Figure 10.6: IdsM block state filter overview
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1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
UML-Klassendiagramm / Metamodell-Ausschnitt der AUTOSAR-ECU-Konfigurationsparameterdefinition (ECUC). Das Diagramm spezifiziert die Konfigurationsstruktur für den Block-State-Filter des Intrusion Detection System Managers (IdsM) innerhalb der AUTOSAR Classic Platform. Es zeigt die hierarchische Schachtelung von Konfigurationscontainern sowie Referenzbeziehungen zwischen Filterdefinition und Zustandskonfiguration.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
Das Metamodell definiert folgende Entitäten und Beziehungen:
- IdsMConfiguration (
EcucParamConfContainerDef): Wurzelcontainer der IdsM-Konfiguration mit Multiplizität 1..1. - IdsMFilterChain (
EcucParamConfContainerDef): Übergeordneter Sub-Container (+subContainer, Multiplizität 0..*) unterhalb vonIdsMConfiguration, der Filterketten für Security-Events bündelt. - IdsMBlockStateFilter (
EcucParamConfContainerDef): Konfigurationscontainer für den Block-State-Filter, eingebettet als Sub-Container (+subContainer, Multiplizität 0..1) unterIdsMFilterChain. - IdsMBlockStateReference (
EcucReferenceDef): Referenzdefinition (+reference, Multiplizität 1..16) innerhalb vonIdsMBlockStateFilter, die mittels+destinationauf konfigurierte Zustände verweist. - IdsMBlockState (
EcucParamConfContainerDef): Sub-Container (+subContainer, Multiplizität 0..16) direkt unterhalb vonIdsMConfiguration, der einen spezifischen Blockierzustand repräsentiert. - IdsMBlockStateID (
EcucIntegerParamDef): Konfigurationsparameter (+parameter, Multiplizität 1..1) innerhalb vonIdsMBlockStatevom Typ Integer mit Wertebereichmin = 0,max = 15undsymbolicNameValue = true.
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
Als statisches Konfigurationsmetamodell stellt das Diagramm keinen sequenziellen Laufzeitablauf dar, sondern definiert die Konfigurationsbeziehungen für die Filterauswertung:
- Initial wird im System über
IdsMConfigurationein Satz von bis zu 16 globalen Zuständen (IdsMBlockState) mit eindeutigen IDs (IdsMBlockStateIDvon 0 bis 15) definiert. - Einer Filterkette (
IdsMFilterChain) kann optional einIdsMBlockStateFilterzugeordnet werden. - Der Filter referenziert über 1 bis 16
IdsMBlockStateReference-Einträge die Zielzustände (IdsMBlockState), bei deren Vorliegen bzw. Aktivierung der Filter greift und entsprechende Sicherheitsereignisse blockiert oder verwirft. - Zur Laufzeit prüft der IdsM anhand des aktuellen Blockierzustands der ECU gegen die konfigurierten Referenzen, ob das jeweilige Event weiterverarbeitet oder gefiltert wird.
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
Die Spezifikation setzt verbindliche Randbedingungen für Konfigurationswerkzeuge und IdsM-Implementierungen:
- Die Anzahl aktiver Blockierzustände im IdsM ist auf maximal 16 begrenzt (
upperMultiplicity = 16fürIdsMBlockStateundIdsMBlockStateReference). IdsMBlockStateIDmuss im Intervall [0, 15] liegen und erzeugt alssymbolicNameValue = truetypsichere C-Makros/Symbole im generierten BSW-Code.- Ein
IdsMBlockStateFilterdarf nur instanziiert werden, wenn mindestens eine Referenz (lowerMultiplicity = 1) auf einen gültigenIdsMBlockStategesetzt ist. - Ungültige Referenzen oder ID-Duplikate müssen durch semantische Prüfungen des Konfigurations-Generators vor der Codegenerierung abgewiesen werden.
Zugeordnete Anforderungen
Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.