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AUTOSAR_SWS_UpdateAndConfigurationManagement FIG-d997a8c05b27c713 919 × 688 px 2 Release(s)

Figure 10.1: Sequence diagram showing the update process

SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck: d997a8c05b27c71300954ab4328a75e357864e946297d4539a0ebbaa64f135ff
✦ KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-description@2 · erstellt am 2026-10-07

1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext

  • Diagrammtyp: UML-2.x-Sequenzdiagramm (Interaktionsübersicht / High-Level Sequence Diagram mit ref-Interaktionsreferenzen).
  • Architektur-Kontext: AUTOSAR Adaptive Platform (AP), Functional Cluster Update and Configuration Management (UCM).
  • Technischer Zweck: Definition des standardisierten, dreiphasigen Makro-Ablaufs für Software-Aktualisierungen (OTA oder über standardisierte Fahrzeugdiagnose wie DoIP/UDS) auf einer Adaptive Machine. Es kapselt die Interaktion zwischen der auslösenden Applikation und dem UCM-Kernservice.

2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen

  • Lebenslinien & Akteure:
    • Diagnostic Application (OEM specific): Service Consumer (Client). Repräsentiert die applikative Instanz, welche die Software-Aktualisierung steuert (z. B. OEM-spezifischer OTA-Client-Daemon oder Diagnosetester-Adapter).
    • :UCM mit Stereotyp «ServiceProvider»: Service Provider. Die Kerninstanz des UCM-Clusters (C++-Namespace ara::ucm), die als Service-Server über ara::com standardisierte Schnittstellen bereitstellt (vorrangig ara::ucm::pkgmgr::PackageManagement).
  • Strukturierte Interaktionselemente (ref Interaction Use Frames):
    • Data transmission: Kapselt das Session-Handling und den blockweisen Transport des Software-Pakets (.swp) in den persistenten Speicher des UCM.
    • Processing: Kapselt die Integritäts-/Authentizitätsprüfung, Manifest-Validierung, Abhängigkeitsanalyse und Vorinstallation/Dekomprimierung.
    • Activation: Kapselt die koordinierte Umschaltung auf den neuen Softwarestand unter Einbindung von State Management (ara::sm) und Execution Management (ara::exec).

3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf

Der Prozess erzwingt eine strikt sequentielle Pipeline:

  1. Phase 1: ref Data transmission (Datenübertragung)
    • Start: Client initiiert die Übertragung via TransferStart(); UCM allokiert Speicher und liefert ein TransferId-Handle zurück.
    • Transfer: Iterative Übertragung von Datenblöcken über TransferData(TransferId, DataBlock).
    • Ende: Validierung der empfangenen Blockanzahl und Abschluss via TransferExit(TransferId).
  2. Phase 2: ref Processing (Verarbeitung)
    • Trigger: Client ruft ProcessSwPackage(TransferId) auf.
    • Ablauf: Asynchrone Abarbeitung im UCM. UCM prüft kryptografische Signaturen, Zertifikatsketten, Hardware-/Software-Kompatibilität sowie Zielabhängigkeiten (SoftwareCluster).
    • Monitoring: Client pollt den Verarbeitungsfortschritt über GetSwProcessProgress(TransferId).
  3. Phase 3: ref Activation (Aktivierung)
    • Trigger: Aufruf von Activate().
    • Ablauf: UCM wechselt in den Zustand ACTIVATING und fordert über ara::sm die Umschaltung der Funktionsgruppe/des Systems an (z. B. A/B-Partitions-Swap, gezielter Prozess-Restart via ara::exec).
    • Abschluss/Rollback: Verifikation des Neuanlaufs; bei Erfolg finaler Abschluss via Finish(), bei Verifikationsfehlern Initiierung eines Fallbacks via Rollback().
  • Abbruch- und Fehlerpfade: Ein Scheitern in Phase 1 oder 2 führt über TransferExit() bzw. RevertProcessSwPackage() zur Freigabe allokierter Ressourcen, ohne die aktuell laufende Softwarekonfiguration zu korrumpieren.

4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise

  • API-Vertrag (ara::ucm::pkgmgr::PackageManagement): Methodenaufrufe unterliegen strikten Vorbedingungen. Ein Methodenaufruf aus Activation scheitert mit Fehlern wie PackageManagementErrorDomain::kNotProcessed oder kInvalidPackageManifest, wenn Processing nicht erfolgreich abgeschlossen wurde.
  • Entkopplung & Background-Updates: Durch die Trennung von Data transmission / Processing und Activation kann das Herunterladen und Verifizieren vollständig im Hintergrund während des regulären Fahrzeugbetriebs erfolgen. Die eigentliche Activation erfordert in der Regel ein sicheres Wartungsfenster (Safe State).
  • Zustandsmodell-Konformität: Entwickler von OEM Diagnostic Applications müssen die UCM-Zustandsmaschine beachten (IDLE → TRANSFERRING → PROCESSING → READY_FOR_ACTIVATION → ACTIVATING → ACTIVATED).
  • Asynchrone Schnittstellen: Sämtliche zeitintensiven Methodenaufrufe sind in der C++-API typischerweise über ara::core::Future abgebildet, um Blockaden des Client-Threads zu verhindern.

Versionsvergleich KI-generiert · gemini-3.8-flash (via agy)

R22-11 → R23-11 redaktionell Nachfolger: FIG-44a3c181dc1bba25
  • ServiceProvider-Lebenslinie: Benennung von :UCM zu :PackageManagement geändert.
  • Diagrammrahmen: Äußerer Interaktionsrahmen sd Update entfernt.

Zugeordnete Anforderungen

Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.

Aus dem Dokument extrahierter Text & Kontext

Beschriftungen im Schaubild:

sd Update | Diagnostic Application (OEM | specific) | «ServiceProvider» | :UCM | ref Data transmission | ref Processing | ref Activation

Vorkommen in AUTOSAR-Releases (3)

Release Dokument Seite Nr. Bildunterschrift im Dokument
R21-11 AUTOSAR_SWS_UpdateAndConfigurationManagement S. 111 10.1 Figure 10.1: Sequence diagram showing the update process
R21-11 AUTOSAR_SWS_UpdateAndConfigurationManagement S. 111 10.1 Figure 10.1: Sequence diagram showing the update process
R22-11 AUTOSAR_SWS_UpdateAndConfigurationManagement S. 122 10.1 Figure 10.1: Sequence diagram showing the update process