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AUTOSAR_AP_SWS_StateManagement FIG-ef83d46364f6a377 887 × 704 px 1 Release(s)

Figure 7.37: Start-up Sequence to Initial State or ContinueUpdate state

SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck: ef83d46364f6a3778b5ff497bdf7f69502ec9230dae0b51fad257ed5f4b850b7
✦ KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-series@1 · erstellt am 2026-10-08

1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext

  • Diagrammtyp: UML 2.x Sequenzdiagramm (Interaktionsdiagramm) mit Interaktionsrahmen (Startup) und kombiniertem Fragment (alt für bedingte Verzweigungen).
  • Architektur-Kontext: AUTOSAR Adaptive Platform (Release R24-11), Spezifikation AUTOSAR_AP_SWS_StateManagement (SM).
  • Funktionale Einordnung: Spezifiziert die deterministische Initialisierungs- und Anlaufsequenz des State-Management-Daemons (ara::sm) beim Booten der Adaptive Machine. Das Diagramm definiert das Laufzeitverhalten an der Schnittstelle zwischen Execution Management (ara::exec), Persistenz (ara::per), dem Update and Configuration Management (ara::ucm) sowie den serviceorientierten Kommunikationsschnittstellen (ara::com).

2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen

  • Lebenslinien & Stereotypen:
    • «API» ExecutionClient: Lokale C++-Klassenbibliothek (ara::exec::ExecutionClient), über die ein Prozess seinen Lebenszyklusstatus an das Execution Management meldet.
    • «Process» State Management: Der zentrale Adaptive-Core-Prozess zur Verwaltung von Systemzuständen, Function Groups und Regelausführungen.
    • «State Machine» Controller: Interne Steuerungsinstanz/Zustandsmaschine innerhalb des SM-Prozesses, zuständig für Transitionen und Abarbeitung von Aktionslisten.
    • «Service» StateMachineService: Bereitgestellte ara::com-Dienstschnittstelle (Service Interface / Skeleton) zur aktiven Zustandsbeeinflussung durch autorisierte Client-Applikationen (SMControlApplication).
    • «Service» StateMachineNotification: Bereitgestellte ara::com-Dienstschnittstelle (Field/Event-basiert) für Broadcasts und Statusbenachrichtigungen an externe Konsumenten.
  • Kardinalitäten & Beziehungen:
    • 1:1-Bindung zwischen State Management und internem Controller.
    • 1:n-Beziehung zu SMControlApplication-Clients über das Service-Interface StateMachineService.
    • Synchrone Methodenaufrufe prozessintern (start()), synchrone Interprozess-Meldung via API (Report()), asynchrone Service-Discovery-Veröffentlichung (offer()).

3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf

  1. Pre-Check (Update-Session-Abfrage):
    • SM führt prozessintern RetrieveUpdateSessionStatus() aus. Gemäß SWS_SM_00204 wird geprüft, ob im nicht-flüchtigen Speicher (Persistency) ein persistiertes Flag für eine aktive Update-Sitzung hinterlegt ist (z. B. nach einem UCM-gesteuerten Warmstart/Reboot).
  2. Lebenszyklus-Meldung:
    • SM ruft ExecutionClient::Report(kRunning) auf. Erst mit diesem Call gilt der Prozess gegenüber dem Execution Management als fehlerfrei gestartet.
  3. Verzweigung via alt-Fragment:
    • Zweig [Normal startup] (Regulärer Kalt-/Warmstart):
      • SM ruft Controller::start() auf.
      • Der Controller führt synchron die ActionItemList des Zustands Initial aus (Aktivierung der regulären Function-Group-Zustände).
      • Der Controller ruft offer() für StateMachineService und StateMachineNotification auf (SWS_SM_00618).
      • Rückkehr zum SM-Prozess; das System ist im regulären Betrieb.
    • Zweig [Startup during active update session] (Start bei laufendem UCM-Update):
      • SM ruft Controller::start(ContinueUpdate) auf (SWS_SM_00662).
      • Der Controller arbeitet die ActionItemList des Zustands ContinueUpdate ab. Hierbei werden ausschließlich essenzielle Plattform-Prozesse gestartet (insbesondere UCM, ara::per, minimale Kommunikationsstacks); Standard-Applikationen bleiben inaktiv.
      • Der Controller ruft offer() für StateMachineService und StateMachineNotification auf (SWS_SM_00618).
      • Schutzmechanismus/Verriegelung: Die funktionale Schnittstelle des Controllers ist blockiert. Externe Applikationen (SMControlApplication) können die Services via ara::com zwar abonnieren, Steuerungsanfragen (Method Calls) werden vom SM jedoch synchron mit dem Fehlercode kUpdateInProgress abgewiesen (SWS_SM_00663).
  4. Post-Condition:
    • Das State Management wechselt in den Dispatcher-Betrieb: Eingehende Events und Service-Requests werden angenommen und zugehörige ActionLists sequenziell abgearbeitet.

4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise

  • Plattform- & Stack-Entwickler:
    • SWS_SM_00204: Das Persistieren des Update-Status muss crash-sicher und transaktional sein. Tritt vor RetrieveUpdateSessionStatus() ein Power-Loss auf, muss der Zustand konsistent rekonstruierbar bleiben.
    • SWS_SM_00618: Services dürfen erst nach vollständiger Abarbeitung der systemspezifischen Initialisierungsaktionen via OfferService() freigegeben werden, um Race-Conditions mit früh anfragenden Clients zu verhindern.
    • Das Reporting von kRunning an den Execution Manager muss frühzeitig im Bootstrap erfolgen, um Watchdog-/Startup-Timeout-Reaktionen durch ara::exec zu vermeiden.
  • Applikations-Entwickler (SMControlApplication):
    • SWS_SM_00663 (API-Vertrag): Steuerungsapplikationen müssen explizit auf den Fehler kUpdateInProgress ausgelegt sein. Dieser Rückgabewert ist kein interner Systemfehler, sondern ein regulärer Zustand. Requests dürfen bei kUpdateInProgress nicht in unkontrollierte Retry-Schleifen verfallen, sondern müssen Back-off- bzw. Warte-Strategien implementieren.
  • System-Integratoren & Konfiguration (ARXML):
    • In der StateManagement-Modellierung müssen die States Initial und ContinueUpdate mit disjunkten ActionListen belegt werden.
    • Die ActionItemList für ContinueUpdate darf nur Function Groups starten, die für das UCM-Update zwingend erforderlich sind. Das Starten regulärer Applikationen in diesem Pfad verletzt die Update-Integrität und kann zu Ressourcenkonflikten führen.

Versionsvergleich KI-generiert · gemini-3.8-flash (via agy)

R24-11 → R25-11 keine inhaltliche Änderung Vorgänger: FIG-24f70a8a184207bb

Keine inhaltlichen Änderungen erkennbar.

Zugeordnete Anforderungen

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