AUTOSAR_AP_SWS_Cryptography
FIG-db4a5826b5bee4f8
932 × 325 px
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Figure 7.2: Interaction with IAM
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-series@1 · erstellt am 2026-10-08
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Klassifikation: Sequenzdiagramm (kombiniert mit statischer Komponenten-/Lifeline-Struktur).
- Technischer Zweck: Spezifikation des Autorisierungs- und Zugriffssteuerungsablaufs (Access Control Workflow) beim Zugriff einer Adaptive Application (AA) auf persistente kryptografische Schlüssel. Es definiert die Rollenteilung zwischen Identity and Access Management (IAM) als Policy Decision Point (PDP) und dem Key Storage Provider (KSP) als Policy Enforcement Point (PEP) innerhalb des Cryptography-Subsystems (
ara::crypto).
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
- Adaptive Application (with linked Crypto Lib):
- Ausführender Prozess im User-Space, der gegen die C++-Schnittstellen von
ara::cryptolinkt. - Trägt applikationsspezifische IAM-Capabilities (im Execution/Application Manifest deklariert).
- Ausführender Prozess im User-Space, der gegen die C++-Schnittstellen von
- Functional unit of Key Storage Provider:
- Funktionale Kernkomponente des Key Storage Providers (KSP, üblicherweise innerhalb des Crypto-Daemons oder eines geschützten Systemdienstes).
- Verwaltet logische und physische Key-Slots und setzt Zugriffsentscheidungen durch (PEP).
- IAM unit of Key Storage Provider:
- IAM-Bewertungseinheit (PDP, Bindung an
ara::iam), die Zugriffspolicies (Key Access Rulesets aus dem Deployment-Manifest) verwaltet und evaluiert.
- IAM-Bewertungseinheit (PDP, Bindung an
- Schnittstellen & Kanäle:
- Kommunikationskanal AA ↔ KSP: IPC-Grenze zur Übermittlung von Slot-Anfragen und Handle-Rückgaben.
- Interner Schnittstellenpfad KSP ↔ IAM: Synchroner Kontrollfluss zur Autorisierungsprüfung basierend auf Prozessattributen und Slot-Identifikatoren.
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Access Request (AA → KSP):
- Die Applikation fordert Zugriff auf einen definierten Key Slot an (Aufruf von
KeyStorageProvider::OpenKeySlot()o. ä.).
- Die Applikation fordert Zugriff auf einen definierten Key Slot an (Aufruf von
- Policy Evaluation Query (KSP → IAM):
- Die funktionale KSP-Einheit ermittelt die verifizierte Prozessidentität der AA (z. B. UID/PID bzw. Security Token via OS-IPC) und übermittelt
Key Slot ID+ Identitätsmerkmale an die IAM-Einheit.
- Die funktionale KSP-Einheit ermittelt die verifizierte Prozessidentität der AA (z. B. UID/PID bzw. Security Token via OS-IPC) und übermittelt
- Access Control Decision (IAM → KSP):
- Die IAM-Einheit gleicht die Identität und Capabilities der AA gegen die hinterlegten Zugriffsregeln (Policies / Ruleset) für den angeforderten Key Slot ab (z. B. Read, Write, Erase).
- Rückgabe des Autorisierungsentscheids (
Grant/Deny) an den KSP.
- Handle Provisioning (KSP → AA):
- Access granted: KSP instanziiert bzw. kapselt die Ressource und liefert ein valides Container-Handle (
KeySlot::Uptr) an die AA zurück. - Access denied: KSP verwirft die Anfrage und gibt ein Null-Handle bzw. einen entsprechenden Fehlercode zurück.
- Access granted: KSP instanziiert bzw. kapselt die Ressource und liefert ein valides Container-Handle (
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Fehlerbehandlung im Applikationscode: Aufrufe zur Slot-Öffnung liefern
ara::core::Result<KeySlot::Uptr>. Applikationsentwickler müssen Zugriffsverweigerungen explizit überara::crypto::SecurityErrc::kAccessViolationbzw.kPermissionDeniedabfangen; ein ungeprüftes Dereferenzieren führt zum Absturz (nullptr). - Manifest-Konfiguration: Zugriffsrechte sind statisch über AUTOSAR-Modellierungsmanifeste festzulegen:
- Crypto Service Certificate/Key Slot Deployment: Definition der Ziel-Slots und deren Zugriffsmodi.
- IAM Access Rule Profile / Execution Manifest: Explizite Zuweisung der IAM-Capabilities an die Executable der AA. Fehlt die Manifest-Zuordnung, blockiert IAM den Zugriff per Default (Deny by Default).
- Stack- & Plattform-Implementierung: Die Integrität der AA-Identität darf nicht auf Parametern der Applikationsebene basieren. Die funktionale KSP-Einheit muss die Identitätsinformationen zwingend über vertrauenswürdige OS-/IPC-Mechanismen (z. B. Peer-Credentials über UNIX Domain Sockets) auflösen, um Privilegienerweiterungen zu verhindern.
Zugeordnete Anforderungen
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