AUTOSAR_AP_TPS_ManifestSpecification
FIG-e18e448a8cce7757
320 × 185 px
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Figure 4.60: Specification of the FirewallStateSwitchInterface
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-series@1 · erstellt am 2026-10-08
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Diagrammtyp: UML-Klassendiagramm / Metamodell-Ausschnitt (AUTOSAR M2 Metamodel) aus der Spezifikation
AUTOSAR_TPS_ManifestSpecification(Release R22-11). - Architektur-Einordnung: AUTOSAR Adaptive Platform (AP), Teildomäne Security, Network Management und Mode Management.
- Technischer Zweck: Modellierung der Schnittstelle
FirewallStateSwitchInterfaceim Software- und Manifest-Design. Sie dient der formalen Kapselung und Bereitstellung von Zustandsautomaten (State Machines) zur dynamischen Umschaltung von Firewall-Zuständen (z. B. Filterregeln, Sicherheitszonen, Betriebsmodi wie Default-Deny, Diagnostic, Operational) über standardisierte Port-basierte Interaktion.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
FirewallStateSwitchInterface:- Generalisierung / Basisklasse:
PortInterface(im Diagrammkopf kursiv annotiert). Spezialisiertes Interface für die Service- und Prozesskommunikation im Adaptive-Manifest. - Rolle: Container für zustandsbehaftete Firewall-Steuerungen auf Software-Architekturebene.
- Generalisierung / Basisklasse:
ModeDeclarationGroupPrototype:- Klassifikation / Stereotyp:
«AtpPrototype»(AUTOSAR Template Profile Prototype Pattern). - Rolle: Instanziiert eine
ModeDeclarationGroup, welche die diskreten Zustände/Modi (z. B.BLOCKED,RESTRICTED,FULL_ACCESS) eines Firewall-Zustandsautomaten deklariert.
- Klassifikation / Stereotyp:
- Beziehung & Kardinalität:
- Komposition: Strenge Werteaggregation (ausgefüllte Raute an
FirewallStateSwitchInterface). Die Lebensdauer der Prototypes ist an das Interface gebunden. - Rollenname:
+firewallStateMachine(Sichtbarkeit: public). - Multiplizität:
0..*. EinFirewallStateSwitchInterfacekann keine, eine oder mehrere unabhängige Firewall-Zustandsautomaten aggregieren (z. B. getrennte Automaten für Interface-Zonen: Cellular, Ethernet-Backbone, Diagnostics).
- Komposition: Strenge Werteaggregation (ausgefüllte Raute an
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Trigger: Zustandsänderungen werden durch autorisierte funktionale Einheiten initiiert (typischerweise State Management
ara::sm/ State Client oder ein Security Management Modul). - Interaktionsmuster (AP-Moduswechsel):
- Mode Switch Request: Der Mode-Requester stößt einen Zustandswechsel über den typisierten Port an (
SetState/ Switch-Trigger). - Asynchrone Abarbeitung: Der Moduswechsel wird asynchron über
ara::core::Future/Promise-Muster oder Ereignisnotifikation vollzogen. - Regel-Commit: Der zuständige Plattform-Service (z. B. Firewall Daemon, der Linux-Kernel-Netfilter/nftables/eBPF verwaltet) lädt und aktiviert das dem Zielmodus zugeordnete Regelsatz-Paket.
- Quittierung / Acknowledge: Nach erfolgreicher atomarer Aktivierung des Filtersatzes im Stack wechselt die Mode-Machine in den neuen Status.
- Mode Switch Request: Der Mode-Requester stößt einen Zustandswechsel über den typisierten Port an (
- Fehlerpfade & Abbruch:
- Schlägt das Laden eines Regelsatzes fehl (z. B. Inkonsistenz, Speicherengpass), verbleibt das System im definierten sicheren Zustand (Fail-Secure / Default-Block) und meldet eine Violation über Security Events / IdsM bzw. Platform Health Management (
ara::phm).
- Schlägt das Laden eines Regelsatzes fehl (z. B. Inkonsistenz, Speicherengpass), verbleibt das System im definierten sicheren Zustand (Fail-Secure / Default-Block) und meldet eine Violation über Security Events / IdsM bzw. Platform Health Management (
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Manifest-Modellierung (ARXML):
- Zuordnung im Execution- / Service-Instance-Manifest: Ein
ProvidedPortPrototypeoderRequiredPortPrototypeeines Software-Komponenten-Typs mussFirewallStateSwitchInterfacereferenzieren. - Jeder
ModeDeclarationGroupPrototypeunter+firewallStateMachinemuss zwingend auf eine gültigeModeDeclarationGroupzeigen (Konsistenzprüfung gem.TPS_MANI_03295&TPS_MANI_03321).
- Zuordnung im Execution- / Service-Instance-Manifest: Ein
- Multi-State-Machine-Design:
- Bei Kardinalität
> 1(mehrerefirewallStateMachine-Einträge) müssen Entwickler orthogonale Zustandsräume definieren, um Race Conditions oder widersprüchliche IP-Filterregeln zwischen den Sub-Automaten auszuschließen.
- Bei Kardinalität
- IAM & Zugriffsbeschränkungen:
- Ports, die auf
FirewallStateSwitchInterfacebasieren, müssen per Identity and Access Management (IAM) strikt geschützt werden. Unprivilegierten Applikationen darf kein schreibender Port-Zugriff gewährt werden, da Manipulationen an der Firewall State Machine die Fahrzeug-Netzwerksicherheit kompromittieren.
- Ports, die auf
- Generator-Vertrag:
- Der Codegenerator leitet aus diesem Metamodell-Element die typisierten Port-Klassen bzw. Skeleton/Proxy-Strukturen ab, über welche die Mode-Deklarationen C++-seitig als Enums/Zustandstypen bereitgestellt werden.
Zugeordnete Anforderungen
Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.