AUTOSAR_EXP_PlatformDesign
FIG-eaafff6040a5c83c
922 × 1031 px
2 Release(s)
Figure 13.1: Vehicle Update Architecture
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-description@2 · erstellt am 2026-10-07
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Klassifikation: UML-Komponentendiagramm / Deployment-Diagramm mit Schichtenarchitektur (AUTOSAR Adaptive Platform Execution Environments & Systemgrenzen).
- Technischer Zweck: Spezifikation der fahrzeugweiten Over-The-Air- (OTA) und Tester-basierten Update-Architektur (Vehicle Update Management) gemäß AUTOSAR Adaptive Platform (EXP_PlatformDesign, R21-11/R22-11).
- Funktionale Einordnung: Orchestrierung verteilter Software-Updates über heterogene Steuergeräte hinweg. Das Diagramm definiert das Zusammenspiel zwischen fahrzeugexternen Quellen (Cloud-Backend, Diagnosetester), fahrzeuginterner Koordination (
UCM Master), fahrzeugeigenen Zustands-/Fahrersicherheitsinstanzen (VSM,VDI), knotenlokalem Update-Management (UCM,SM,EM) sowie der Flash-Anbindung von Classic AUTOSAR ECUs über ISO 22900-2 (D-PDU API).
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
Externe Entitäten & Artefakte
- Backend: Cloud-Infrastruktur; liefert das Gesamt-Artefakt
«deployment...» VehiclePackageaus, welches einzelneSoftwarePackage AundSoftwarePackage Baggregiert («deploy»-Beziehung). - Diagnostic Client: Stationärer Diagnosetester (Werkstatttester); kann alternativ/ergänzend
SoftwarePackage Cüber einen fahrzeugseitigenDoIP socket(«optional») einbringen. - Driver Interface (from Actors): Physischer Fahrer/Bediener; interagiert mit der
Vehicle Driver Interface-Applikation (Einwilligung, Installationsbestätigung, Countdown).
Fahrzeuginterne Hardware- und Laufzeitumgebungen
Vehicle: Physische Fahrzeugbegrenzung.«device» ECU(Adaptive Platform ECU): Zentrales Steuergerät / HPC-Knoten.«executionEnvironment» Machine: Host-Betriebssystem / POSIX-Instanz.«executionEnvironment» Autosar Adaptive Application layer(Applikationsebene):OTA Client: Adaptive Application; terminiert die Backend-Verbindung viaBackend-Port, extrahiert dasVehiclePackageund übergibt es an denUCM MasterüberVehiclePackageManagement(«use»).Vehicle State Manager(VSM): Adaptive Application; prüft/garantiert Fahrzeugsicherheitszustände (z. B. Stillstand, Ladezustand, Parkbremse) und stellt Status viaVSM-Port überara::combereit («use»).Vehicle Driver Interface(VDI): Adaptive Application; Benutzeroberfläche zur Einholung von Fahrer-Zustimmungen; angebunden anUCM MasterviaVDI-Port überara::com(«use»).Flashing Adapter: Adaptive Application; Brücke zu Classic ECUs. KonsumiertPackageManagement(UCM Sub-Rolle) überara::comund spricht dieD-PDU API ISO22900-2an.Diagnostic Application: Adaptive Application zur Verarbeitung von Diagnose-Update-Pfaden über denDiagnostic Manager.
«executionEnvironment» AUTOSAR Adaptive Platform(Plattform-Dienste/Foundation):«service» UCM Master: Zentrale Orchestrierungsinstanz für das Fahrzeug-Update. Exponiert Services:VPM(VehiclePackageManagement): Interface fürOTA Client.VSM(VehicleStateManager): Schnittstelle zur Abfrage von Sicherheitsbedingungen.VDI(VehicleDriverApplication): Schnittstelle zur Fahrerinteraktion.UCM Sub: Steuerkanal zur Verteilung von Teilpaketen an lokale UCMs undFlashing Adapter.
«service» UCM(Update and Configuration Management - Subordinate): Knotenlokaler Dienst zur Installation, Aktivierung und Verifikation vonSoftwarePackagesauf der lokalen Machine; exponiertPackageManagement(ara::com).Diagnostic Manager(DM): Terminiert fahrzeugexterne Diagnoseverbindungen über denDoIP socket(ISO 13400) und bindet anPackageManagement/Diagnostic Applicationan.SM(State Management): EmpfängtUpdateRequestvom lokalenUCM; koordiniert Plattform-Zustandswechsel für Vorbereitung, Stoppen von Prozessen und Aktivierung.EM(Execution Management): Wird vonSMgesteuert (Zustandsübergänge, Start/Stopp von Prozessen/Manifesten).D-PDU API ISO22900-2: Plattformkomponente für standardisierte Diagnose- und Flashprotokolle; bindet überDoIP socket/ Feldbus an nachgelagerte Steuergeräte an.
«device» Classic AUTOSAR ECU: Peripheres Steuergerät; empfängt Binär-Updates/Flashdaten vomFlashing Adapterüber dieD-PDU API.
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Transfer & Ingestion (Asynchron):
- OTA-Pfad:
BackendtransferiertVehiclePackagean denOTA Client(«deploy»). DerOTA Clientruft Methoden desVehiclePackageManagement(VPM) amUCM Masterviaara::comauf. - Tester-Pfad:
Diagnostic Clientverbindet sich viaDoIP socketmit demDiagnostic Manager, welcher Update-Kommandos an diePackageManagement-Schnittstelle routet.
- OTA-Pfad:
- Sicherheits- & Zustandvalidierung (Gating):
UCM Masterfragt vor Entpacken und Weiterleitung überVDIdie Fahrerbestätigung ab (Vehicle Driver Interface).UCM Mastersynchronisiert und verifiziert die fahrzeugweiten Voraussetzungen (z. B. Standby, Fahrstufe P, Batterielevel) zyklisch oder ereignisgesteuert überVSM(Vehicle State Manager).
- Paketverteilung (Fächerung):
UCM Masterzerlegt dasVehiclePackagein gerätespezifische Pakete:- Lokale Pakete (
SoftwarePackage A/B) werden über die Service-SchnittstelleUCM Suban die lokaleUCM-Instanz viaPackageManagementübertragen. - Classic-ECU-Pakete werden an den
Flashing Adapterübergeben.
- Lokale Pakete (
- Lokale Koordination & Vorbereitung (Local Machine):
- Lokaler
UCMmeldetUpdateRequestanSM(State Management). SMinitiiert den Wechsel des Machine-States bzw. Function Groups überEM(Execution Management), um betroffene Applikationen kontrolliert zu terminieren oder in einen Update-Modus zu versetzen.
- Lokaler
- Klassisches Flashen (Classic ECU):
- Der
Flashing Adapterserialisiert/konvertiert die Daten und nutzt dieD-PDU API ISO22900-2, um das Flashen über Busse (DoIP, CAN, FlexRay) auf derClassic AUTOSAR ECUdurchzuführen.
- Der
- Aktivierung, Verifikation & Rollback:
- Nach erfolgreichem Schreiben triggert der
UCM Masterdie parallele Aktivierung. SMundEMstarten neue Software-Instanzen. Scheitert die Verifikation (Self-Tests), wird überUCMundUCM Masterein fahrzeugweites Rollback auf die vorherige Partitions-/Software-Revision veranlasst.
- Nach erfolgreichem Schreiben triggert der
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- UCM Master vs. UCM Standard-Spezifikation (SWS UCM):
- Entwickler müssen strikt zwischen
ara::ucm(knotenlokal, standardisierte C++-API für Paketinstallation) undUCM Master(fahrzeugweite Kampagnen-Logik) differenzieren. DerUCM Masterist ein Aggregator, der mehrere Subordinate-UCMs parallel steuert.
- Entwickler müssen strikt zwischen
- Service-Interfaces via
ara::com:VehiclePackageManagement,VehicleStateManagerundVehicleDriverApplicationsind serviceorientierte Schnittstellen. Service Discovery (via SOME/IP oder IPC) muss in den Execution-Manifesten für denUCM Masterund die korrespondierenden Applikationen (OTA Client,VSM,VDI) konsistent konfiguriert sein.
- State Management Interaction (
UpdateRequestContract):- Der lokale
UCMdarf Prozesse nicht direkt terminieren. Das Stoppen und Starten obliegt ausschließlich demEM, getriggert durchSM. Entwickler von Adaptive Applications müssen signalfest gegen SIGTERM/Graceful Shutdown sein, wenn das State Management sie im Zuge einesUpdateRequestherunterfährt.
- Der lokale
- Classic ECU Legacy-Integration via Flashing Adapter:
- Classic ECUs besitzen keinen Adaptive-Stack und keine UCM-Client-Bibliothek. Entwickler müssen im
Flashing Adapterproprietäre oder OEM-spezifische Flash-Bootloader-Sequenzen (UDS ISO 14229-1 Routinen wie$34 RequestDownload,$36 TransferData,$37 RequestTransferExit,$31 RoutineControl) über die D-PDU-API kapseln.
- Classic ECUs besitzen keinen Adaptive-Stack und keine UCM-Client-Bibliothek. Entwickler müssen im
- Vehicle Safety State Constraints:
- Fehlendes Signal-Feedback von
VSMblockiert dieUCM Master-Zustandsmaschine zwingend (keine unautorisierte Aktivierung während des Fahrbetriebs – ASIL-D-relevante Absicherung der Activation Phase).
- Fehlendes Signal-Feedback von
Zugeordnete Anforderungen
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