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AUTOSAR_SWS_PWMDriver FIG-dd99542ceb7058f4 707 × 595 px 3 Release(s)

Figure 1: PWM signal description

SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck: dd99542ceb7058f4604270d6c1cb76070fb02b53d78e8fc7bc678e0695b6dc79
✦ KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-description@2 · erstellt am 2026-10-07

1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext

  • Klassifikation: Signalverlaufs- / Timing-Diagramm (Hardware-Signalcharakteristik im Zeitbereich).
  • Architektur-Kontext: AUTOSAR Classic Platform, Microcontroller Abstraction Layer (MCAL), Modul Pwm (PWM-Treiber, SWS PWMDriver).
  • Funktionaler Zweck: Normative Definition der elementaren Signalparameter (Period, Duty Cycle, Polarity) für PWM-Kanäle zur Vermeidung von hardware- bzw. herstellerspezifischen Fehlinterpretationen bezüglich aktiver Phasenlage und Tastverhältnis.

2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen

  • Konfigurationsparameter (BSW / Ecuc):
    • PwmPolarity: Definiert den logischen Startpegel des Ausgangssignals zu Beginn jeder Periode (PWM_HIGH oder PWM_LOW).
    • PwmPeriodDefault: Konfigurierter Standardwert für die Signalperiodendauer (T_period).
    • PwmDutycycleDefault: Konfiguriertes Standard-Tastverhältnis zum Startzeitpunkt.
  • Datentypen & Schnittstellen-Entitäten:
    • Pwm_ChannelType: Numerische Kanal-Identifikation.
    • Pwm_PeriodType: Takt- bzw. Periodendauer (in Ticks oder Zeiteinheiten abhängig von der MCU-Clock-Konfiguration).
    • Pwm_DutyCycleType (uint16): Festkomma-Repräsentation des Tastverhältnisses, normiert auf den Bereich 0x0000 (0 %) bis 0x8000 (100 %).
  • Beziehungen:
    • Das Tastverhältnis (Duty Cycle) bezieht sich immer auf die Zeitspanne vom Periodenbeginn bis zum ersten Flankenwechsel innerhalb des Intervalls [0, Period].
    • Die Polarität entkoppelt den logischen Zustand („aktive Phase“) vom elektrischen Spannungspegel (High/Low).

3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf

  • Signalzyklus bei POLARITY = PWM_HIGH:
    1. Periodenstart (t = 0): Der Signalausgang wechselt deterministisch auf logisch HIGH.
    2. Tastverhältnis-Ende (t = t_duty): Flankenwechsel (Fallende Flanke) von HIGH auf LOW.
    3. Periodenende (t = T_period): Signal verbleibt auf LOW bis zum Zyklusende; automatischer Übergang zum nächsten Periodenstart mit steigender Flanke auf HIGH.
  • Signalzyklus bei POLARITY = PWM_LOW:
    1. Periodenstart (t = 0): Der Signalausgang wechselt deterministisch auf logisch LOW.
    2. Tastverhältnis-Ende (t = t_duty): Flankenwechsel (Steigende Flanke) von LOW auf HIGH.
    3. Periodenende (t = T_period): Signal verbleibt auf HIGH bis zum Zyklusende; automatischer Übergang zum nächsten Periodenstart mit fallender Flanke auf LOW.
  • Sonderzustände (Grenzwerte):
    • 0\ %\ Duty Cycle (0x0000): Signal nimmt während der gesamten Periode den invertierten Polaritätswert an (keine aktive Phase).
    • 100\ %\ Duty Cycle (0x8000): Signal verbleibt über die gesamte Periode auf dem durch Polarity vorgegebenen Pegel (kein Flankenwechsel).

4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise

  • MCAL-Treiber-Implementierung:
    • Hardware-Timer müssen zwingend auf Edge-Aligned PWM konfiguriert werden (AUTOSAR-Standardmodell setzt linksbündige Ausrichtung voraus, sofern Center-Aligned nicht explizit per MCAL-Erweiterung gekapselt wird).
    • Die Register-Vorladewerte (Shadow Registers / Compare Registers) müssen so berechnet werden, dass Flanken exakt bei $t_{\text{duty}} = \frac{\text{DutyCycle}}{0\text{x}8000} \cdot \text{Period}$ geschaltet werden.
  • API-Vertrag (Pwm_SetDutyCycle / Pwm_SetPeriodAndDuty):
    • Laufzeitmodifikationen des Duty Cycles dürfen keine Glitches auf den Ausgangs-Pins verursachen. Der Treiber muss die Pufferregister (Reload-Mechanismus am Periodenüberlauf / Underflow/Overflow-Interrupt) synchronisieren.
    • Unterscheidung zwischen PwmPolarity und PwmIdleState: Die Polarität steuert das Signalverhalten während der aktiven PWM-Generierung. Der IdleState definiert den Pin-Zustand nach Deaktivierung des Kanals via Pwm_DeInit() oder Pwm_SetOutputToIdle().
  • Hardware-Invertierung / Treiberstufen:
    • Entwickler von Treibern für Leistungsendstufen (z. B. Low-Side- vs. High-Side-Schalter) müssen die Hardware-Invertierung über den Parameter PwmPolarity im BSW-Generator matchen, damit ein Anstieg des logischen Duty Cycles zu einer proportionalen Leistungssteigerung am Aktor führt.

Versionsvergleich KI-generiert · gemini-3.8-flash (via agy)

R3.1.5 → R3.2.3, R4.0.3 → R4.1.3 keine inhaltliche Änderung Nachfolger: FIG-3b38ff653881e0b4

Keine inhaltlichen Änderungen erkennbar.

R3.2.3 → R4.0.3 keine inhaltliche Änderung Vorgänger: FIG-3b38ff653881e0b4

Keine inhaltlichen Änderungen erkennbar.

Zugeordnete Anforderungen

Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.

Vorkommen in AUTOSAR-Releases (3)

Release Dokument Seite Nr. Bildunterschrift im Dokument
R3.0.7 AUTOSAR_SWS_PWM_Driver S. 6 1 Figure 1: PWM signal description
R3.1.5 AUTOSAR_SWS_PWM_Driver S. 6 1 Figure 1: PWM signal description
R4.0.3 AUTOSAR_SWS_PWMDriver S. 6 1 Figure 1: PWM signal description