter und definiert keine bindenden SWS-Anforderungen (keine expliziten SWS-Item-IDs). - Identifikatoren-Management (
Client ID): Für Middleware- und Integrationsentwickler erfordert dieses Muster eine konsistente Zuweisung deterministischerClient IDsüber die Bereitstellungsbeschreibungen (Execution Manifest / Service Instance Manifest). - Fehlerbehandlung: Implementierungen des Aggregators in
COMmüssen Timeouts und Deadlock-Strategien vorsehen (z. B. wenn einActive Clientnicht auf dieApplicationPowerMode-Umschaltung reagiert), um eine Blockade des gesamten SM-Zustandsübergangs zu verhindern.