AUTOSAR_AP_SWS_SafeHardwareAcceleration
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Figure 7.1: High Level Design of Safe Hardware Acceleration in an Adaptive Platform
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-description@2 · erstellt am 2026-10-07
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Klassifikation: Architekturelles Schichten- und Blockdiagramm (High-Level Design / Layered Component Model) gemäß AUTOSAR Adaptive Platform (AP).
- Technischer Zweck: Darstellung der Integration des Functional Clusters Safe Hardware Acceleration (
ara::shwa) in die Schichtenarchitektur der AUTOSAR Adaptive Platform zur sicheren, parallelen Auslagerung von Rechenoperationen auf dedizierte Hardware-Beschleuniger (GPU, NPU, DSP, FPGA). - Funktionale Einordnung: Entkopplung der Applikationslogik von plattform- und herstellerspezifischen Beschleunigertreibern über standardisierte
ara::shwa-APIs bei gleichzeitiger Verknüpfung mit sicherheitsrelevanten Plattformdiensten zur Laufzeitüberwachung.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
- Application Layer:
Adaptive application: Anwender- oder Middleware-Prozess, der hardwarebeschleunigte Berechnungen anfordert und parallel ausführt.
- Adaptive Platform (Middleware / Functional Clusters):
ara::shwa(Standardisiertes Interface): Formale C++-API des Functional Clusters für Queue-, Buffer- und Device-Management.ara::shwa implementation(Cluster-Backend): Plattform- und architecturespezifische Implementierung des SHWA-Stacks; realisiert dasara::shwa-Interface (gekennzeichnet durch Generalisierungs-/Realisierungspfeil aufara::shwa).ara::phm(Platform Health Management): Überwachung von Lebendigkeit, Kontrollfluss und Ausführungsfristen (Alive/Deadline/Logical Supervision) der ausgelagerten Tasks.ara::sm(State Management): Steuerung von System- und Funktionszuständen (z. B. Aktivierung/Deaktivierung bestimmter Beschleunigerpfade in Degradationsmodi).ara::exec(Execution Management): Prozesslebenszyklus, Ressourcenzuordnung und Determinismus....: Repräsentiert weitere funktionale Cluster (z. B.ara::core,ara::com,ara::log).
- Unterlagerte System- & Hardware-Ebene:
OS (POSIX)&Hardware: Standard-Host-Betriebssystem-Kernel (POSIX-Schnittstelle) und Host-CPU-Plattform.Driver&Hardware Accelerator: Proprietäre Kernel-/Userspace-Treiber sowie die physische Beschleunigungshardware (z. B. PCIe/SoC-integrierte AI-Engines, Graphikeinheiten).
- Schnittstellen & Kopplungen:
- Bidirektionaler Pfeil
Adaptive application↔ara::shwa: API-Aufrufe (Enqueue, Synchronisation) und Event-/Status-Rückmeldungen. - Bidirektionaler Pfeil
Adaptive application↔[ara::phm, ara::sm, ara::exec]: Melden von Checkpoints an PHM, Zustandsabfragen an SM, Lifecycle-Bindung an Execution Management. - Gerichteter Realisierungspfeil
ara::shwa implementation→ara::shwa: Das herstellerspezifische Backend implementiert die Spezifikationsvorgaben der standardisierten Schnittstelle. - Bidirektionaler Pfeil
ara::shwa implementation↔Driver: Interaktion der Laufzeitumgebung mit dem Gerätetreiber (Memory-Mapped I/O, DMA-Transfer-Setup, Interrupt-/Event-Handling, Queue-Submission).
- Bidirektionaler Pfeil
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Initialisierung & Device-Discovery:
- Start der Applikation über
ara::exec. - Initialisierung des
ara::shwa-Kontexts; Enumeration verfügbarer Beschleuniger-Devices und Zuordnung der Treiber-Endpoints viaara::shwa implementation.
- Start der Applikation über
- Task-Submission & Puffer-Handling:
- Allokation/Binding von Eingangs- und Ausgangs-Buffern über
ara::shwa. - Asynchrones Einreihen (Enqueue) von Rechenbefehlen/Kerneln in Task-Queues.
- Das Backend delegiert die Jobs an den herstellerspezifischen
Driver, welcher den DMA-Transfer initiiert und die Beschleunigerkerne triggert.
- Allokation/Binding von Eingangs- und Ausgangs-Buffern über
- Sicherheitsüberwachung & Synchronisation (PHM-Interaktion):
- Vor/während/nach der Beschleunigung meldet die Applikation (oder Middleware) Checkpoints an
ara::phm. - Tritt ein Timeout, Deadlock oder Treiberfehler im Beschleuniger auf, detektiert
ara::phmdie Fristverletzung und initiiert viaara::smWiederherstellungs- oder Notlauf-Mechanismen (Fail-Safe/Fail-Operational).
- Vor/während/nach der Beschleunigung meldet die Applikation (oder Middleware) Checkpoints an
- Rückführung & Completion:
- Benachrichtigung der Applikation über Task-Beendigung (z. B. via asynchrone Callbacks, Futures oder Polling) und Validierung der Ergebnisdaten.
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Für Applikations-Entwickler:
- Direkte Zugriffe auf Hardwarebeschleuniger-Treiber (z. B. rohe
ioctl-, CUDA- oder OpenCL-Syscalls) verletzen das Schichtenmodell. Interaktionen müssen strikt über die standardisierteara::shwa-API abgewickelt werden, um Portabilität zwischen SoCs zu wahren. - Funktionale Sicherheit (ASIL): Die Nutzung von Beschleunigern ist erst in Kombination mit
ara::phmnormkonform. Deadlines und Execution-Budgets hardwarebeschleunigter Aufgaben müssen explizit überwacht werden.
- Direkte Zugriffe auf Hardwarebeschleuniger-Treiber (z. B. rohe
- Für Plattform- & Treiber-Entwickler (BSP/Stack):
- Das
ara::shwa implementation-Modul muss Hardwarefehler, Memory-Protection-Verletzungen (IOMMU/SMMU) und Treiber-Timeouts abfangen und deterministisch als standardisierteara::core::Result-Fehlercodes nach oben propagieren. - Zero-Copy-Memory-Sharing zwischen Host-POSIX-RAM und Beschleuniger-Speicherbereichen muss durch die Treiberanbindung des Backends sichergestellt werden, ohne die Speichertrennung anderer Applikationen zu kompromittieren.
- Das
Zugeordnete Anforderungen
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