AUTOSAR_CP_SWS_FlexRayStateManager
FIG-f4a666dc8828ecf3
501 × 443 px
1 Release(s)
Figure 9.1: Initialization
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-series@1 · erstellt am 2026-10-08
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Diagrammtyp: UML-Sequenzdiagramm (Interaktionsdiagramm).
- Architektur-Kontext: Start-/Initialisierungsphase des FlexRay-Kommunikationsstacks innerhalb der AUTOSAR Classic Platform (System Service Layer & Communication Stack).
- Funktionaler Zweck: Festlegung der synchronen Aufruf- und Abhängigkeitsreihenfolge bei der Basiskomponenten-Initialisierung (BSW Initialization Phase) durch den ECU State Manager (
EcuM) für die FlexRay-Komponenten Interface (FrIf) und State Manager (FrSM).
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
- Teilnehmer (Lifelines mit Stereotyp
«module»):EcuM(Paket:EcuM_fix): Initialisierungs-Master / Orchestrator der BSW-Treiber und Schnittstellen vor dem Anlauf des Schedulers / OS.ComM(Paket:ComM): Communication Manager; im Diagramm als passiver Architektur-Akteur des Kommunikationsclusters aufgeführt (nimmt zu diesem Zeitpunkt noch keine aktiven Steuerungsaufrufe entgegen).FrSM(Paket:FrSM): FlexRay State Manager; verwaltet die clusterbezogenen FlexRay-Zustandsübergänge.FrIf(Paket:FrIf): FlexRay Interface; abstrahiert die FlexRay-Treiber-Hardware (Fr), Transceiver (FrTrcv) und Controller für die oberen Schichten.
- Schnittstellen & Signaturen:
FrIf_Init(const FrIf_ConfigType* ConfigPtr): Synchroner Aufruf zur Initialisierung des FlexRay Interface.FrSm_Init(const FrSM_ConfigType* FrSM_ConfigPtr): Synchroner Aufruf zur Initialisierung des FlexRay State Managers.
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Trigger & Vorbedingung:
- Das System befindet sich in der Startphase des
EcuM(z. B. PhaseEcuM_AL_DriverInitTwobzw. BSW-Init-Block gemäß BSW-Scheduler-/EcuM-Konfiguration). - Alle unteren Treiberschichten (
Fr,FrTrcv) sind bereits initialisiert.
- Das System befindet sich in der Startphase des
- Schritt 1 – Initialisierung FrIf:
- Synchroner Aufruf
FrIf_Init(ConfigPtr)durchEcuM. FrIfschließt die interne Konfiguration ab und kehrt synchron zumEcuMzurück.
- Synchroner Aufruf
- Schritt 2 – Initialisierung FrSM:
- Zwingend sequentiell nachgelagerter synchroner Aufruf
FrSm_Init(FrSM_ConfigPtr)durchEcuM. FrSMwechselt intern vom ZustandFRSM_UNINITin den Grundzustand (z. B.FRSM_READYmit ClusterzustandFRSM_CLUSTER_OFFbzw. Startup-Bereitschaft).- Synchroner Return zum
EcuM.
- Zwingend sequentiell nachgelagerter synchroner Aufruf
- Rolle von ComM:
ComMwird erst nach Abschluss der BSW-Init-Phase aktiviert und triggert nachfolgend im operativen Betrieb Kommunikationsanfragen (ComM_RequestComMode) an denFrSM.
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Strikte Init-Reihenfolge (SWS-Regel):
FrIf_Init()muss zwingend vorFrSm_Init()ausgeführt werden. Ein vorzeitiger Aufruf vonFrSm_Init()führt zu undefiniertem Verhalten oder DET-Fehlern (FRSM_E_UNINIT/ Aufruf nicht initialisierterFrIf-APIs). - Konfigurationszeiger: Beide Funktionen erwarten Zeiger auf die Post-Build- bzw. Link-Time-Konfigurationsstrukturen (
FrSM_ConfigPtr,ConfigPtr). IstFrSMalsVARIANT-PRE-COMPILEkonfiguriert, istNULL_PTRnormativ zulässig, sofern in der Konfiguration definiert. - API-Restriktionen vor Init: Vor Rückkehr aus
FrSm_Init()dürfen keine Request- oder MainFunction-Aufrufe (FrSm_MainFunction_<ClusterId>(),FrSm_RequestComMode()) abgesetzt werden; Aufrufe vor Initialisierung müssen durch das Modul mit dem Development ErrorFRSM_E_UNINITverworfen werden. - BswM/EcuM-Konfiguration: In moderneren AUTOSAR-Architekturen (Release 4.x / R20-11+) wird diese Sequenz typischerweise über BSW-Management-Action-Lists (
BswM) im Rahmen der Startup-Regeln modelliert; die funktionale SequenzierungFrIf→FrSMbleibt strikt verbindlich.
Zugeordnete Anforderungen
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