AUTOSAR_EXP_SWArchitecture
FIG-dd6653bb731d19b1
545 × 212 px
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Figure 11.5: Scenario: Reject Trigger Input
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-description@2 · erstellt am 2026-10-07
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Diagrammtyp: UML-Sequenzdiagramm (Interaktionsdiagramm).
- Technischer Zweck: Spezifikation eines Negativ-/Alternativ-Szenarios bei der Zustandssteuerung in der AUTOSAR Adaptive Platform (AP R22-11). Dargestellt wird das Verwerfen bzw. Nichthandeln auf einen eingehenden Trigger-Wert (Reject Trigger Input) durch das State Management (SM).
- Funktionale Einordnung: Verortet im Functional Cluster State Management (SM) im Zusammenspiel mit einer Adaptive Application (AA). Das Diagramm illustriert die Entkopplung von externer Trigger-Anforderung und tatsächlicher Funktionsgruppen-Zustandsänderung (Function Group State Transition): Neue Trigger-Daten führen nicht zwangsläufig zu einem Zustandsübergang, wenn die interne Arbitrierungslogik ermittelt, dass der Zielzustand dem Ist-Zustand entspricht.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
- Akteure / Lebenslinien:
app: Adaptive Application: Anwendungsinstanz im User Space / POSIX-Prozesskontext, die als Service-Consumer auftritt.:State Management: Instanz des Functional Clusters der Plattform mit Stereotyp«aapFunctionalCluster»(Core Infrastructure Component).
- Schnittstellen & Service-Elemente:
TriggerIn_{StateGroup}(bzw.TriggerInOut_{StateGroup}): Service Interface (ara::com), über das Applikationen Zustandsanforderungen oder Umgebungsbedingungen an das State Management übermitteln.TriggerIn_{StateGroup}::Set(value): Setter-Methode einesara::com::Field(oder generischer Method-Call) zur Modifikation des Input-Werts für die spezifizierte State Group.
- Interne Funktionen & Constraints:
determineDesiredFGState(): desiredState: Interne Arbitrierungs- und Regellogik des State Management zur Ermittlung des geforderten Zustands (desiredState) aller betroffenen Function Groups (FG).{desiredState = currentState}: UML-Constraint / Notiz, welche die Guard-Bedingung beschreibt: Der ermittelte Sollzustand ist identisch mit dem aktuellen System-/Function-Group-Zustand.
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Trigger-Aufruf: Die
Adaptive ApplicationruftTriggerIn_{StateGroup}::Set(value)synchron oder über ara::com Future-basiert auf, um einen neuen Eingangswert an das State Management zu übermitteln. - Interne Zustandsevaluation: Das State Management führt einen internen Selbstaufruf
determineDesiredFGState(): desiredStateaus. Anhand konfigurierter State-Machine-Regeln, Abhängigkeiten und Prioritäten wird der resultierende Zielzustand berechnet. - Abbruchbedingung / Verwerfung:
- Die Auswertung ergibt die Bedingung
{desiredState = currentState}. - Konsequenz: Die Transition wird verworfen. Es erfolgt keine Interaktion mit dem Cluster Execution Management (
ara::exec::FunctionGroupStateControl) und kein Request für einen Prozesswechsel. Der Aufruf terminiert ohne weitere Plattform-Aktionen.
- Die Auswertung ergibt die Bedingung
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- API-Vertrag (ara::com & State Management):
- Der erfolgreiche Aufruf von
Set(value)an einemTriggerIn-Interface bestätigt ausschließlich die Entgegennahme des Trigger-Inputs durch das State Management, nicht den Vollzug oder die Initiierung eines Zustandswechsels. - Ein Aufrufer darf keine impliziten Annahmen über resultierende Prozesslebenszyklen oder Function-Group-Zustände aus dem Setter-Return ableiten.
- Der erfolgreiche Aufruf von
- Applikations-Design:
- Statusrückmeldungen müssen asynchron über dedizierte Notifier (z. B.
TriggerOut_{StateGroup}oder Feld-Events) überwacht werden, falls die Applikation auf die tatsächliche Bestätigung des Systemzustands angewiesen ist.
- Statusrückmeldungen müssen asynchron über dedizierte Notifier (z. B.
- Entwicklung des State Management:
- Die Logik in
determineDesiredFGState()muss idempotent sein: Identische Zielzustände dürfen keine redundanten IPC-Aufrufe an das Execution Management auslösen, um unnötigen Prozess-Jitter und Overhead zu vermeiden.
- Die Logik in
Zugeordnete Anforderungen
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