AUTOSAR_SWS_Cryptography
FIG-e9f8d5a94d25edde
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Figure 7.7: Key deployment
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-series@1 · erstellt am 2026-10-08
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Klassifikation: AUTOSAR M2-Metamodell (UML-Klassendiagramm) zur Spezifikation von Software-Architektur und Deployment-Artefakten (ARXML).
- Technischer Zweck & Einordnung: Spezifikation des Bereitstellungsmechanismus (Key Deployment) innerhalb des Functional Clusters Cryptography der AUTOSAR Adaptive Platform (AP, Release R20-11). Es definiert die strukturelle Entkopplung zwischen prozessunabhängigem Schnittstellenentwurf (
Application Design) und prozessgebundener Zielsystemkonfiguration (Deployment). Über typisierte Mapping-Klassen wird festgelegt, wie kryptografische Schlüssel-Slots (CryptoKeySlot) und Treiber-Instanzen (CryptoProvider) auf Betriebssystem-Prozesse (Process) und Anwendungs-Ports (RPortPrototype) abgebildet werden.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
Paket Application Design (Prozess- und plattformunabhängige Entwurfsebene)
PortInterface(«ARElement»,«AtpBlueprint»,«AtpBlueprintable»,«AtpType»): Abstrakte Basisklasse aller Schnittstellen.CryptoInterface: SpezialisiertPortInterface; abstrakter Anker für kryptografische Schnittstellen.CryptoKeySlotInterface: SpezialisiertCryptoInterface. Definiert die logischen Mindestanforderungen einer Applikation an einen Schlüsselspeicher. Attribute:allocateShadowCopy: Boolean [0..1]: Flag zur Allokation eines Schattenpuffers (ermöglicht atomare Updates / Rollbacks).cryptoAlgId: String [0..1]: Algorithmen-Identifikator, an den der Slot gebunden ist.cryptoObjectType: CryptoObjectTypeEnum [0..1]: Typ des Objekts (z. B. symmetrischer/asymmetrischer Schlüssel, Zertifikat).slotCapacity: PositiveInteger [0..1]: Maximale Nutzlastkapazität in Bytes.slotType: CryptoKeySlotTypeEnum [0..1]: Persistenzcharakteristik (z. B. flüchtig/RAM, nicht-flüchtig/NVM).
CryptoProviderInterface: SpezialisiertCryptoInterface. Schnittstelle für allgemeine kryptografische Operationen eines Providers.RPortPrototype(«AbstractRequiredPortPrototype»): Client-Port der Applikation.- Assoziation
+requiredInterface(0..1, Stereotyp«isOfType», Constraint{redefines atpType}) referenziertPortInterface.
- Assoziation
Paket Deployment (Instanziierungs- und Ausführungskontext, Execution/Service-Manifest)
Process(«AbstractExecutionContext»): Repräsentiert den OS-Prozesskontext mit AttributenfunctionClusterAffiliation: String [0..1],numberOfRestartAttempts: PositiveInteger [0..1],preMapping: Boolean [0..1].CryptoProvider(«Identifiable»): Repräsentiert die konkrete Implementierung/Instanz des Krypto-Stacks (z. B. HSM-Treiber, Software-Krypto-Engine).- Assoziation
+cryptoProviderDocumentation(0..1) zuDocumentation(«ARElement»).
- Assoziation
CryptoKeySlot(«Identifiable»): Konkrete physische/logische Speicherressource auf dem Zielsystem. Führt dieselben Konfigurationsattribute wie das Interface (allocateShadowCopy,cryptoAlgId,cryptoObjectType,slotCapacity,slotType).- Komposition:
CryptoProviderbesitzt0..*CryptoKeySlot(+keySlot, Stereotyp«atpSplitable»für die dateiübergreifende ARXML-Definition).
- Komposition:
CryptoKeySlotToPortPrototypeMapping(«UploadablePackageElement»): Bindeglied für Schlüsselspeicher.- Referenz
+process(0..1): Zielprozess. - Referenz
+keySlot(0..1): ZugeordneterCryptoKeySlot. - Instanz-Referenz
+portPrototype(«instanceRef»,0..1): VerknüpfterRPortPrototypeim Anwendungsmodell.
- Referenz
CryptoProviderToPortPrototypeMapping(«UploadablePackageElement»): Bindeglied für Krypto-Treiber.- Referenz
+process(0..1): Zielprozess. - Referenz
+cryptoProvider(0..1): ZugeordneterCryptoProvider. - Instanz-Referenz
+portPrototype(«instanceRef»,0..1): VerknüpfterRPortPrototypeim Anwendungsmodell.
- Referenz
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
Das Diagramm modelliert primär statische Manifest-Strukturen. Das resultierende dynamische Auflösungsverhalten zur Systemlaufzeit gestaltet sich wie folgt:
- Manifest-Resolution beim Prozess-Start:
Der Execution Management / Crypto Daemon parst das Execution- und Service-Instance-Manifest. Anhand von
CryptoKeySlotToPortPrototypeMappingwird ermittelt, welcher physischeCryptoKeySlotfür den jeweiligen OS-Prozesskontext reserviert ist. - Port-to-Slot-Binding (SWS_CRYPT_10000):
Wenn eine Applikation (
AdaptiveApplicationSwComponentType) über ihrenRPortPrototype(typisiert durchCryptoKeySlotInterface) auf Krypto-Funktionen zugreift, wird dieser Port transparent auf die gemappteCryptoKeySlot-Instanz im Host-System bzw. HSM aufgelöst. - Provider-Lookup über Key-Slot (SWS_CRYPT_10003):
Ruft die Applikation die API-Funktion zur Ermittlung des zugehörigen Providers auf (
MyProvider), traversiert der Crypto-Stack die Kompositionsbeziehung vomCryptoKeySlotzu dessen aggregierendemCryptoProvider. Die Zuordnung des Providers erfolgt implizit über den Key-Slot, ohne dass die Applikation hardwarenahe Provider-Instanznamen kennen muss.
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Gelockerte Kardinalitäten (R22-11): Die Multiplizitäten der Referenzen an
CryptoKeySlotToPortPrototypeMapping(+process,+keySlot,+portPrototype) undCryptoProviderToPortPrototypeMapping(+process,+cryptoProvider,+portPrototype) wurden von1auf0..1gelockert. - Modellierungsflexibilität: Die Lockerung ermöglicht eine inkrementelle ARXML-Erstellung und modulare Manifest-Verwaltung; Referenzen auf Prozess, Port oder Ressource können während früherer Entwicklungsschritte oder in Vorlagen zunächst ungebunden bleiben.
- Attribut-Konsistenz: Die Konfigurationsparameter (
cryptoAlgId,cryptoObjectType,slotCapacity,slotType,allocateShadowCopy) des logischenCryptoKeySlotInterfacemüssen mit den Merkmalen des im Deployment gebundenenCryptoKeySlotübereinstimmen. - Prozess-Isolation: Die optionale Prozessbindung (
process [0..1]) gestattet bei gesetzter Referenz weiterhin die prozessspezifische Isolation und Rechteprüfung auf Betriebssystemebene.
Zugeordnete Anforderungen
Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.