AUTOSAR_AP_EXP_IdentityAndAccessManagement
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Figure 3.1: AUTOSAR IAM
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-description@2 · erstellt am 2026-10-07
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Klassifikation: Konzeptionelles Taxonomie- und Begriffsmodell (High-Level-Domänenmodell).
- Architektur-Kontext: Grundlegende Aufteilung des Identity and Access Management (IAM) in der AUTOSAR Adaptive Platform (AP). Es definiert das semantische Referenzmodell für die rollen- und attributbasierte Zugriffssteuerung zwischen interagierenden Entitäten (Subjekte) und geschützten Zielstrukturen (Objekte) innerhalb der POSIX-basierten Laufzeitumgebung sowie über Steuergerätegrenzen hinweg.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
- AUTOSAR IAM: Zentrales Framework-Konstrukt zur Durchsetzung von Authentifizierung (Identitätsnachweis) und Autorisierung (Rechteprüfung).
- **Identities (who requests / Subjekte):**
- Applications: Lokale Software-Einheiten der Adaptive Platform (Adaptive Applications, Functional Clusters). Identifikation erfolgt zur Laufzeit primär über OS-Prozessattribute (z. B. POSIX UID/GID, Process IDs) in Verbindung mit den durch das Execution Management instanziierten Prozesskontexten.
- Hosts: Externe Netzwerkknoten (andere ECUs, Backend-Systeme, Tester). Identifikation erfolgt über Netzwerk- und Kommunikationsprotokolle (z. B. TLS-Zertifikate, SecOC, IP/MAC-Adressen, SOME/IP-Client-IDs).
- **Resources (what is requested by the identity / Schutzobjekte):**
- AP Foundation APIs: Native C++-Schnittstellen der Basisfunktionscluster (z. B.
ara::cryptofür Schlüsseloperationen,ara::perfür persistenten Speicher,ara::ucmfür Update-Management). - Services: Service-Oriented Architecture (SOA) Endpunkte, bereitgestellt via
ara::com(Methoden, Events, Fields über IPC oder SOME/IP / DDS-Bindings). - Applications' capabilities: Spezifische funktionale Rechte oder Rollen, die von individuellen Applikationen exportiert und kontrolliert werden.
- AP Foundation APIs: Native C++-Schnittstellen der Basisfunktionscluster (z. B.
- Strukturelle Beziehungen:
- Orthogonale 1:2-Dekomposition: IAM teilt den Problemraum strikt in anfragende Entitäten (
Identities) und geschützte Entitäten (Resources). - Im Ausführungsmodell besteht eine n:m-Beziehung: Eine Identität kann Zugriffsrechte auf 0..n Ressourcen besitzen; der Zugriff auf eine Ressource kann über Policies für 0..m Identitäten freigegeben werden.
- Orthogonale 1:2-Dekomposition: IAM teilt den Problemraum strikt in anfragende Entitäten (
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf (falls zutreffend)
Obwohl das Diagramm statischer Natur ist, determiniert es die Interaktionskette des IAM-Laufzeitmodells:
- Request: Eine Identity (lokale Applikation oder Remote-Host) initiiert einen Aufruf auf eine Resource (z. B. Service-Methodenaufruf oder API-Zugriff auf Key-Storage).
- Interception (PEP): Der zuständige Policy Enforcement Point (typischerweise in den Bindings von
ara::com, im OS-Kernel oder im Functional Cluster verankert) fängt den Zugriff ab. - Evaluation (PDP): Der Policy Decision Point (IAM-Cluster) prüft die Identitätsmerkmale gegen die konfigurierte Sicherheitsrichtlinie (Access Control List / Capability Grants).
- Enforcement:
- Zulässig: Weiterleitung des Aufrufs an die Zielressource.
- Unzulässig: Blockade des Aufrufs, Erzeugung eines Sicherheitsfehlers (
ara::core::ErrorCode) an die anfragende Applikation und optionales Logging viaara::diag/ Security Event Reporting.
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Default-Deny-Prinzip: In AUTOSAR AP gilt für Applikationen standardmäßig ein restriktiver Zugriff. Ohne explizite Modellierung und Autorisierung schlägt jeder Zugriff auf geschützte Ressourcen fehl.
- ARXML-Modellierung:
- Jede Applikation muss über Execution Manifests und Service Instance Manifests mit konkreten Zugriffsrechten (
GrantDesign,GrantRule) versehen werden. - Bindung an reale Prozesse erfordert die exakte Zuordnung von
ProcesszuMachineManifest(UID/GID-Mapping).
- Jede Applikation muss über Execution Manifests und Service Instance Manifests mit konkreten Zugriffsrechten (
- Fehlerbehandlung im C++ API-Vertrag:
- Aufrufe geschützter APIs (z. B. Krypto-Provider-Initialisierung, Service-Find/Subscribe) geben bei fehlender IAM-Freigabe Fehlercodes innerhalb von
ara::core::Result<T>zurück (z. B.SecurityErroroderAccessDenied). Exceptions werden im Adaptive-Umfeld standardmäßig nicht verwendet.
- Aufrufe geschützter APIs (z. B. Krypto-Provider-Initialisierung, Service-Find/Subscribe) geben bei fehlender IAM-Freigabe Fehlercodes innerhalb von
- Plattform-Integration:
- Treiber- und Stack-Entwickler müssen sicherstellen, dass Middleware-Schichten (z. B. SOME/IP-Daemon, IPC-Transportschicht) die Authentizität der Identities kryptographisch oder über OS-Primitiven verifizieren, bevor Daten an den IAM-PDP übergeben werden.
Zugeordnete Anforderungen
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